Nach Preiserhöhung: Die Verkaufszahlen der Switch 2 schmieren in Japan weiter ab
Nintendo könnte jetzt schon ein riesiges Problem haben und das hat mit dem höheren Preis der Switch 2 zu tun.
Preiserhöhungen sind eine unangenehme Sache. In erster Linie freilich für die Kundinnen und Kunden, die tiefer in die Tasche greifen müssen. Doch für Firmen wie Nintendo, die sich zu solch einer riskanten Maßnahme gezwungen sehen, kann es schnell unangenehm werden. Der Ruf eines Unternehmens leidet, nicht wenige Konsumenten mögen Raffgier unterstellen und die Verkaufszahlen drohen empfindlich einzubrechen.
Diesem Szenario sieht sich Nintendo aktuell in der Heimat gegenüber. Weltweit werden 2026 die Preise für die Switch 2 und die klassische Switch angehoben. Inflation, Zölle und ein starker Anstieg der Produktionskosten machen diesen Schritt offenbar unumgänglich. Der in Japan bereits vollzogene Preisanstieg zeigt jetzt schon drastische Auswirkungen.
Innerhalb kurzer Zeit schmierte die Anzahl der verkauften Switch 2-Konsolen ab. Wer jetzt allerdings dachte, dass die äußerst schwachen Verkaufszahlen von letzter Woche nur ein einmaliges Phänomen aufgrund der "Last Minute"-Käufe vor der Preiserhöhung waren, der sieht sich eines Besseren belehrt.
In Japan, dem Heimatmarkt der Switch 2, befindet sich die Hybrid-Konsole zwar immer noch auf Platz 1 der Charts. Doch mit den Verkaufszahlen ging es erneut bergab. Zum Vergleich: Direkt vor der Preiserhöhung wollten noch rund 218.000 Spielerinnen und Spieler die Switch 2 ergattern. Das waren doppelt so viele wie in den Wochen zuvor.
Anschließend krachten die Verkäufe der Switch 2 nach der Teuerung auf rund 32.000 Einheiten runter. Doch damit war das Tal der Tränen für Nintendo noch nicht erreicht. Am vergangenen Wochenende wurden nur noch rund 23.000 Exemplare der Switch 2 verkauft.
Es wird äußerst spannend sein zu sehen, wie sich die Verkaufszahlen in der kommenden Woche darstellen. Sollten sich die Werte nicht wieder stabilisieren, hat Nintendo ein echtes Problem. In Deutschland steht die Preiserhöhung der Switch 2 erst am 1. September 2026 an. Gut möglich, dass sich hierzulande ein ähnliches Szenario wie in Japan wiederholt.
Quelle: Nintendolife

Das ist mutig, daß da Valve mit der Steamkonsole in den Markt vorstößt. MS scheint ja eher weniger von einem schnellen Launch der neuen Gen auszugehen, was dann ebenfalls von Sony zu erwarten ist.
Für Nintendo scheint es derzeit eher schlecht zu sein, da man ja die neue Konsole erst reinverkaufen muß, in den Markt, im eigenen Kundensegment, aber auch im neuhinzuzugewinnenden.
Aber so schlecht muß das nicht sein, die "neue" Nintendokonsole wird immer noch billiger als eine (gefühlt schon ganz) alte XBox oder PS oder Steamkonsole oder (was schlecht für uns ist) ein GamingPC.
Es könnte damit holpriger laufen beim Verkauf der Hardware, aber das ist sicher bei anderen Herstellern nicht besser, im Gegenteil. Und man wird eventuell sich dann besser verkaufen als die anderen, wegen dem besseren Preis.
PS: Die Japaner haben doch eh ne eigene Version der Switch 2. Das ist doch billiger bei denen als bei uns. Die sollen jetzt mal ruhig auch ordentlich löhnen.