Ist Outriders das nächste Anthem? (Kolumne)

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Ist Outriders das nächste Anthem? (Kolumne)
Quelle: PC Games

Trotz eines ordentlichen Starts muss sich Outriders aktuell einiges anhören. Die Technik ist mies, das Balancing unausgewogen, die Serververbindung nach wie vor instabil. Klingt alles ziemlich vertraut, findet Redakteur David Benke und fragt sich: Macht der Loot-Shooter dieselben Fehler wie BioWares Genrekollege Anthem? Und droht hier vielleicht sogar ein ähnliches Schicksal?

Outriders ist der große Gewinner des Spielemonats April: Der Loot-Shooter konnte nach mehreren Wochen den Dauerbrenner Valheim vom Steam-Thron stoßen und innerhalb der ersten Woche gleich auch noch einige Rekorde einfahren: Mit über 125.000 gleichzeitigen Spielern stellte er etwa den besten Launch eines von Square Enix gepublishten Titels dar. Eigentlich sollte es bei Entwickler People Can Fly also jede Menge Grund zur Euphorie geben, die Realität sieht allerdings anders aus: Das Studio ist aktuell viel mehr um Schadensbegrenzung bemüht. Trotz des erfolgreichen Starts häufte sich zuletzt die Kritik, eklatante Fehler scheuchten die Spieler in Scharen davon. Erwartet uns hier also vielleicht ein Anthem 2.0?

Fangen wir zunächst mal mit dem Positiven an: Spielerisch kann man Outriders (jetzt kaufen 16,04 € ) tatsächlich noch am wenigsten vorwerfen. People Can Fly liefert hier ein stimmiges Ballerspektakel ab: Der Loot-Shooter macht Laune, spielt sich knackig und bietet mit seinen vier verschiedenen Klassen auch jede Menge Möglichkeiten zum Experimentieren. Klar, die Story ist doof, die Grafik höchstens Mittelmaß und das Gegner-, Level- oder Kampf-Design hätten auch etwas mehr Varianz vertragen können. "Immer feste druff" ist aktuell meist noch die beste Methode.

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Ohne Offline-Modus, ohne mich!

Die wirklich ernsthaften Probleme liegen für mich aber andernorts. Vor allem in Sachen Technik hat Outriders noch jede Menge Nachholbedarf: Das fängt bei überflüssigen Ladezeiten an, erstreckt sich weiter über asynchrone Cutscenes, Grafikbugs und Performance-Probleme und gipfelt schließlich in kaputten Missionstriggern oder endlosen Login-Bildschirmen, die den Titel komplett unspielbar machen. Dazu ist der Loot-Shooter auch noch komplett instabil. Besonders zum Launch häuften sich Abstürze und Verbindungsabbrüche. Aufgrund akuter Serverprobleme kamen zeitweise kaum funktionierende Sessions zustande. Das angepriesene Crossplay-Feature zwischen PC und Konsole wurde sogar komplett deaktiviert und erst kürzlich via Patch nachgereicht.

Am grundlegenden Baller-Gameplay von Outriders gibt es nicht allzu viel zu mäkeln, nur die technische Umsetzung sorgt für Kopfzerbrechen. Quelle: Medienagentur Plassma Am grundlegenden Baller-Gameplay von Outriders gibt es nicht allzu viel zu mäkeln, nur die technische Umsetzung sorgt für Kopfzerbrechen. Aber auch im Singleplayer macht Outriders nicht immer besonders viel Spaß. Was unter anderem daran liegt, dass People Can Fly aus vollkommen unverständlichen Gründen auf einen Always-On-Ansatz baut. Bedeutet: Ihr müsst jederzeit mit dem Internet verbunden sein, selbst wenn ihr nur alleine zocken wollt. Ist der Server down, schauen auch Einzelspieler in die Röhre. Außerdem könnt ihr selbst in Solo-Session nie das Spiel pausieren. Wer mal eben eine kurze Pinkelpause einlegen möchte, hat Pech. Meiner bescheidenen Meinung nach eine absolute Frechheit dem Kunden gegenüber, zumal es ja gar keinen Anlass für eine dauerhafte Netzwerk-Anbindung gibt: Koop ist rein optional, PvP gibt es keinen, selbst Mikrotransaktionen sucht man vergebens. Warum kann ich also nicht offline spielen, wenn ich eine private Lobby erstelle? Das bekommen vergleichbare Genre-Vertreter - etwa der 3-Spieler-Koop-Shooter Remnant: From The Ashes - ja auch gebacken.

