Acer Aspire 7 A715-74G-57L9 im Test: Gaming-Power mit Nvidia GTX 1650 für 900 Euro?

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Acer Aspire 7 A715-74G-57L9 im Test: Gaming-Power mit Nvidia GTX 1650 für 900 Euro?
Quelle: Antonio Funes

Das 15,6-Zoll-Notebook Acer Aspire 7 A715-74G-57L9 bietet einen Intel Core i5-9300H, eine Nvidia GeForce GTX 1650, 8GB RAM und eine SSD mit 512GB Speicherplatz. Wir haben uns das Notebook näher angesehen und im Alltag sowie auch in Sachen Gaming getestet - ist es seinen Preis von 900 Euro wert, und reicht die Power für moderne Games aus?

In unserem Praxistest schauen wir uns mit dem Acer Aspire 7 A715-74G-57L9 ein Notebook näher an, das hardwareseitig eine häufig vorkommende Kombination aus CPU und Grafikkarte hat: einen Intel Core i5-9300H und eine Nvidia GeForce GTX 1650. Schaut man in den Preisvergleich der PC Games Hardware, so findet man derzeit über 70 solcher Notebooks ab 720 Euro - gut 50 kosten gleichzeitig maximal 1000 Euro - sind solche Notebooks also ein guter Kompromiss zwischen Gaming, Office und einem nicht zu hohen Preis?

In unserem Special vom letzten Wochenende über Gaming-Notebooks hatten wir unter anderem erklärt, dass ab einer bestimmen Leistungsklasse die Aufpreise für Gaming im Vergleich zu Desktop-PC deutlich stärker ansteigen.

Die Verpackung ist schlicht Quelle: Antonio Funes Die Verpackung ist schlicht Wir fragen uns daher am Beispiel unseres Testnotebooks: Reicht die mobile Version der GTX 1650 aus, um moderne Games spielen zu können, so dass man auch als Spiele-Fan keine 1200 Euro oder noch mehr ausgeben muss?

Acer Aspire 7 A715-74G-57L9 - technische Daten

Bei unserem unter die Lupe genommenen Notebook handelt es sich um ein Modell aus der aktuellen Acer Aspire 7-Reihe. Von dieser gibt es aktuell beinahe 20 Variationen im Handel.

Die 15 im Modellkürzel A715 steht für Notebooks mit einer Display-Diagonale von 15,6 Zoll, die ebenfalls erhältlichen A717-Modelle haben eine Diagonale von 17,3 Zoll. In einigen bereits etwas länger erhältlichen Acer Aspire 7-Notebooks steckt eine Nvidia GeForce GTX 1050 als GPU im Inneren, die neueren Versionen bieten eine GeForce GTX 1650 oder eine (derzeit nur in Notebooks verbaute) 1650 Ti, einzelne Modelle setzen auf eine AMD RX Vega GL. Bei unserem Testmodell handelt es sich genau gesagt um das Acer Aspire 7 A715-74G-57L9, das unser Autor sich privat angeschafft hat. Vor wenigen Tagen lag der Preis bei 899 Euro, inzwischen liegt er eher bei 930 Euro - wegen der Corona-Krise sind Notebooks gefragt und können im Preis daher schwanken. Es handelt sich bei unserem Praxistest um eine unabhängige und subjektive Einschätzung des Gerätes, die natürlich durch Benchmark-Werte zu 11 Games auch mit messbaren Werten unterstützt wird.

