Outbound im Test: Wunderschöner Cozy-Roadtrip mit seichtem Survival und Koop-Schwächen

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Test Helen Schubert - Autorin Michael Grünwald - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Outbound im Test: Wunderschöner Cozy-Roadtrip mit seichtem Survival und Koop-Schwächen
Quelle: PC Games

Nach einer kurzfristigen Verschiebung des Cozy-Survival-Spiels Outbound ist es nun endlich soweit! Die Camper warten darauf, endlich aus der Garage zu kommen. Wir verraten euch in unserem Test, ob sich der Camping-Trip lohnt!

Der Indie-Titel Outbound zählt zu einem der meistgewünschten Spiele auf Steam und wurde von vielen Survival-Fans sehnsüchtig erwartet. In der Welt dreht sich alles um euer Zuhause auf Rädern: Den Camper! Egal ob ihr ihn allein, oder mit euren Freunden im Koop-Modus bewohnt, er wird euch überall hinbegleiten.

Ein entspannter Ausflug

Im Spiel liegt der Fokus neben dem Van, auf Kochen, Erkunden und Herstellen. Wir fahren durch Berglandschaften, idyllische Blumenfelder, am Strand entlang und in die Wüste. Sobald die Sonne untergeht, suchen wir uns einen schönen Platz, an dem wir unser Lager aufschlagen. Bei atmosphärischem Knistern des Lagerfeuers und sanftem Rascheln der Blätter schlafen wir auf der Rückbank unseres Campers ein.

Wir schaffen uns ein Zuhause in und auf unserem Van, das wir gestalten und ausbauen können, wie wir möchten. Das Ganze geschieht nicht nur im Innenraum, denn die Türen unseres Busses funktionieren wie Mary Poppins Tasche.

Unser Haus, das wir auf dem Dach des Fahrzeugs bauen, erscheint und verschwindet mit einem Knopfdruck in eurem Auto. So praktisch wie es sich anhört, ist es auch! Alle Sachen werden im Handumdrehen ins Auto geladen und im Anschluss sind wir bereit fürs nächste Abenteuer.

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Das Besondere an Outbound (jetzt kaufen 39,99 € ) ist: Wir spielen in der Zukunft oder einer alternativen Realität und leben im Einklang mit der Natur. Unser Van fährt beispielsweise mit erneuerbaren Energien durch die Landschaften.

Zu Beginn der Reise verbrennen wir noch Holz und Fasern, um unseren Motor aufzuladen. Mit der Zeit schalten wir unter anderem Solarpanele und Windturbinen frei, mit denen wir unseren Motor laden.

Schadstoffe finden fast keinen Platz, und wenn wir doch auf Müll treffen, wird er aufgesammelt und wiederverwertet. In der Spielwelt dreht sich alles um Harmonie mit der Natur und wir können entspannt ohne Gefahren, die verschiedenen Orte erkunden.

Auf dem Dach eures Vans baut ihr euer eigenes kleines Zuhause. Quelle: PC Games Auf dem Dach eures Vans baut ihr euer eigenes kleines Zuhause.

Das Abenteuer beginnt

Wir wählen zwischen drei verschiedenen Campern, bei denen sich die Traglast, Baufläche und das Fahrverhalten unterscheiden. Unser Bus bekommt ein individuelles Kennzeichen und kann in sämtlichen Farben angepinselt werden. Während die Camper kleinste Details besitzen, fehlen uns die leider bei den Charakteren.

Wir haben die Möglichkeit, unsere Frisur, Kleidung und Augenfarbe anzupassen. Das Charaktermenü ist einfach gehalten und wir können nur zwischen wenigen Kleidungsstilen entscheiden.

Die vielen Details, die wir in anderen Bereichen des Spiels finden, hätten wir uns auch im Charaktereditor gewünscht. Im Einzelspieler ist das Aussehen des Charakters größtenteils irrelevant, da wir in einer First-Person-Perspektive spielen und nur den Bus in Third-Person fahren können, so sehen wir unsere Figur fast nie. Beim Koop-Modus wären allerdings kreativere Kleidung und mehr Auswahl bei Muster und Design toll gewesen, da sehen wir unsere Mitspieler schon sehr ähnlich.

Fahrzeug- und Charaktermenü

Der Roadtrip startet in der ersten von insgesamt vier Welten. Auf jeder Karte finden wir unterschiedliche Sehenswürdigkeiten, die zum Erkunden einladen und kleine Rätsel beinhalten. Wir schalten dort mit der Zeit verschiedene Quests frei, die sich meistens, um die Instandsetzung der Gebäude drehen.

Eine waschechte Story gibt es in Outbound nicht, dennoch finden wir in kleinen Notizen oft Fakten über die Orte. Das Spiel nimmt uns zu Beginn kurz an die Hand, lässt die Unterstützung aber nach dem Tutorial schnell wieder fallen. Wir empfinden das Erkunden auf eigene Faust aber genau richtig, da es so mehr Spaß macht und herausfordert, auf neue Ressourcen zu stoßen.

Neben den liebevoll gestalteten Sehenswürdigkeiten treffen wir außerdem immer wieder auf Signaltürme, an denen wir verschiedene Blaupausen freischalten. Für die Aktivierung benötigen wir aufgesammelten Müll, der im Recycler zu Tickets verarbeitet wird.

Wir können meist zwischen drei Blaupausen entscheiden, die Maschinen, Möbel oder Dekorationen freischalten. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass die Pläne in zufälliger Reihenfolge generiert werden und es schnell passiert, dass eine wichtige Blaupause fehlt. So konnten wir eine längere Zeit nicht den Durchgang zur zweiten Welt freischalten, da wir ewig auf einen neuen Signalturm warten mussten. Auf der nächste Seite verraten wir euch, wer euch auf eurem Weg begleitet!

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  1. Seite 1 Outbound im Test: Wunderschöner Cozy-Roadtrip mit seichtem Survival und Koop-Schwächen
  2. Seite 2 Sammeln und Basisbau
  3. Seite 3 Koopmodus, Technik, Wertung und Fazit
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