Outriders im Test: Bugs, Crashes und ein Shooter zwischen Hass und Liebe
Always-On-Pflicht, Serverprobleme, Inventar-Wipes und ein nicht wohlduftendes Blumenpaket voll anderer Bugs erschlug die erste Spielerwelle des Loot-Shooters Outriders von People Can Fly und Publisher Square Enix. Auch wir blieben davon keinesfalls verschont. Ob wenigstens das funktionierende Gameplay überzeugen kann, erfahrt ihr hier in unserem Test.
Nach Destiny, Anthem und gefühlt hunderten anderen Ablegern des Loot-Shooter-Genres versucht sich nun auch Square Enix mit Outriders am Konzept. Dass es nicht leicht ist, aus der grauen Masse herauszustechen, dürfte nach dem Scheitern und der kürzlichen Einstellung Anthems deutlich geworden sein. Grafik allein reicht auch heutzutage nicht aus, um in einem Genre zu überzeugen, welches besonders auf das Endgame setzt. Outriders versucht sich trotz allem im Schatten gescheiterter Konkurrenz-Vorgänger mit Story-Fokus zu behaupten und erfreulicherweise ganz ohne Live-Service. Doch gerade die wichtige Release-Phase lässt besonders negativ von sich hören.
In diesem Artikel
Technik mit Schluckauf
Wer sich in freudiger Erwartung zu Release den Vollpreis-Titel gekauft hat, könnte bitter enttäuscht worden sein. Serverprobleme machten vielen Spielversuchen einen Strich durch die Rechnung. Denn Outriders setzt, obwohl eigentlich nicht zwingend notwendig, auf eine Always-Online-Verbindung. Spieler, die ausschließlich alleine die Kampagne durchspielen möchten, sind also genauso ausgeschlossen, wie die Multiplayer-Interessierten.
Der anfängliche Ansturm genügte anscheinend, um die Kapazitäten völlig auszulasten. Die Glücklichen, die nicht betroffen waren, durften sich der nächsten technischen Hürde stellen: Game-Crashes beim Start, im Menü, beim Abgeben von Quests und sonstigen Aktivitäten. Teilweise kam es sogar zu Inventar-Wipes, und das, wo gerade das Sammeln von Gegenständen im Loot-Shooter Kern der Sache ist. Entwickler und Publisher versprachen zwar selbstredend Besserung. Aber diese Art von Besserung braucht Zeit. Zeit, in der Spieler mit den Krankheiten der Software leben müssen. Zwar werden immer wieder kleinere und größere Patches veröffentlicht, doch der technische Unterbau von Outriders bleibt schlicht unfertig und ungeschliffen, und das wahrscheinlich für längere Zeit.
Quelle: PC Games
Die Charaktererstellung ist sehr schlicht gehalten, funktioniert aber trotzdem gut genug. Einen Cyberpunk-Editor braucht es da auch nicht.
Geradezu unwichtig erscheinen da Kleinigkeiten wie die Charakter-Erstellung zu sein. Sowohl als weiblicher als auch als männlicher Protagonist haben wir jeweils acht vorgefertigte Gesichter zur Auswahl und können diese grob mit Narben, Make-up und Piercings schmücken. Einen Cyberpunk-Editor braucht das Spiel ehrlicherweise auch nicht. Zwar können wir unseren Helm im Menü verstecken und in Cutscenes sind wir immer zu sehen, aber die meiste Zeit über erkennen wir auf dem Bildschirm sowieso nur Gegner im Blutgemetzel, auch ohne Ego-Perspektive. Etwas mehr Freiheit diesbezüglich wäre schön gewesen, aber das hätte den Braten auch nicht mehr fett gemacht.
80er-Jahre Actionfilm-Story lässt grüßen
Das Setting von Outriders (jetzt kaufen 14,44 € ) ist zwar simpel, die Inszenierung der Geschichte und der Charaktere lassen uns als Spieler aber oft nur peinlich berührt zurück. Augenverdrehende One-Liner und völlig irrsinnige Comic-Buch-Bösewichte - selbstverständlich mit Schurken-Klischee-Cape - geben sich in Outriders permanent die Klinke in die Hand. Nicht viele der dargestellten Charaktere im Spiel wirken menschlich, stattdessen werden uns überzeichnete Karikaturen serviert. Wer sich mit der imposant vorgestellen Story auseinandersetzt, wird sich dem Eindruck nicht entziehen können, dass kaum etwas wirklich Sinn ergibt. Und damit sind nicht die hübschen übernatürlichen Fähigkeiten und die Welt gemeint, sondern eher alles andere.
