Nintendos Switch zum Erfolg: Nicht alles ideal, viel zu beweisen, spannende Zukunft
Im ersten Jahr konnte Nintendo mit seiner Hybrid-Konsole große Erfolge verzeichnen. Doch wie soll es 2018 nun weitergehen?
Noch nicht alles ideal
Allerdings war das nur das erste Kapitel der Switch-Erfolgsstory. Damit Nintendos neue Konsole auch nach ihrem rasanten Start 2017 weiter auf der Erfolgsspur bleibt, müssen die Japaner noch an ein paar Fronten nachbessern. Während die Indie-Szene auf der Switch boomt, fehlt größtenteils noch die Unterstützung der großen Publisher wie EA, Activision, Ubisoft, Capcom, Bandai Namco und Konsorten. 2017 hat deutlich gezeigt, dass so ziemlich alle großen Dritthersteller - insbesondere die westlichen - nach der Wii-U-Pleite sehr vorsichtig an die Switch herangegangen sind.
Switch-Besitzer mussten sich bisher mit Portierungen von zwar meist guten aber eben älteren Spiele wie Skyrim, Resident Evil Revelations 1 & 2 und L.A. Noire oder mit abgespeckten Varianten wie bei FIFA 18 zufriedengeben. Vollumfängliche, komplett neue Titel wie NBA 2K18 waren die absolute Ausnahme, bewiesen zugleich aber, dass die technische Diskrepanz zur PS4 und Xbox One kein Ausschlusskriterium für eine potente Umsetzung aktueller Titel ist.
Inhaltsverzeichnis
Immerhin stehen die Vorzeichen für 2018 besser, da der große Verkaufserfolg der Switch viele der Third-Party-Hersteller wachgerüttelt hat. Capcom-Chef Kenzo Tsujimoto äußerte im Dezember, dass das Hybridkonzept wesentlich besser als erwartet funktioniere und dass man künftig Spiele für die Switch bieten wolle, die bisher nicht auf Nintendo-Konsolen spielbar waren. Sehr ähnliche Worte hatte auch Bandai Namcos Präsident Mitsuaki Taguchi nur wenige Wochen zuvor parat: "Wir haben bisher drei Spiele für Nintendo Switch veröffentlicht und alle verkaufen sich sehr gut. Es ist wirklich schade, aber wir hatten nicht erwartet, dass die Switch so schnell akzeptiert werden würde." Außerdem bestätigt er, dass Bandai Namco an drei großen Spielen für die Switch arbeitet, die im ersten Halbjahr 2018 enthüllt werden sollen. Eines davon könnte das im Januar angekündigte Dark Souls Remastered sein, das neben PS4, Xbox One und PC auch für Nintendos Hybridkonsole am 25. Mai 2018 erscheinen soll.
Quelle: PC Games
Ubisoft konnte – vor allem dank dem tollen Mario + Rabbids Kingdom Battle – bereits ordentliche Gewinne mit Switch-Spielen einfahren.
Auch Ubisoft-Oberhaupt Yves Guillemot zeigt sich sehr zufrieden mit der bisherigen Performance von Ubisoft-Spielen auf Nintendos neuer Konsole und versprach weitere Titel für 2018. Das ist wenig überraschend, immerhin hat man kürzlich erst preisgegeben, dass Mario & Rabbids Kingdom Battle das bisher am meisten verkaufte Switch-Spiel eines Drittherstellers ist. Und auch mit den Switch-Verkaufszahlen von Rayman Legends: Definitive Edition und Just Dance 2018 zeigt sich Ubisoft zufrieden. Weitere Spiele sollen laut Guillemot folgen. Selbst Blizzard und Epic Games arbeiten Gerüchten zufolge an Spielen für Nintendos 2-in1-Konsole und auch GTA 5 ist seit Monaten ein heiß diskutierter Kandidat für eine angebliche Switch-Portierung. Doch nicht überall ist der Zuspruch groß. EAs Finanzchef Blake Jorgensen verriet in einem Interview mit dem Wall Street Journal, dass der Mega-Publisher zunächst das erste Jahr der Switch auf dem Markt abwarten wird, bevor man über weitere Spieleentwicklungen nach FIFA 18 entscheiden will.