Insgesamt erscheint es an vielen Ecken und Enden fast so, als sei Outriders gar nicht designt worden, um alleine sonderlich viel Spaß zu machen. Besonders in höheren Weltstufen - also Schwierigkeitsgraden - wird das Spiel solo zunehmend anstrengend, beinahe unfair. Euch wird eine geradezu lächerliche Anzahl an Gegnern vorgesetzt, die nicht nur stark, sondern auch unglaublich zäh sind. Da Einzelspieler keine Möglichkeit haben, sich wiederzubeleben, kommt hier schnell Frust auf.

Spielfortschritt adé!

Multipliziert wird dieser dann noch durch den Umstand, dass euch Outriders beim Versuch, eure Ausrüstung passend zur steigenden Herausforderung mitzuleveln, unnötige Knüppel zwischen die Beine schmeißt. Wenn einer der Server abraucht, kann es nämlich passieren, dass euer darauf gespeicherter Charakter und damit all eure Items flöten gehen. Das Problem trat bereits zum Launch mehrfach auf, erlebte nach dem zuletzt aufgespielten Patch - der den Fehler ironischerweise ausbügeln sollte - aber ein erneutes Revival. So verloren Spieler teilweise ihren Fortschritt aus über 100 Stunden Spielzeit. Natürlich arbeiten die Macher aktuell daran, Geschädigte so gut wie möglich zu kompensieren. Auf Twitter teilte man etwa mit: "Wir wissen und bedauern zutiefst, dass einige Nutzer noch immer mit einem Inventory-Wipe zu kämpfen haben und tun alles was in unserer Macht steht, um das Problem zu lösen."
Für viele dürfte dieser Schritt aber wohl zu spät kommen, die haben bereits frustriert das Handtuch geworfen.

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Und wenn nicht aufgrund eines Inventory Whipes, dann ja vielleicht aufgrund des miesen Endgames. Ohne Spaß: Da haben die Macher die Möglichkeit, sich bei Genre-Kollegen wie Destiny, Warframe oder The Divsion abzuschauen wie es richtig geht - oder eben bei Anthem oder Avengers, wie es nicht geht. Und dann lässt man diese Chance einfach ungenutzt und rennt blindlings ins Verderben. Schon im Vorfeld des Release ließen die Macher verlauten, man habe nicht auf die Konkurrenz geschaut. Und das zeigt sich nun auch deutlich an den Inhalten, die euch nach Abschluss der Kampagne erwarten: Aktuell gibt es lediglich Expeditionen zum Farmen von legendärer Ausrüstung. Das sind aber nicht etwa groß angelegte Raids, sondern eher kleine Bergungsmissionen: Ihr werdet losgeschickt, um Ressourcen und Waffen zu finden, die in Drop Pods aus dem Orbit fallen. Um an diese heranzukommen, gilt es, Welle um Welle an Gegnern platt zu machen, bevor ihr schließlich den schmackhaften Loot einsacken könnt. Der variiert je nachdem, wie schnell ihr die 15 verschiedenen Levels absolviert habt. Je flotter ihr seid, desto besser fällt eure Belohnung aus.
Wer Pech hat, verliert durch einen Bug sein komplettes Inventar. Nach wenigen Spielstunden noch kein Problem, kann sowas im Endgame ein echter Grund sein, das Spiel beiseite zu legen. Quelle: PC Games Wer Pech hat, verliert durch einen Bug sein komplettes Inventar. Nach wenigen Spielstunden noch kein Problem, kann sowas im Endgame ein echter Grund sein, das Spiel beiseite zu legen.

Ist das Endgame oder kann das Weg?