Quelle: PC Games
Anfangs scheint noch alles friedlich zu sein. Mit Sonnenbrille statt Schutzausrüstung stapfen wir frohen Mutes durch einen fremden Alien-Dschungel.
Ein Beispiel braucht man nicht lange suchen. Im Story-Einstieg heißt es zunächst: Die Erde ist zerstört. Die Menschheit hat es geschafft, den Planeten völlig zu verschleißen. Ein Überleben ist dort nicht mehr möglich. Zwei Weltraum-Schiffe mit hunderttausenden Insassen, die Flores und die Caravel, wurden zum vermeintlichen Paradies-Planeten Enoch geschickt, um dort das Überleben der Menschheit zu sichern. Die Caravel wurde zerstört, die Flores, in der unser Protagonist sich als Ersatz-Söldner befindet, kam unbeschädigt an. Soweit so gut. Noch ehe sämtliche Passagiere aus dem Kälteschlaf geweckt werden, soll die Söldner-Einheit der Outriders sicherstellen, dass keinerlei Überraschungen und Gefahren auf den Rest der Kolonisten warten. Gesagt, getan. Wir machen uns also mit unseren Kollegen und Wissenschaftlern auf, den neuen Planeten zu erkunden.
Quelle: PC Games
Alien-Planet, mysteriöse, levitierende, schwarze Substanz? Natürlich greift man da beherzt als Top-Wissenschaftlerin rein!
Und natürlich machen wir das als Elite-Soldaten mal mit Helm, aber auch mal ohne. Wir stapfen fröhlich mutig einfach so in ein levitierendes, schwarzes Glibberzeug, atmen es genüsslich ein und lächeln über offensichtlich krepierende Söldner. Und klar, wie sollte es anders sein, packt die führende Wissenschaftlerin beherzt in die offensichtlich giftige Substanz. Wahrscheinlich um eine Geschmacksprobe zu nehmen, was sonst? Unser eigener Charakter ist zwar nicht ganz so extrem dämlich, schließlich halten wir die Wissenschaftlerin heldenhaft davon ab, in das unbekannte Schwarze ohne Schutzausrüstung zu packen, aber wir als Spieler können über unser Alter Ego auch zeitweise nur den Kopf schütteln.
Als One-Line-Maschine denken auch wir nicht an Vorsichtsmaßnahmen wie einen Helm oder sonstiges, zumindest nicht am Anfang. Einfach rein, passt schon. Es kommt nach dem schwarzen Etwas im Dschungel zu einer Art übernatürlichen Sturm. Unser Team erleidet hohe Verluste, doch wir können gerade so entkommen. Nun könnte man meinen, die Einheit der Soldaten konnte absolut vorbildlich feststellen, dass der Planet alles andere als bewohnbar und sicher für hunderttausende Menschen ist. Problem daran ist nur, dass das befehlshabende Oberhaupt der Mission lächerlich überspitzt und kindlich böse, trotz allem doch grünes Licht gibt und anordnet, dass sich die Söldner-Gruppe aufgrund einer Kontamination mit dem Glibber gegenseitig abmurkst.
Quelle: PC Games
Wirklich normale, menschliche Charaktere kommen uns in Outriders selten unter. Stattdessen bekommen wir Action-Film-Bösewichte und Helden, One-Liners inklusive.
Es kommt also zum Kampf. Wir setzen uns zwar durch, aufhalten können wir die Ankömmlinge aus dem Orbit allerdings nicht mehr. Im Chaos des Gefechts werden wir verletzt und erneut in einen Kälteschlaf versetzt, bis wir irgendwann in Zukunft von unseren Verletzungen und potentiellen Krankheiten geheilt werden können.
