One Piece & Co: Anime-Industrie feiert Rekord-Wachstum und Mega-Umsatz dank ausländischen Fans

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News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
One Piece & Co: Anime-Industrie feiert Rekord-Wachstum und Mega-Umsatz dank ausländischen Fans
Quelle: Eiichiro Oda / Shonen Jump

2024 markiert ein Rekordjahr für Japans Anime-Industrie: Dank internationaler Fans erzielte die Branche umgerechnet rund 21 Milliarden Euro Umsatz. Über die Hälfte davon kam aus dem Ausland.

Die japanische Anime -Industrie hat 2024 ein historisches Rekordjahr erlebt. Laut eines Berichts der Association of Japanse Animations (AJA) stieg der Gesamtumsatz auf 3,8 Billionen Yen - umgerechnet rund 21 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von fast 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Entscheidender Wachstumstreiber war dabei der internationale Markt, der mit 56 Prozent erstmals deutlich mehr Umsatz generierte als das Inland. Ohne diese Auslandsumsätze wäre die Branche auf Vorjahresniveau stagniert.

Globalisierung als Erfolgsfaktor

Die Zahlen verdeutlichen einen klaren Trend: Anime ist längst ein globales Phänomen. Während 2020 erstmals mehr Umsatz im Ausland als in Japan erzielt wurde, hat sich dieser Abstand 2024 stärker denn je vergrößert. Laut AJA-Vertreterin Megumi Onouchi ist vor allem die Lizenzierung von Inhalten an internationale Streaming-Plattformen für den Boom verantwortlich. Hinzu kommen Merchandising, Veranstaltungen und ein wachsendes Eventnetzwerk mit über 160 Anime-Events in 50 Ländern. Die Organisation rechnet mit weiterem Wachstum in den kommenden Jahren.

Parallel zu dieser Entwicklung arbeitet Japan an der "New Cool Japan Strategy", einer wirtschaftspolitischen Initiative, die das Land durch kulturelle Exporte stärken soll. Bis 2033 soll so ein Umsatz von 20 Billionen Yen (umgerechnet etwa 112 Milliarden) erreicht werden.

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Produzenten wie Tetsu Fujimura von One Piece sehen in der Kombination aus starkem Heimatmarkt, Streaming-Präsenz und Gaming-Kultur den Schlüssel zum globalen Erfolg (via Variety). Japanische Marken wie Sony und Nintendo gelten als kulturelle Schwergewichte, die den internationalen Erfolg von Anime zusätzlich absichern. Fujimura sieht darin nicht nur wirtschaftliche Stärke, sondern auch kulturellen Stolz. Seine Überzeugung lautet, dass Japans Franchises längst bewiesen hätten, dass sie weltweit bestehen können - selbst in Hollywood.

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Quelle: Deadline

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      • Von Paisen Hobby-Spieler/in
        Anime sind mittlerweile auch mehr im Mainstream angekommen. Und ich finde das gut.
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