Das bedeutet im Klartext aber auch: Ihr seid quasi nur damit beschäftigt, euch unter Zeitdruck immer und immer wieder durch einen Haufen Gegner zu ballern - in der schmalen Hoffnung, irgendwann mal ein legendäres Items gedroppt zu bekommen. Das ist nicht nur langweilig, sondern sorgte auch bereits für massive Balancing-Probleme: Da während der Expeditionen der verteilte Schaden quasi den wichtigsten Faktor darstellt, werden Spieler, die nicht so schlagkräftig sind, gerne mal aus Endgame-Sitzungen geschmissen. Besonders Verwüster-Spieler sind von diesem Problem betroffen, da die Tank-Klasse nicht mit dem Damage-Output von Technomant oder Pyromant mithalten kann.

Ein vertrautes Bild für Outriders-Spieler: Wieder mal ist die Serververbindung unterbrochen worden. Quelle: PC Games Ein vertrautes Bild für Outriders-Spieler: Wieder mal ist die Serververbindung unterbrochen worden. Das führte in der Folge zu noch mehr Ärger. Ein kürzlich erfolgtes Update nerfte nun etwa die Spezialfähigkeiten der anderen zwei Klassen. Vor allem die Skills Verdrehte Kugeln, Verdorbene Kugeln und Vulkanische Kugeln wurden extremen Veränderungen unterzogen - etwa, indem Cooldown-Phasen erhöht oder Schadensbuffs verringert wurden. Laut People Can Fly hätten Spieler diese Mechaniken ausgenutzt, um solo den gesamten Endgame-Content durchzuspielen. Das sei von den Entwicklern nicht so geplant gewesen. Die Realität sieht nun allerdings so aus, das der Verwüster noch immer zu schwach ist, Spieler anderer Klassen aber auch noch der Spaß genommen wurde. Am Grundproblem hat sich indes quasi nichts geändert: Die Top-Builds sind nach wie vor die Top-Builds, sie spielen sich jetzt nur eben auch noch schlechter.

Nicht tot zu kriegen

Wie ihr seht: Es liegt einiges im Argen mit Outriders. Was uns zurück zur anfänglichen Frage bringt: Zeichnet sich hier ein weiterer Flop im Stile von Anthem oder Marvel's Avengers ab? Ich würde sagen: Nein, und das aus einem relativ einfachen Grund: Outriders ist, anders als die beiden Genre-Konkurrenten von BioWare oder Crystal Dynamics kein Live-Service-Game. Es gibt keine Seasons, keine Add-ons, auf die man noch warten müsste. Der Loot-Shooter ist ein in sich geschlossenes Werk und funktioniert in der Hinsicht auch ordentlich - wenn denn die Technik mitspielt. Es gibt genug Story, genug Gameplay, genug Inhalt - und das eben auch für Einzelspieler. Es ist also kein Problem, wenn die Spielerzahl sinkt, nachdem der Launch-Hype langsam abflaut.

Dadurch, dass der Titel im Xbox Game Pass verfügbar ist, und somit auch mal für den schmalen Taler mal ausprobiert werden kann, sollte ein Aussterben des Loot-Shooters zudem beinahe ausgeschlossen sein. Aber, und das muss in der Form auch ganz klar gesagt werden: Wenn die Macher noch mehr aus der Marke rausholen wollen, etwa in Form von in sich geschlossenen Erweiterungen, dann sollten sie alsbald daran arbeiten, die Spielerfahrung nochmal glattzubügeln. Und das möglichst bevor man das Restvertrauen der übrig gebliebenen Nutzer auch noch verspielt...

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Texer Gelegenheitsspieler/in
        "Ist Outriders das nächste Anthem?" - Nö, den Loot von Outriders in Anthem und ich würde nichts anderes mehr daddeln.
      • Von Texer Gelegenheitsspieler/in
        "Ist Outriders das nächste Anthem?" - Nö, den Loot von Outriders in Anthem und ich würde nichts anderes mehr daddeln.
      • Von Cobar Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von Nevrion
        Na ja, wenn du dir im potentiell getrennten Single-Player ultra Legendarys herbei cheatest und damit dann damit in den Multiplayer gehst, hat das sicher schon ein paar blöde Balancing Auswirkungen.
        Die wen betreffen? Die zwei Freunde, vor denen man mit seiner dicken Wumme angeben kann?
        Da es keine offene Welt gibt, in der man ständig anderen Spielern über den Weg läuft und wo man damit angeben könnte, zerschießt (haha) sich so ein Cheater das Spiel doch nur selbst. PVP gibt es auch keins in Outriders. Da bräuchte man nicht einmal nach balancen, denn es betrifft einfach niemanden.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat von Cobar
        Aber was sollte Cheaten in diesem Spiel bringen? Eine längere Erklärung habe ich einige Zeilen weiter erst dazu geschrieben. Ich sehe absolut keinen Sinn darin, wieso man das so lösen sollte.
        Na ja, wenn du dir im potentiell getrennten Single-Player ultra Legendarys herbei cheatest und damit dann damit in den Multiplayer gehst, hat das sicher schon ein paar blöde Balancing Auswirkungen.
      • Von Cobar Spiele-Enthusiast/in
        TLDR: gutes Spiel, serverseitig allerletzter Schrott