Der eigentliche Start des Gameplays beginnt ab dem Zeitpunkt des Aufwachens. Verwirrt stellen wir fest, dass wir nicht einige Wochen oder Monate geschlafen haben, sondern ganze 30 Jahre. Unverletzt treffen wir auf ein riesiges Kriegsfeld, werden gefangengenommen und bekommen einen kleinen Eindruck der Konsequenzen der bescheuerten Entscheidung, den Planeten als sicher zu deklarieren. Blutrünstige Rebellen und Sklavenhändler kämpfen gegen Überbleibsel der ursprünglichen ECA-Organisation, übernatürliche sowie beinahe unsterbliche Mutanten treiben ihr Unwesen und kochen mehr oder weniger ihr eigenes Süppchen und wir sind mitten drin.
Quelle: PC Games
Kaum sind wir aus dem Kälteschlaf im Prolog aufgewacht, werden wir gefangengenommen und durch ein Kriegsgebiet geschleift.
So viel sei verraten, im späteren Spielverlauf sinkt der Fremdscham nicht nur, weil die Geschichte besser wird, sondern auch, weil wir uns ans Setting gewöhnen. Im Verlauf der Hauptstory sammeln wir verschiedene Freunde und bahnen uns einen Weg durch Kriegswüsten und Wälder auf dem Planeten Enoch. Dabei verfolgen wir ein mysteriöses Signal, in der vagen Hoffnung, wenigstens irgendetwas zu finden. Wer eine tiefgründige Story sucht, wird sie in Outriders nicht unbedingt finden. Auch wenn diese mühevoll mit vielen Cutscenes und Dialogen ausgearbeitet wurde.
Wimmelsuche in Schlangenlevel
Quelle: PC Games
Sammelmeister dürfen sich in Outriders austoben. Unter den Collectables finden sich Notizen, Tagebucheinträge, Quest-Gegenstände und auch Charakter-Kodex-Seiten.
Wer sich dagegen gerne in geradlinigen Schlauchlevels nach Collectables suchen sieht, der darf sich schon eher freuen. Kleinere Tagebucheinträge, Notizen und Gegenstände lassen sich an bestimmten Orten finden und sammeln, samt Lore-Hintergründen. Nicht alle davon sind questgebunden. Questgeber wie die Historikerin, der Jäger-Barkeeper oder der Hitman geben uns vor, welche Items oder Personen gesucht werden. Es liegt dann an uns, in den Nebengassen einer Region auf die Suche zu gehen oder diese Aufgaben komplett zu ignorieren. Quest-Ziele lassen sich theoretisch problemlos anpingen, sodass die Route dahin in der Spielwelt selbst angezeigt wird. Theoretisch. Denn das Anpingen hängt sich sehr gerne auf und führt uns auf eine falsche oder alte Fährte.
Quelle: PC Games
Innerhalb einer Oberwelt gibt es weitere Nebengassen. Die Schnellreise über die platzierten Banner erleichtert das Questen.
In welcher Kampfweise wir die Quest-Ziele erfüllen, hängt dabei von unserer Klassen- und Waffenwahl ab. Nach dem bereits erwähnten Prolog haben wir die Qual der Wahl zwischen vier Klassen, mit unterschiedlichen Ausprägungen bei Kampfdistanz, Fertigkeiten und Heilungs-System.
Wahl der Qual bei der Spielweise?
Grundlegend spielen sich alle Klassen insofern ähnlich, dass man durch ausgeteilten Schaden heilt. Unterschiede gibt es in der Form des notwendigen Schadens. Als Verwüster heilen wir uns beispielsweise durch sterbende Gegner in unserer direkten Nähe. Zwangsläufig ändert sich daher auch die Distanz zu den Gegnern. Der Verwüster ist als Tank-Klasse eingestuft und auf kurze Reichweite beschränkt. Der Assassine ist zwar ebenso auf kurze Reichweite getrimmt, erhält aber weniger HP und dafür einen Schild. Leichter hat es da der Technomant, der generell einen Teil des Schadens in Leben umwandelt, unabhängig der Distanz, weshalb diese Klasse auch eher zum Scharfschützengewehr neigt. Der Pyromant heilt sich durch Tötungen mit seinen Flammen-Fähigkeiten und bleibt auf mittlerer Reichweite.