Der Gehäusedeckel ist aus Metall Quelle: Antonio Funes Der Gehäusedeckel ist aus Metall Die genauen technischen Daten unseres Testmodelles lauten wie folgt:

  • Display: 15,6 Zoll IPS, Full-HD (1920 mal 1080 Pixel), 60 Hertz, matt
  • CPU: Intel Core i5-9300H (4 Kerne, 8 Threads, 2,4 GHz Standardtakt, bis zu 4,1 GHz Turbotakt)
  • GPU: Nvidia GeForce GTX 1650 (4GB GDDR5-RAM)
  • RAM: 8GB DDR4-2666 (zwei 4GB-Module im Dualchannel-Betrieb)
  • SSD/HDD: Intel M.2-SSD mit 512GB Kapazität, davon 32GB reserviert für Intels Optane Memory
  • Anschlüsse: 2x USB3.0, 1x USB2.0, 1x USB-C, Audio-Klinke, 1x HDMI, 1x Gb-LAN
  • Kommunikation: WLAN 802.11 a/b/g/n/ac; Bluetooth 4.0; Webcam
  • Maße und Gewicht: 36,3cm Breite, 25,4cm Tiefe, 2,34cm Höhe. 2,35kg (inkl. Eingebautem 3720 mAh-Akku)

Windows 10 ist im Lieferumfang mit dabei und vorinstalliert. Das günstigste vergleichbare Notebook (15,6 Zoll, IPS-Display, Core i5-9300H, 8GB RAM, GTX 1650, SSD mit 480-512GB und Windows 10) gibt es ab 799 Euro. Positiv zu erwähnen ist, dass Acer zwei RAM-Riegel verwendet. Denn gerade dann, wenn keine sehr starke Grafikkarte im Gerät steckt, kann der durch zwei Riegel aktive Dual-Channel-Modus ein paar Prozentpunkte aus einem Spiel herauskitzeln. Ab der nächsten Seite kommen wir zu unseren Praxis-Erfahrungen zum Acer Aspire 7 A715 74G-57L9 und einigen Spiele-Benchmarks.

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  1. Seite 1 Acer Aspire 7 A715: Einleitung und Technik A715-74G-57L9
  2. Seite 2 Acer Aspire 7 A715: Äußeres und Erweiterbarkeit
  3. Seite 3 Acer Aspire 7 A715: Alltag- und Gaming-Praxis, Tools und Akku
  4. Seite 4 Acer Aspire 7 A715: Gamingleistung und Fazit
    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von GTAEXTREMFAN
        Wie zu erwarten. Mal wieder keine eierlegende Wollmilchsau ;)
        Das war für halbwegs in Sachen Hardware bewanderte Nutzer natürlich allein schon wegen der GTX 1650 klar ;) bzw. auch wegen des Preises. Bei einem PC kannst du von dem Geld nen Ryzen 5 3600, 16GB RAM, 500GB SSD und eine AMD RX 5700 verwirklichen. Das wäre ein ordentlicher Spiele-PC. Aber bei nem Notebook? Display, Gehäuse und die schwierigere Kühlung, Windows... da ist klar, dass das nicht geht. Umso erstaunlicher, dass es einzelne Modelle zumindest mit einer GTX 1660 Ti gibt für unter 1000 Euro, wobei sich dann die Frage der Qualität der restlichen Komponenten stellt.

        Ich bin mit dem Notebook zufrieden, spiele damit abends beim Fernsehen "nebenbei" zB Gears Tactics, Tropico 6, Anno 1800 usw., aber auch mal ne Runde Star Wars Jedi: Fallen Order oder nen Shooter, allerdings nicht online (das ist wegen der Display-Größe echt ein Nachteil im Vergleich zu einem großen Monitor oder LCD-TV). Ich habe nun etwa 200-250€ mehr ausgegeben als für ein mutmaßlich was den Rest angeht gleichgutes, nicht-Gaming-geeignetes Notebook. Das war es mir wert, ich kann alles spielen, nur halt bei den Details nicht immer alles hochschrauben, was aber wiederum eben wegen des kleinen Displays auch nicht schlimm ist. Bei NFS Heat habe ich zB keinen Unterschied beim Fahren zwischen niedrig, mittel und max bemerkt, außer ich bin ins Grüne gefahren - da waren die Pflanzen sehr grob und "matschig" bei "niedrig".