Viel zu beweisen
Nintendos Hauptaugenmerk für 2018 dürfte derweil darauf liegen, endlich die lange versprochenen und verschobenen Online-Services an den Start zu bringen und auch dieses Jahr einen steten Strom an guten First-Party-Spielen zu gewährleisten. Gerade eine Versäumnis beim ersten Punkt kann die bisher gute Stimmung rund um die Switch beeinträchtigen, da immer noch absolut rudimentäre Online-Features wie das Senden von Nachrichten in der Freundesliste oder eine Party-Funktion fehlen. Und auch die aktuelle Voice-Chat-Lösung mit der Nintendo-Online-App ist völlig ungenügend und wird zudem nach wie vor nur von Splatoon 2 unterstützt. Der ursprünglich für Herbst 2017 geplante Service wurde auf dieses Jahr verschoben und hat nach langer Funkstille inzwischen zumindest den September als geplantes Launch-Fenster erhalten. Nintendo verspricht zwar tolle Vorteile für die kostenpflichtige Mitgliedschaft, was der Dienst abseits der Möglichkeit Online spielen zu können konkret bieten wird, ist derzeit aber noch unklar.
Quelle: Nintendo
Voice-Chat ist immer noch nur mit der umständlichen Nintendo-Online-App möglich und wird zudem ausschließlich von Splatoon 2 unterstützt. Hier muss Nintendo unbedingt nachbessern!
Ob und in welcher Form die Virtual Console ein Teil der neuen Online-Struktur sein wird, steht ebenfalls noch in den Sternen. In Sachen Online-Services hat Nintendo traditionell das Nachsehen im Vergleich zu den Konkurrenten, entsprechend hat der Mario-Konzern hier sehr viel zu beweisen in diesem Jahr. Zumal es Nintendo ohnehin vor den bisherigen Switch-Besitzern rechtfertigen muss, warum man nach so langer Zeit des kostenlosen Online-Spielens nun für Matches in Splatoon 2, ARMS, Mario Kart 8 Deluxe, Rocket League und Co. löhnen muss.
Mit Ports und Pappe zum Erfolg?
An der Spiele-Front scheinen die Japaner - zumindest für die ersten Monate von 2018 - etwas vom Gaspedal zu gehen. Nach der Schwemme an hochkarätigen Switch-Spielen letztes Jahr folgen bis Mai 2018 von Nintendo in erster Linie kleinere Titel wir Kirby Star Allies oder Portierungen von zwar sehr guten aber eben nicht mehr taufrischen Wii-U-Titeln wie Bayonetta 1 & 2, Donkey Kong Country: Tropical Freeze oder Hyrule Warriors: Definitive Edition. Wenn man bedenkt, wie gut sich Mario Kart 8 Deluxe bereits verkauft hat (über 7,3 Millionen Mal weltweit!), dürfte diese Strategie niemanden verwundern. Davon abgesehen scheint sich Nintendo im ersten Halbjahr stark auf seine völlig ungewöhnliche und sehr kreative Do-it-Yourself-Innovation Nintendo Labo zu stützen, die am 27. April erscheint. Die Pappe-Konstruktionen sollen einzigartige Spielerlebnisse bieten, die man so bisher nicht mit Videospielen bekam. Nintendo möchte damit in erster Linie eine jüngere Zielgruppe mit der Switch ansprechen und so das Zielpublikum verbreitern. Vor Kurzem zeigte man in mehreren Videos, wie viel Umfang die ersten zwei Labo-Sets bieten werden und was alles damit möglich sein wird.
Spannende Zukunft
Nach aktuellem Stand sind ansonsten zwar noch nicht viele große Switch-Titel für dieses Jahr angekündigt, doch in den letzten Jahren verabschiedete sich Nintendo zunehmend davon, einen Großteil seiner Spiele weit im Voraus zu enthüllen. Stattdessen werden alle paar Monate große Nintendo-Direct-Präsentationen dazu genutzt, um die Releases der jeweils kommenden Monate zu skizzieren, angereichert mit ein paar Überraschungen. Wir rechnen fest damit, dass Nintendo in einer solchen Direct-Ausgabe ein paar 2018er Titel des Kalibers von Animal Crossing oder dem seit Jahren gemunkelten Pikmin 4 aus dem Hut zaubert. Durch die Erfolge von Splatoon 1 & 2 und ARMS bestärkt, wird der Mario-Konzern sicherlich auch weitere neue Marken für die Switch entwickeln, von denen wir schon dieses Jahr welche zu Gesicht bekommen dürften. Und auch weitere Deluxe-Varianten von Wii-U-Spielen sind gesetzt. Schließlich spricht die Switch hauptsächlich neue Käufer an, die viele Perlen der Tabletkonsole komplett verpasst haben.
Quelle: Nintendo
Ein neues Smash Bros. für Switch ist absolut gesetzt. Doch wird es eine Deluxe-Version des Wii-U-Smash oder ein neuer Teil sein?