Quelle: PC Games
Der Technomant baut auf Gadgets, Ablenkung und Unterstützung. Gerade für Solo-Anfänger empfehlenswert.
Egal welchen Weg man einschlägt, die Gadget-Fähigkeiten des Technomanten, die Zeit-Raum-Verzerrung des Assassinen, die Inferno-Wunder des Pyromanten oder die schutzgebenden Erdfertigkeiten des Verwüsters, belohnt wird anfangs vor allem aggressives Spielverhalten. Zwar lassen sich dann nochmal drei Fähigkeits-Richtungen in den Skill-Trees verbessern, die Klasse selbst lässt sich einmal ausgewählt aber nicht mehr ändern. Wer eine andere Klasse ausprobieren möchte, muss einen neuen Charakter erstellen. Immerhin: Der Prolog lässt sich nach dem ersten Spielen überspringen, man bekommt direkt die Klassenwahl. Etwas mehr Tiefe bekommen die Klassen und ihre Tech-Trees noch durch die acht Klassenfertigkeiten, aus denen wir je drei aktiv haben können, um unseren Build perfekt abzurunden. Zu den Fertigkeiten zählen unter anderem platzierbare Geschütztürme, Schutzschilde, Zeit-Raum-Blasen, Feuertornados und weitere spaßig aussehende Superkräfte.
Quelle: PC Games
Jede Klasse hat ihren eigenen Skill-Tree. Welche Verknüpfungen wir auswählen, ist problemfrei von uns bestimmbar. Das Zurücksetzen kostet nichts.
Auch wenn die Klassen-Skill-Trees alle recht ähnlich anmuten, lässt sich problemfrei experimentieren und ausprobieren. Die Punkte sind jederzeit ohne notwendige Ressourcen zurückzuerlangen und neuverteilbar. Löblich!
Zwei Seelen schlagen in des Gameplays Brust
Aggressivität bringt nicht nur einen höheren Damage-Output mit sich, sondern heilt auch. Auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden sorgt das dafür, dass man sich wie ein Superheld durch die Massen an Gegnern schnetzelt, sich keine Sorgen machen muss und abschaltet. Das kann natürlich seine ganz eigene Komik und auch Spielspaß mitbringen. Der interessante Clou bei Outriders sind in dem Kontext die 15 Weltstufen. Jede Stufe bringt mehr Boni, besseres Loot und schwierigere Gegner.
Quelle: PC Games
Freigeschaltete Weltstufen sind frei wählbar. Höhere Stufen werden durch die Benutzung der höchstmöglichen Weltstufe Stück für Stück erfarmt.
Da wird aus dem ursprünglichen Superheld-Gameplay schnell ein Deckungsspiel mit Bullet-Sponges. Wer zu schlechte Ausrüstung oder kein wunderbar funktionierendes Klassen-Build hat, stirbt da auch flott. Das schöne daran ist die Optionalität. Niemand ist gezwungen, ständig auf der aktuell freigespielten Weltstufe zu spielen, man kann jederzeit auf eine niedrigere Stufe wechseln. An der Stelle muss erwähnt werden, dass das Deckungs-System nicht gerade flüssig verläuft. Gerade im Gefecht sucht sich unser Protagonist gerne an falscher Stelle Schutz, was rasch zum Tod führen kann.

Grafik 92 Prozent, Geschichte 94 Prozent, Spielspaß 93 Prozent.
Gerade die Geschichte ist toll. Also 6 Sterne ist nur mit Serverproblemen zu erklären, die fast beseitigt sind.
Unbedingt kaufen. Gibt glaube ich ne Demo.
Der beste Shooter seit Half Life 2! Ich bin nicht so ein Shooter Fan (eher Echtzeit Strategie, z.B. Starcraft2).
Aber das Spiel ist genial. Forbes gibt übrigens 9 von 10.