        Langversion:
        Zitat

        Trotz eines ordentlichen Starts muss sich Outriders aktuell einiges anhören.
        Inwiefern war der Start "ordentlich"?
        Die schlecht laufenden Server, die zum Start sogar stundenlang offline genommen werden mussten, und die Verbindungsabbrüche können schon mal nicht gemeint sein. Kommt zwar inzwischen bei so ziemlich jedem neuen Spiel vor, würde ich aber dennoch niemals als "ordentlicher Start" bezeichnen, auch wenn das viele traurigerweise inzwischen schon als normal ansehen.

        Zitat

        Meiner bescheidenen Meinung nach eine absolute Frechheit dem Kunden gegenüber, zumal es ja gar keinen Anlass für eine dauerhafte Netzwerk-Anbindung gibt: Koop ist rein optional, PvP gibt es keinen, selbst Mikrotransaktionen sucht man vergebens
        Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Auch das vorgeschobene Argument "Always-On soll Cheatern vorbeugen" ist so fern jeglicher Realität, weil es Cheatern einfach überhaupt keine Vorteile bringt, wenn sie wirklich in dem Spiel cheaten würden. Es gibt weder Möglichkeiten, um irgendwelche Items zu tauschen, noch gibt es große Hubs, in denen Cheater mit ihren Items angeben könnten, weil man maximal zu dritt unterwegs ist auf komplett Enoch.
        So schlecht, wie die Server gerade am Anfang liefen, wäre eine Direktverbindung zwischen den Spielern wohl häufig sogar deutlich stabiler als die Serververbindung gewesen.

        Zitat

        Da Einzelspieler keine Möglichkeit haben, sich wiederzubeleben, kommt hier schnell Frust auf.
        Den Punkt habe ich auch absolut nicht verstanden. Wenn man alleine unterwegs ist und stirbt, muss man sofort beim letzten Speicherpunkt neu laden, aber wenn man im Koop unterwegs ist, kann man einerseits von den Teammates wiederbelebt werden und sich sogar einmal selbst wiederbeleben. Was spricht also dagegen, dass man das auch im Einzelspieler machen kann? Richtig, überhaupt nichts. Es ist einfach nur eine dämliche Entscheidung der Entwickler gewesen.

        Zitat

        Auf Twitter teilte man etwa mit: "Wir wissen und bedauern zutiefst, dass einige Nutzer noch immer mit einem Inventory-Wipe zu kämpfen haben und tun alles was in unserer Macht steht, um das Problem zu lösen."
        Diesen Punkt sehe ich einfach als eine reine Lüge seitens der Entwickler an. Mag sein, dass sie daran arbeiten, dass sie dieses Problem endgültig fixen, aber sie machen bei weitem nicht alles, um dagegen vorzugehen. Schon länger wird geschrieben, dass sie eine einfache Prozedur hätten, die sie nur einmal durchlaufen lassen müssten, um alle verloren gegangenen Items wiederherzustellen (wobei sich "alle" auf Legendaries und eventuell Epics bezieht und keineswegs auf alle und schon gar nicht auf die exakten Items, sondern die wiederhergestellten Items werden zufällige Stats haben und nicht das, was man womöglich lange erspielt hat, um die eigenen items mit den passenden Mods auszurüsten).
        Wenn diese Prozedur also so einfach laufen würden, wieso wird sie nach Aussage der Entwickler erst "irgendwann demnächst" ausgeführt und nicht sofort, nachdme ein Spieler seine Items verloren hat? Manche Spieler (unter anderem auch ich) warten schon seit über einer Woche auf die WIederherstellung ihres Inventars.
        Das ist aber nicht einmal der schlimmste Punkt, denn Items kann man sich wieder erspielen, mit den betroffenen Charakteren kann man aber nicht einmal mehr einloggen, weil man nach 3 Sekunden direkt einen "server connection lost" Fehler angezeigt bekommt und sich wieder im Startbildschirm befindet.
        Das ist auch der Grund, wieso ich das SPiel nach dem Lesen der letzten Patch Notes deinstalliert habe.
        Das Problem wurde noch imemr nicht endgültig gelöst, obwohl es seit der Demo schon bekannt war und ich möchte kein Spiel spielen, bei dem ich jederzeit meinen gesamten Fortschritt verlieren kann, nur weil die Serververbindung abbricht.

