30 Jahre PC Games: 30 Jahre in 30 Spielen - das Jahr 2011

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Special Sascha Lohmüller - Redaktionsleiter Lukas Schmid - Autor Maci Naeem Cheema - Autor Christian Fussy - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
30 Jahre PC Games: 30 Jahre in 30 Spielen - das Jahr 2011
Quelle: PC Games

30 Jahre PC Games, das feiern wir natürlich gebührend! Mit Spielen im Fokus werfen wir im siebenten Teil der Reihe einen Blick auf die Jahre 2010 bis 2012.

Man soll die Feste ja feiern, wie sie fallen, also halten wir uns auch daran: Die PC Games wird 30 Jahre alt und die meisten von uns in der Redaktion waren vorher bereits jahrelang als Leser an Bord, einige sogar seit der Erstausgabe 10/92. Dementsprechend wollen wir in dieser Artikelreihe diese 30 Jahre Spielegeschichte ausgiebig feiern. Wir machen eine Reise durch alle 30 Jahrgänge, von den Anfängen des Heftes bis heute, mit dem Fokus auf das, was wirklich wichtig ist: die Spiele. Daher schnappte sich jeder Redakteur die Jahre, mit denen er besondere Erinnerungen verbindet - das erste Spiel überhaupt, das Entdecken der Genre-Liebe, erste Online- oder Mehrspieler-Gehversuche, der erste Kontakt mit der Lieblingsreihe. Viel Spaß beim Schmökern!

2011: Das Jahr des ultimativen Blockbusters

Von Christian Fußy

Die wichtigsten Titel des Jahres

  • Portal 2
  • TES: Skyrim
  • Batman: Arkham City
  • Dead Space 2
  • Battlefield 3
  • Minecraft
  • Crysis 2
  • The Witcher 2
  • Anno 2070
  • Star Wars: The Old Republic
  • Dirt 3
  • Deus Ex: Human Revolution
  • Bastion
  • Assassin's Creed: Brotherhood
  • Assassin's Creed: Revelations
  • Limbo
  • The Binding of Isaac
  • Bulletstorm
  • Dead Island

Mein lieber Scholli, war 2011 ein Bombenjahr in Sachen Gaming! Gleich in der ersten Jahreshälfte erschien mit Portal 2 eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Der Puzzle-Platformer hat mit seinem schwarzen Humor, den genialen Figuren, dem exzellenten Voice-Cast und präzisen Gameplay einfach einen Nerv bei mir getroffen.
Minecraft ist vielleicht das ambitionierteste und dennoch zugänglichste Spiel überhaupt.  Quelle: PC Games Minecraft ist vielleicht das ambitionierteste und dennoch zugänglichste Spiel überhaupt.  Größer, böser und technisch ausgereifter als Teil eins (bis auf einige miese Launch-Bugs), kam dann auch The Witcher 2: Assassins of Kings daher. Zwar hatte ich schon Spaß mit dem ersten Teil, das Sequel war aber, bei aller Liebe für Frauen, die sich nackig und lasziv mit toten Hühnern präsentieren, das deutlich bessere Spiel.

Zu meinen persönlichen Highlights zählen aber auch die Indie-Titel der folgenden Monate - allen voran Edmund McMillens brillant-blasphemischer Two-Stick-Shooter The Binding of Isaac, dessen diverse Ableger die Liste meiner meist gespielten Spiele auf Steam mit komfortablem Abstand anführen. Das Rogue-Lite rund um Kindheitstraumata, Kruzifixe und Kackhaufen führte zu einer wahren Renaissance des Genres, die noch heute anhält.

Einen kleinen, beinahe hilflosen Jungen in einer gefährlichen Umgebung gab es dann auch bei Limbo, allerdings eine gute Stufe schauriger. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich den Abschnitt mit der Spinne ohne Hilfe aus dem Freundeskreis nicht geschafft hätte, so sehr hat es mich vor dem Vieh gegraust.

