Order of War Test: Der Mehrspieler-Modus und die Technik
Mit einer frechen Kopie wagt Square Enix erste, unbeholfene Schritte auf dem westlichen Strategie-Markt! Heraus kommt ein solides, aber unauffälliges Echtzeit-Strategiespiel.
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Quelle: PC Games
Bilder zu Order of War 1
Beim Mehrspieler-Modus bedient sich Entwickler Wargaming.net bei Relic-Krachern wie Company of Heroes: Auf den Karten sind Flaggen verteilt, die es einzunehmen gilt. Mit den dadurch gewonnenen Punkten rufen Sie Verstärkung herbei oder ordern Luftangriffe. Während Relics Version des zweiten Weltkrieges aber noch unterschiedliche Punkte für Treibstoff, Munition und ähnliches bot und dadurch das Spielsystem vertiefte, fehlt dieser Kniff bei Order of War. Insgesamt bietet Square Enix Spiel sechs Karten für zwei oder vier Spieler via LAN oder Internet sowie einen Gefecht-Modus zum Üben gegen den Computer.
Die Präsentation von Wargaming.nets erstem Großprojekt ist durchwachsen. Die Lichteffekte und Einheitenmodelle überzeugen und tragen zur Atmosphäre bei. Auch die Umgebungsdetails wie Gras und Wolken sind auf hohem Niveau. Die darunterliegenden Bodentexturen allerdings verwischen stark. Häuser, Bahnstrecken und ähnliche Einrichtungen hätten mehr Feinschliff vertragen. Immerhin: Order of War lief auf unseren Testrechnern mit flotten 40 Frames pro Sekunde, egal wieviele Einheiten auf dem Bildschirm zu sehen waren.
Fieser sieht es da schon in der Audio-Abteilung aus. Immer wieder brechen Kommentare der Offiziere oder Missionsbeschreibungen ab, laufen ineinander oder werden einfach überhaupt nicht abgespielt. Man will hoffen, dass Square Enix hier noch einen Patch nachschiebt. Die deutschen Sprecher klingen zudem etwas gelangweilt. Der Atmosphäre wenig zuträglich ist auch, dass es keine zentralen Personen in der Kampagne gibt. Sie spulen einfach die Missionen hintereinander ab, ohne - wie bei World in Conflict - mit bestimmten Soldaten mitzufiebern.
Einen besseren Eindruck hinterlassen die Zwischensequenzen, in denen Order of War eine interessante Mischung aus historischen Aufnahmen und Render-Grafik präsentiert. Zudem gibt es immer wieder Hintergrundinformationen, Zahlen und Fakten ohne das Order of War wie ein Lehrfilmchen aus der Oberstufe wirkt. In den Missionen dürfen Sie zudem in eine Art Kino-Modus schalten, der das Geschehen ganz aus der Nähe zeigt.
Noch ein Wort zum Kopierschutz: Beim Spielstart verbindet sich auch die DVD-Version von Order of War mit Steam. Zur Installation müssen Sie online sein, danach brauchen Sie keine DVD zum Spielen und dürfen Steam auch in den Offline-Modus schalten.
Weiterführende Bildergalerie zum Order of War-Kurztest

Schade drum. Eine WiC WK2-Total Conversion hätte eig. richtig gut werden können.
"(-) Heftig von Genre-Größen kopiert"
Da kann man nur sagen das das woll in jedem Spiel gemacht wird.
Insgesamt fehlen mir auch in diesem Test wirkliche Infos zum Gameplay. So fande ich z.B. in der Demo das Rohstoffsystem doch deutlich besser als bei WiC (nicht unendlich viel) und auch dieser Action Kamara Modus war spassig wenn er mal richtig funktionierte. Also ich würde mir in einem Test einfach ein paar mehr Infos zu Gameplay wünschen. Ich denke mal wenn man sich die mühe macht das Spiel über Stunden zu testen sind ja auch ein paar Seiten mehr drin.
EDIT.
Oder zumindest so einbauen, dass man NICHT dauernd an ein anderes Spiel erinnert wird.
Zentrale Frage ist für mich immer, ob der Spielspaß beeinträchtigt wird. Und das ist hier der Fall: Alle paar Minuten denkst du dir: Böh, das hab ich schonmal fast genau so gesehen. Nur besser!