Nun, ich gebe zu, die vorangegangene Version mag sich vielleicht etwas voreingenommen gelesen und vor allem angehört haben. Das Spielerlebnis, also sowohl negative als auch positive Erfahrungen, war noch durch das frische Durchspielen etwas energiereich in Erinnerung. Ich habe daher einige Punkte angepasst, jedoch möchte trotzdem auf eine Unvoreingenommenheit vor Spielbeginn hinweisen. Ich habe mich auf das Spiel gefreut und den Spielspaß spreche ich nicht ab. Viel mehr hatte ich grundlegende Probleme, z.B. dass ich mich einige Zeit nicht einloggen konnte, dass es gehäuft zu Abstürzen und Freezes kam, dass Quest-Belohnungen fehlten usw.
Sowas verdirbt leider den Gesamteindruck und ich finde bei einem Preis von 69,99 € im PlayStation Store (da habe ich auch einige Kommentare zu gelesen) muss das in die Wertung fallen. Bei einer niedrigeren Preispolitik hat man auch eher Spielraum für eine positive Review, als bei einem zwar hübschen, aber nicht immer funktionierenden Vollpreis-Titel. Das manche der Probleme selbstgeschaffen sind, z.B. die Always-On-Plicht in einem Koop-Spiel samt Login- und Serverausfälle, sollte man nicht so leicht vergessen und vergeben. Zumindest finde ich das. Und einer Nachbesserung der Wertung steht bei einer soliden Nachlieferung des Entwicklers nichts im Wege, nur lesen auch aktuelle Käufer den Test. Und da bin ich lieber eine Spur zu ehrlich als zu geschönt zu erzählen, aber das unterscheidet sich auch gern von Autor zu Autor.
Und natürlich gibt es viele Dinge, die es zu loben gilt. Kein Live-Service, keine Mikrotransaktionen wie in FIFA, neun Sprachvertonungen usw. Im Video ist das ganze unglücklich in der Mitte versteckt. Im überarbeiteten Text, hoffe ich zumindest, kommt das deutlicher rüber. Übrigens hat unser Sprecher Carlo wirklich nur den Text eingesprochen. Gameplay, Text und Aufnahmen stammen aus meiner Feder, samt Eindrücke. Da können durch die unterschiedlichen Interpretationen eines Textes auch völlig verschiedene Betonungen leicht zustande kommen. Die Story und auch die Inszenierung sind eindeutig Geschmackssache, man muss es schon mögen. Ich konnte mich erst gegen Ende mit der Geschichte anfreunden und fand den Anfang schon etwas schräger als normalerweise. Da trafen auch viele Negativ-Punkte zusammen auf, z.B. die Synchronität der deutschen Sprachausgabe usw.
Das Spiel polarisiert nun mal wirklich. Als Spieler und Käufer gilt es, mit kühlem Kopf an die Sache zu gehen. Und ich hoffe du bleibst trotz deiner Einschätzung meines Textes der PC Games insgesamt weiter treu!
Bei dieser Review vermisse ich allerdings all das.
Die offensichtliche Voreingenommenheit des Testers, die vor allem im Video durch Betonung von Sätzen, ins lächerliche Ziehen, Pluspunkte beiläufig fast absichtlich untergehen lassen etc. deutlich wird, vermittelt den Eindruck dass man keine Lust hatte das Spiel zu spielen. Bestes Beispiel ist hier das Heranziehen der Tastenbelegung am PC! als negative Kritik, wo doch jeder PC Spieler die Freiheiten einer persönlichen Anpassung in kürzester Zeit genießt.
Selbstverständlich muss ich die harte Kritik zum Launch, den technischen Mängeln und frustrierenden Bugs teilen. Allerdings gibt es hier Potenzial und die Chance für die Entwickler zur Nachbesserung, welche normalerweise in einer vorübergehenden Abwertung des Tests resultiert und im nachhinein angepasst werden kann.
Ich kann weder sagen dass ich das Spiel liebe, noch dass ich es hasse, über eure Wertung sollte man nicht negativ urteilen. Sehr gut nachvollziehbar ist, dass dieses Spiel stark polarisiert, und sich die Wertungen daher stark unterscheiden.
Über das Spiel kann man Urteilen wie man möchte, die Art und Weise in der das hier geschieht kann man aber durchaus als nicht sachlich auffassen, und passt so gar nicht zum überaus positiven Gesamtbild, welches ich von PC Games habe.