Vervollständigt wird das Indie-Triple von Bastion aus dem Hause Supergiant Games, einem Hack&Slash mit dynamischen Kämpfen und eigenwilligem Erzähler. Wie alle Spiele des Mini-Studios ist der Titel ein audiovisuelles Brett.

Historisch wird 2011 aber aufgrund von zwei Spielen ganz besonders in Erinnerung bleiben: Am 11. November erwartete uns für PC, PS3 und Xbox 360 die allererste von gefühlt 500 Umsetzungen des Rollenspiel-Giganten The Elder Scrolls 5: Skyrim.
Skyrim Mod Quelle: PC Games Skyrim, bevor wir dank Mods als Spider-Man spielen oder Drachenschreie furzen konnten In der Folgewoche erschienen dann nicht nur tausende Arrow-to-the-knee-Memes, sondern auch das erfolgreichste Videospiel überhaupt: Minecraft war bereits ein gigantischer Erfolg bevor 2011 die erste Vollversion zum Download erschien, heute ist es das meistverkaufte Spiel aller Zeiten.

Der vom Entwickler Markus Persson erdachte Sandbox-Titel legte mit hoher Wahrscheinlichkeit den Grundstein für den Erfolg der Streaming-Plattform-Twitch und die Let's-Play-Szene, wie wir sie heute kennen. Sein Einfluss ist immens und von Farming-Sims wie Stardew Valley bis hin zu Survival-Games wie Arc zu spüren.

Obwohl auch ich um Minecraft nicht herumkam, verfolgte ich das Phänomen schon nach kurzer Zeit nur noch von außen. Meine spärlichen kreativen Ergüsse waren den stundenlangen Grind nach Material und besseren Werkzeugen am Ende einfach nicht wert. Außerdem hasse ich diese explodierenden Kakteen.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Für mich stehen ME2 + ME3 inhaltlich klar hinter dem Erstling. Wie schon von Matze umschrieben wirkt ME2 vom Fortgang her fast ein wenig ausgelagert, während ME3 einerseits zwar viele schöne, teils sehr sentimentale Momente zaubert, auf der anderen Seite aber auch Szenen und Situationen zeigt die im ganzen Untergangsszenario einfsch nicht hineinpassen oder dramaturgisch arg seltsam anmuten (Stichwort "toter Junge").

        ME1 war für mich in Punkto Story das rundeste Spiel.... Spielmechanisch widerum unbedingt, wollen ja ehrlich sein, aber da gab es glücklicherweise noch kein Planetenscannen. ;-)
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Für mich stehen ME2 + ME3 inhaltlich klar hinter dem Erstling. Wie schon von Matze umschrieben wirkt ME2 vom Fortgang her fast ein wenig ausgelagert, während ME3 einerseits zwar viele schöne, teils sehr sentimentale Momente zaubert, auf der anderen Seite aber auch Szenen und Situationen zeigt die im ganzen Untergangsszenario einfsch nicht hineinpassen oder dramaturgisch arg seltsam anmuten (Stichwort "toter Junge").

        ME1 war für mich in Punkto Story das rundeste Spiel.... Spielmechanisch widerum unbedingt, wollen ja ehrlich sein, aber da gab es glücklicherweise noch kein Planetenscannen. ;-)
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von TobiasHartlehnert
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ein Glück, wie könnte man etwas anderes behaupten? Ich meine, Suicide Mission, hallo?!?
        ME2 ist halt bis auf den Prolog und das Finale nichts weiter als eine riesige Rekrutierungs- und Loyalitätsstory. Ohne die DLCs trägt das Spiel absolut nichts zum Fortschritt des großen Reaper-Arcs bei.
        Wie man das gegenüber den teils fantastischen Stories von Teil 3 besser finden kann, werde ich nie verstehen.
      • Von TobiasHartlehnert Mitglied
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Zitat von "Maci Naeem"
        Der RPG-Kracher Mass Effect 2 (die Kollegen Matthias und Felix widersprechen lautstark, haben hier aber blöderweise nichts zu melden, hehe
        Ein Glück, wie könnte man etwas anderes behaupten? Ich meine, Suicide Mission, hallo?!?
      Direkt zum Diskussionsende
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