Gaming-Notebooks: Vorteile; Grafikkarten-Leistung

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Gaming-Notebooks: Vorteile; Grafikkarten-Leistung
Quelle: Gigabyte

Angesichts der aktuellen Grafikkarten-Misere, wegen der für die kaum lieferbaren Grafikkarten horrende Preise zu bezahlen sind, kann ein Gaming-Notebook eine Alternative zu einem PC sein. Wir geben euch einige allgemeine Anregungen zum Kauf, schauen auf die mobilen Grafikkarten und bieten euch eine Marktübersicht mit 56 spielefähigen Notebooks und Notebook-Reihen an.

Vorteile von Notebooks

Die Vorteile eines Notebooks liegen auf der Hand: Sie sind mobil und kompakt. Man kann sie überall in der Wohnung nutzen, um mit Officeprogrammen zu arbeiten, im Internet zu surfen, Filme auf einem halbwegs großen Display zu schauen und mehr - egal ob auf dem Sofa, am Esstisch, im Bett oder, falls vorhanden, im Garten. Bei einem Gaming-Notebook ist natürlich das Spielen eine wichtige Option. Auch unterwegs kann man das Notebook zu Orten mitnehmen, wo man es benötigt, egal ob beruflich, für die Ausbildung oder privat. Damit ein Notebook mobil ist, muss es natürlich auch kompakt sein - dies ist ein zweiter Vorteil.

Die Standfläche, die Laptops einnehmen, ist in etwa mit dem vergleichbar, was zwei normale Tastaturen an Fläche benötigen würden. Man spart sich zudem auch den Platz für einen Monitor. Man sollte den Effekt aber nicht überschätzen:

Lenovo Legion 7 15-Serie Quelle: Lenovo Lenovo Legion 7 15-Serie Einen PC kann man meist irgendwo nahe dem Schreibtisch hinstellen, wo er nicht auffällt, und der Monitor nimmt nur da Platz weg, wo man in der Regel nicht zwingend irgendetwas anderes hinstellen muss. Auch eine Wandmontage des Monitors ist als raumsparende Option möglich. Einen Laptop kann man wiederum dann, wenn man ihn nicht braucht, in einer Schublade verschwinden lassen oder irgendwo hinlegen, wo er nicht stört - beim PC bleibt mindestens der Monitor als eventuell störendes Objekt übrig, und manch einer findet einen Monitor allein wegen der Optik unschön.

Diese Vorteile werden natürlich durch die bereits genannten Nachteile und den - bei normaler Marktlage - deutlich höheren Preisen im Vergleich zu einem PC erkauft, wobei letzteres eher bei Gaming-Notebooks der Fall ist. Ein reines Office-Notebook oder manch ein Notebook mit einer Grafikleistung, die zumindest ältere Games noch packt, konnte auch vor den Zeiten der Grafikkarten-Krise durchaus in Sachen Preis-Leistung einem vergleichbaren Desktop-PC Paroli bieten. Uns geht es hier aber um Gaming-Notebooks, die etwas leistungsstärker sind. Als Nächstes schildern wir, welche Grafikkarten es in aktuellen Gaming-Notebooks gibt.

Grafikkartenleistung von Notebooks

Dank der guten Energieeffizienz der modernen Nvidia-Architekturen bei GPUs sind die mobilen Versionen der Nvidia-Grafikarten nur wenig schwächer als die Desktopversionen. Allgemein muss man jedoch betonen, dass manche Notebook-Hersteller wegen der Kühlung in Sachen Taktwerten eher vorsichtig sind und nicht das volle Potenzial ausnutzen. AMD spielt derzeit bei GPUs für Gaming-Notebooks übrigens keine Rolle - es gibt aktuell nur ein lieferbares Notebook mit einer AMD Radeon RX 5600M, die in etwa so stark wie die Nvidia GTX 1660 Ti ist, und zwar eine Variante des Dell G 15 SE 5505 für 920 Euro. Folgende gamingfähige Nvidia-Grafikkarten gibt es aktuell, wobei wir euch hier die Preise nennen möchten, ab denen ihr ein entsprechendes Notebook finden könnt (wir haben dabei nur derzeit lieferbare Notebooks mit in die Betrachtung genommen):

Preisklasse GPU-Serie
ab 700 Euro GTX 1650
ab 850 Euro GXT 1650 Ti
ab 850 Euro GTX 1660 Ti
ab 900 Euro RTX 2060
ab 1400 Euro RTX 3060 und RTX 2070
ab 1700 Euro RTX 2070 Super und RTX 3070
ab 1900 Euro RTX 2080
ab 2100 Euro RTX 2080 Super und RTX 3080