Zum Schluss dennoch ein großes Lob an PC Games, als passionierter Gamer seit Beginn der 90er Jahre hatte ich viele Stunden Spaß beim Lesen eurer Zeitschrift/Website.
Macht weiter so!!!
Sowas verdirbt leider den Gesamteindruck und ich finde bei einem Preis von 69,99 € im PlayStation Store (da habe ich auch einige Kommentare zu gelesen) muss das in die Wertung fallen. Bei einer niedrigeren Preispolitik hat man auch eher Spielraum für eine positive Review, als bei einem zwar hübschen, aber nicht immer funktionierenden Vollpreis-Titel. Das manche der Probleme selbstgeschaffen sind, z.B. die Always-On-Plicht in einem Koop-Spiel samt Login- und Serverausfälle, sollte man nicht so leicht vergessen und vergeben. Zumindest finde ich das. Und einer Nachbesserung der Wertung steht bei einer soliden Nachlieferung des Entwicklers nichts im Wege, nur lesen auch aktuelle Käufer den Test. Und da bin ich lieber eine Spur zu ehrlich als zu geschönt zu erzählen, aber das unterscheidet sich auch gern von Autor zu Autor.
Und natürlich gibt es viele Dinge, die es zu loben gilt. Kein Live-Service, keine Mikrotransaktionen wie in FIFA, neun Sprachvertonungen usw. Im Video ist das ganze unglücklich in der Mitte versteckt. Im überarbeiteten Text, hoffe ich zumindest, kommt das deutlicher rüber. Übrigens hat unser Sprecher Carlo wirklich nur den Text eingesprochen. Gameplay, Text und Aufnahmen stammen aus meiner Feder, samt Eindrücke. Da können durch die unterschiedlichen Interpretationen eines Textes auch völlig verschiedene Betonungen leicht zustande kommen. Die Story und auch die Inszenierung sind eindeutig Geschmackssache, man muss es schon mögen. Ich konnte mich erst gegen Ende mit der Geschichte anfreunden und fand den Anfang schon etwas schräger als normalerweise. Da trafen auch viele Negativ-Punkte zusammen auf, z.B. die Synchronität der deutschen Sprachausgabe usw.
Das Spiel polarisiert nun mal wirklich. Als Spieler und Käufer gilt es, mit kühlem Kopf an die Sache zu gehen. Und ich hoffe du bleibst trotz deiner Einschätzung meines Textes der PC Games insgesamt weiter treu!
Bei dieser Review vermisse ich allerdings all das.
Die offensichtliche Voreingenommenheit des Testers, die vor allem im Video durch Betonung von Sätzen, ins lächerliche Ziehen, Pluspunkte beiläufig fast absichtlich untergehen lassen etc. deutlich wird, vermittelt den Eindruck dass man keine Lust hatte das Spiel zu spielen. Bestes Beispiel ist hier das Heranziehen der Tastenbelegung am PC! als negative Kritik, wo doch jeder PC Spieler die Freiheiten einer persönlichen Anpassung in kürzester Zeit genießt.
Selbstverständlich muss ich die harte Kritik zum Launch, den technischen Mängeln und frustrierenden Bugs teilen. Allerdings gibt es hier Potenzial und die Chance für die Entwickler zur Nachbesserung, welche normalerweise in einer vorübergehenden Abwertung des Tests resultiert und im nachhinein angepasst werden kann.
Ich kann weder sagen dass ich das Spiel liebe, noch dass ich es hasse, über eure Wertung sollte man nicht negativ urteilen. Sehr gut nachvollziehbar ist, dass dieses Spiel stark polarisiert, und sich die Wertungen daher stark unterscheiden.
Über das Spiel kann man Urteilen wie man möchte, die Art und Weise in der das hier geschieht kann man aber durchaus als nicht sachlich auffassen, und passt so gar nicht zum überaus positiven Gesamtbild, welches ich von PC Games habe.
Zum Schluss dennoch ein großes Lob an PC Games, als passionierter Gamer seit Beginn der 90er Jahre hatte ich viele Stunden Spaß beim Lesen eurer Zeitschrift/Website.
Macht weiter so!!!