        Die "eierlegende Wollmilchsau" wird es bei Notebooks aber nie geben, zumindest wenn man darunter auch "relativ leise" versteht. Denn die jeweils neuesten GPUs für Desktop-PCs werden auch in der Zukunft immer so viel Strom brauchen, dass die Kühlung in einem Notebookgehäuse unmöglich leise erfolgen kann. Beziehungsweise: theoretisch ist es möglich, nämlich wenn man sich 10 Jahre lange schlafen legt und dann die "verpassten" Games nach und nach abarbeitet. Denn ein neues Notebook, das 2030 erscheint, dürfte ein heute neues Spiel sicher locker mit einem (aus Sicht des Jahres 2030) Einsteiger-Chip packen ;) Falls die Lautstärke egal ist, gibt es die eierlegende Wollmilchsau durchaus - aber nur dann, wenn einem der Preis egal ist.
      • Von AntonioFunes Freier Autor
        Zitat von GTAEXTREMFAN
        Wie zu erwarten. Mal wieder keine eierlegende Wollmilchsau ;)
        Das war für halbwegs in Sachen Hardware bewanderte Nutzer natürlich allein schon wegen der GTX 1650 klar ;) bzw. auch wegen des Preises. Bei einem PC kannst du von dem Geld nen Ryzen 5 3600, 16GB RAM, 500GB SSD und eine AMD RX 5700 verwirklichen. Das wäre ein ordentlicher Spiele-PC. Aber bei nem Notebook? Display, Gehäuse und die schwierigere Kühlung, Windows... da ist klar, dass das nicht geht. Umso erstaunlicher, dass es einzelne Modelle zumindest mit einer GTX 1660 Ti gibt für unter 1000 Euro, wobei sich dann die Frage der Qualität der restlichen Komponenten stellt.

        Ich bin mit dem Notebook zufrieden, spiele damit abends beim Fernsehen "nebenbei" zB Gears Tactics, Tropico 6, Anno 1800 usw., aber auch mal ne Runde Star Wars Jedi: Fallen Order oder nen Shooter, allerdings nicht online (das ist wegen der Display-Größe echt ein Nachteil im Vergleich zu einem großen Monitor oder LCD-TV). Ich habe nun etwa 200-250€ mehr ausgegeben als für ein mutmaßlich was den Rest angeht gleichgutes, nicht-Gaming-geeignetes Notebook. Das war es mir wert, ich kann alles spielen, nur halt bei den Details nicht immer alles hochschrauben, was aber wiederum eben wegen des kleinen Displays auch nicht schlimm ist. Bei NFS Heat habe ich zB keinen Unterschied beim Fahren zwischen niedrig, mittel und max bemerkt, außer ich bin ins Grüne gefahren - da waren die Pflanzen sehr grob und "matschig" bei "niedrig".

        Die "eierlegende Wollmilchsau" wird es bei Notebooks aber nie geben, zumindest wenn man darunter auch "relativ leise" versteht. Denn die jeweils neuesten GPUs für Desktop-PCs werden auch in der Zukunft immer so viel Strom brauchen, dass die Kühlung in einem Notebookgehäuse unmöglich leise erfolgen kann. Beziehungsweise: theoretisch ist es möglich, nämlich wenn man sich 10 Jahre lange schlafen legt und dann die "verpassten" Games nach und nach abarbeitet. Denn ein neues Notebook, das 2030 erscheint, dürfte ein heute neues Spiel sicher locker mit einem (aus Sicht des Jahres 2030) Einsteiger-Chip packen ;) Falls die Lautstärke egal ist, gibt es die eierlegende Wollmilchsau durchaus - aber nur dann, wenn einem der Preis egal ist.
      • Von GTAEXTREMFAN Spiele-Kenner/in
        Wie zu erwarten. Mal wieder keine eierlegende Wollmilchsau ;)
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