Die offensichtlichsten noch fehlenden Kandidaten für die Deluxe-Behandlung Super Mario Maker und Super Smash Bros. Letzteres bietet sich zudem perfekt an, um den Launch des Online-Services im September maßgeblich zu tragen. Mit einer Reihe neuer Kämpfer, neuen Modi (etwa einem von Fans herbeigesehnten Adventure-Modus) und verbessertem Balancing könnte Nintendo sowohl Besitzer der Wii-U-Fassung als auch neue Switch-Besitzer anlocken.
Da die 3DS-Linie am Ende ihres Lebenszyklus steht und sich die Switch nun am Markt bewiesen hat, werden wir dieses Jahr außerdem den Beginn der Migration der einstigen Handheld-exklusiven Marken auf die Switch mitbekommen. Das neue Fire Emblem ist bereits für 2018 bestätigt, das erste Switch-Pokémon könnte es mit Glück noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2018 schaffen. Neue Ableger von Pokémon Mystery Dungeon und Mario & Luigi sind ebenso denkbar wie ein neues 2D-Zelda in der Machart eines A Link Between Worlds oder Tri Force Heroes. So oder so steht eines fest: Nintendo wird alles dransetzen, auf dem bisherigen Erfolg der Hybridkonsole aufzubauen, weshalb 2018 ein sehr spannendes Jahr für die Nintendo Switch wird.

Zugeben nur auf dem New 3DS für dessen Kauf ich keinen Grund seh und in einer schlechteren Version als auf der Wii. Dafür ist das Spiel wesentlich besser als Teil 2 (welcher zu viele Stereotype bedient), auch wenn Teil 2 noch so hoch bewertet und gelobt wird.
BotW hat genug Schwächen, die von den Fanboys (inkl. denen in der "Fachpresse") gern ignoriert oder schön geredet werden.
Spaß machen beide trotzdem.
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für mich ist boty ein sensationelles reboot, welches aauch einen komplett eigenen und neuen weg des open-world-Prinzips geht und eben nicht, wie so manch anderes hochgelobtes neues open-world-spiel zu 99% schlicht altbewährtes im neuen gewand bietet.
bei xenoblade 2 gefallen mir zwei wesentliche Aspekte deutlich besser als bei teil 1. erstes wäre das grandiose kampfsystem. ja, anfangs wird man etwas zugetextet und es ist arg viel info, aber ds Resultat ist einfach grandios. es macht extrem viel spaß, die verschiedenen blades mit ihren Elementen auszuprobieren.
zweites wäre die Tatsache, dass man im Gegensatz zu teil 1 auch überlegene Gegner mit der richtigen Strategie bezwingen kann., bei xenoblade chronicles (1) war es extrem nervig Gegnern, die gerade mal 2-3 Level über mir waren und mich automatisch attackierten, schutzlos ausgeliefert zu sein.
von der Story fand ich teil 1 etwas besser, aber bekomme auch hier gerade jede menge Überraschungen und neues geboten. auch die nervigen nopons überraschten mich in teil 2 positiv. zudem brachte mich das spiel gerade mit ein paar Anspielungen hellauf zum lachen, was den negativaspekt des stereotyps für mich deutlich abschwächt.
Zugeben nur auf dem New 3DS für dessen Kauf ich keinen Grund seh und in einer schlechteren Version als auf der Wii. Dafür ist das Spiel wesentlich besser als Teil 2 (welcher zu viele Stereotype bedient), auch wenn Teil 2 noch so hoch bewertet und gelobt wird.
BotW hat genug Schwächen, die von den Fanboys (inkl. denen in der "Fachpresse") gern ignoriert oder schön geredet werden.
Spaß machen beide trotzdem.
Vom 3DS war ich sehr enttäuscht, was RPGs angeht. Ich will keine ständigen Remakes und Bravely Default war ein 08/15 RPG, was schnell langweilte. Für jüngere, welche wesentlich weniger RPGs gespielt haben als ich, mag es spaßiger sein.
A B, X Y find ich am logischsten und SEGA hatte auch A B C, X Y Z (hatte damals Mega Drive, nicht SNES).
Die Switch kriegt auch nicht viel andere Spiele als der 3DS (oder die Vita).
Die Switch kriegt auch nicht viel andere Spiele als der 3DS (oder die Vita). Nur halt jetzt ausnahmsweise ein paar Ports von stationären Systemen zusätzlich. Aber sowas gab es auch früher schon. Doom gab es bereits für den Game Boy Advance.
PS: Auch ein Laptop hat einen Standby-Modus. Wenn da eine gute SSD eingebaut ist, ist der auch blitzschnell nach dem Aufklappen da.