Operation Overlord: Filmrezension zum Horror-Action-Film
Nach "Son of a Gun" liefert Regisseur Julius Avery mit "Operation: Overlord" seinen nächsten Film, in dem US-Soldaten bei einer wichtigen Mission in Frankreich auf ein Nazi-Labor stoßen, in dem sie nicht nur deutschen Soldaten des NS-Regimes, sondern auch übernatürlichen Wesen gegenüberstehen, die dort gezüchtet wurden.
Juni 1944: Am Vortag der alliierten Invasion in der Normandie soll eine Handvoll US-Soldaten in einem von der Wehrmacht besetzten nordfranzösischen Dorf einen Radarturm sprengen. Bei der Ausführung ihrer Mission entdecken die Männer ein unterirdisches Geheimlabor, in dem ein Nazi-Arzt schauerliche Menschenexperimente durchführt ...
Der hochwertig produzierte Horroractioner von Regisseur Julius Avery erinnert wahlweise an Inglourious Basterds, Resident Evil oder das Kult-Game Return to Castle Wolfenstein. Wo der thematisch ähnliche Dead Snow wahnwitzigen Trash-Appeal zelebrierte, bietet der von J.J. Abrams produzierte Streifen trotz B-Film-Story scheppernde Hochglanz-Action mit erstklassigen Effekten. Ganze Arbeit haben die Make-Up-Tüftler beim Kreaturendesign geleistet, das blutrünstige Bodyhorror-Akzente setzt. Das hohe Spannungslevel und der allgemeine Spaßfaktor lassen darüber hinwegsehen, dass es bisweilen an der Logik hapert und die Figuren Abziehbilder bleiben.
FAZIT: Hart an der Grenze zum Trash angesiedelter Kriegshorrorfilm für Genrefans.