Für eine genauere Leistungseinschätzung empfehlen wir die Website unserer Kollegen von Notebookcheck, bei denen ihr in der Benchmarkliste nach den GPUs suchen und deren Info-Website aufrufen könnt. Dort seht ihr auch die kleinen Unterschiede zwischen den normalen mobilen GPUs und den teilweise angebotenen "Q-Max"-Varianten. Die einzig aktuell brauchbare AMD-GPU Radeon RX 5600M bringt beispielsweise bei Cyberpunk 2070 etwas weniger als 40 FPS in Full-HD bei maximalen Details. Wichtig zu wissen ist, dass die GTX 1650-Reihe einige brandneue Games selbst auf niedrigen Details kaum mehr stemmt - wer also auch neuere Games im Blick hat, sollte eher ab einer GTX 1660 Ti zugreifen.

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  1. Seite 1 Gaming-Notebooks: PC-Ersatz; Nachteile von Notebooks
  2. Seite 2 Gaming-Notebooks: Vorteile; Grafikkarten-Leistung
  3. Seite 3 Gaming-Notebooks: Tipps zum Kauf; Marktübersicht
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GTAEXTREMFAN Spiele-Kenner/in
        Zitat von hunterseyes
        Die Rechnung würd ich gern mal sehen, dass sich das in Deutschland lohnen würde.
        Das macht in D wohl nur in einem Mining Pool Sinn. Wenn überhaupt...
      • Von GTAEXTREMFAN Spiele-Kenner/in
        Zitat von hunterseyes
        Die Rechnung würd ich gern mal sehen, dass sich das in Deutschland lohnen würde.
        Das macht in D wohl nur in einem Mining Pool Sinn. Wenn überhaupt...
      • Von hunterseyes Mitglied
        Die Rechnung würd ich gern mal sehen, dass sich das in Deutschland lohnen würde.
      • Von Greystar Anwärter/in
        Ich habe mit jetzt ein 3080 Modell für 2200€ gekauft und lasse es minen, um einen Teil des Preises wieder reinzuholen. Mal sehen wie lange der Miningboom anhält, solange kann das Teil ackern, wenn ich es nicht benötige. Bisher habe ich durch Corona Homeoffice und nutze meinen deutlich besser ausgestatten Gaming PC, aber sobald ich wieder Projektarbeit habe, kommt der unterwegs zum Einsatz.
      • Von Gemar Mitglied
        Gaming Notebooks, für mich eine überteuerte Angelegenheit, weil nach relativ kurzer Zeit häufig Probleme auftauchen, da sich das Platzangebot thermisch am Limit bewegt.

        Ist und bleibt also eine teure Angelegenheit, für die man einen aufrüstbaren Top PC bekommt, bei dem man easy Teile austauschen kann. Muss jeder für sich wissen, vor allem vom Geldbeutel her gesehen.
      • Von flloyd Gelegenheitsspieler/in
        "Gaming-Notebooks sind daher bei Last recht laut - zwar kann man sich bei vielen Modellen an die Art der Geräusche gewöhnen"

        Laut? Nö :-)

        Ich selbst spiele mittlerweile seit gut 10 Jahren nur noch an Laptops - aktuell an einem HP Omen 17 mit einer RTX 2070 - der ist defintiv lauter als der Vorgänger Asus ROG G752VY (mit Vaporchamber), aber das kann man inzwischen ja relativ gut beeinflussen.

        Für mich persönlich reichen zum Beispiel 40-45 FPS völlig aus - also kann ich schon mal per FPS-Limit im NVIDIA Treiber oder manchmal auch in den Games einstellen, dass der Rechner nicht sinnlos 100+ FPS darstellt - das macht ihn nur unnötig heißer und lauter. Als zweites wird eben ein wenig mit Undervolting nachgeholfen.

        Im Ergebnis spiele ich nun derzeit zum Beispiel AC Valhalla mit max. Einstellungen in FHD und der Rechner wird kaum heiß und bleibt die meiste Zeit auch sehr leise.

        So alle 2 1/2 - 3 Jahre hole ich mir (je nach Marktlage) ein Neues Gaming-Notebbok und der alte finanziert dann schonmal einen guten Teil des Neuen. Kein "Streß" mit aufrüsten, überall mit hinzunehmen und wenn ich mal größer als 17 Zoll spielen möchte, geht das in 65" am fast latenzfreien Samsung mit VRR.

        Ich sehe bei mir in den nächsten Jahren keinen Desktop-Rechner mehr stehen.
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