        Zitat von Nevrion
        Den Always-Online Zwang im Single-Player hatte ich zunächst auch nicht ganz verstanden, ist aber wohl den Umstand geschuldet, dass man mit einem Single-Player Char auch im Mehrspieler-Modus spielen kann und der Loot wohl online durch die Server berechnet wird um Cheating zu verhindern. Ist aber nur eine Theorie.
        Aber was sollte Cheaten in diesem Spiel bringen? Eine längere Erklärung habe ich einige Zeilen weiter erst dazu geschrieben. Ich sehe absolut keinen Sinn darin, wieso man das so lösen sollte.
        Zitat von Nevrion
        Auch die fehlende Ausarbeitung der Handlung fand ich schade mit Blick auf den 3er Coop. Man bietet 4 Klassen an, aber nur 3 Spieler im Coop? Why? Warum laufe ich als Team durch die Gegend, bin aber in allen Sequenzen immer allein. Immersion schien nicht so wichtig zu sein, weil man auf KI-Gefährten, die die Gruppe auffüllen verzichtet.
        Zum einen das und zum anderen auch immer das ständige Gefasel von "oh, unsere letzte Hoffnung, du bist der letzte Outrider" und neben mir stehen meine 2 Teammates, die ähnlich fantastische Kräfte haben wie mein Char.
        Dieses "die einzige Hoffnung" in Spielen kann ich aufgrund von sowas ohnehin einfach nicht ernst nehmen, noch schlimmer ist das nur noch in MMORPGs, in denen sie jeden SPieler als den einzig Wahren hinstellen wollen.
        Zitat von Nevrion
        Das Problem bei dem Spiel ist, dass es eigentlich Spaß macht, aber wenn man gerade im technischen Aspekt geht, man wohl nicht ganz sauber gearbeitet hat. Das Spiel wird kein Anthem, da es die Fehler von Bioware zumindest im spielerischen Aspekt nicht wiederholt.
        Hier stimme ich zu, das Spiel an sich macht Spaß, sofern man es spielen kann, wird aber durch die technischen Schnitzer massig abgewertet.

        Mein Fazit zum Spiel:
        Das Spiel an sich hat mir großen Spaß gemacht soweit ich es spielen konnte (besonders die verschiedenen Klassen finde ich schön gemacht und spielen sich tatsächlich unterschiedlich), aber der technische Unterbau (besonders die Server) killen für mich einfach den Spielspaß, wenn ein Spiel unbedingt auf Always-On setzen muss und es dann nicht hinbekommt eine Lösung für verschwindende Items oder Charaktere, die sich nicht mehr einloggen können, zu bieten, so dass man neu anfangen darf.
      • Von Cybnotic Gelegenheitsspieler/in
        früher oder Später erwischt es jeden "§" Online "§" Titel :-(
        Zitat von RedDragon20
        Plot Twist: Outriders ist tatsächlich Anthem 2.0 und wurde lediglich mit einem anderen Studio entwickelt und unter anderem Namen verkauft.

        :B
        Hi, nur wurden bei Outriders den Figuren zusätzlich auch noch die Flügel gestutzt ;)
        MfG
        Hallo, ja die Geschichte fand ich auch richtig gut, wenn auch bisschen Kurz .. Naja vielleicht kommen j a wirklich mal DLCs nach ;) MFG
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