Novasphere 13
Sparmaßnahmen der Regierung im 25. Jahrhundert: Um auf der übervölkerten Erde Platz zu schaffen, wird jeder Kriminelle in den Weltraum verbannt. Steel Wolf, der Held von Novasphere 13, hat einen Befehl seiner Vorgesetzten verweigert und muss dafür vom blauen Planeten ins Exil. Doch sein Raumschiff-Gefängnis steuert direkt in ein schwarzes Loch, wo blutrünstige Aliens bereits auf ihre Opfer warten. Wolf macht sich auf den Weg zur Rettungskapsel, denn nur mithilfe ihrer starken Triebwerke kann er der Gravitation des schwarzen Lochs entkommen.
Viele Déjà-vus
Novasphere fesselt vor allem mit seinem hohen Suchtfaktor. Ähnlich wie in Diablo 2 hetzen Sie durch dunkle Gänge und weiträumige Areale und heizen etwa 90 Varianten von Außerirdischen kräftig ein. Dabei benutzen Sie Äxte und Keulen oder greifen auf Hightech-Geräte wie Plasma- oder Blitzpistolen zurück. Zaubersprüche gibt es auch, nur in einer anderen Form: Biochips stehen bei Novasphere für Teleporter- und Heilungsrollen. Mit im Kampf gewonnener Erfahrung steigen Sie einen Level auf und verteilen fünf Punkte auf Stärke, Geschicklichkeit, Ausdauer und Wissen. Diese unkomplizierte Charakter-Entwicklung erleichtert gerade Genre-Neulingen den Einstieg. Die Kehrseite der Medaille: Erfahrene Rollenspieler vermissen das ausgefeilte Fertigkeitensystem der Konkurrenzprodukte. Und da Sie in Novasphere sowieso nur einen einzigen Helden steuern, verläuft seine Weiterentwicklung stets nach demselben Muster. Schade, denn die hübsche 3D-Grafik wäre genau das Richtige für alle Diablo-Fans.
