Nintendo Switch 2: Neues reparierbares Modell für Europa dank Reparatur-Gesetz
Die Switch 2 wird in Europa offenbar umgebaut. Ein neues Gesetz zwingt Nintendo zu reparierbarer Hardware. Das könnte Folgen für die Konsole und die Videospielbranche haben.
Nintendo muss auf neue gesetzliche Vorgaben in Europa reagieren. Die Switch 2 soll deshalb in der EU in einer überarbeiteten Version erscheinen, die deutlich leichter zu reparieren ist. Dieser Schritt wird direkte Folgen für die Hardware an sich haben.
Nintendo Switch 2: EU-Gesetz zwingt Nintendo zum Umdenken
Stein des Anstoßes ist das sogenannte "Recht auf Reparatur" in Europa. Dieses verpflichtet Hersteller dazu, Geräte langlebiger und wartungsfreundlicher zu gestalten. Für Nintendo bedeutet das konkret: Die Switch 2 (jetzt kaufen 429,00 € ) soll laut der japanischen Publikation Nikkei mit einem einfacher austauschbaren Akku ausgestattet werden.
Neben der Hardware der Konsole selbst nimmt Nintendo offenbar auch das Zubehör ins Visier. Auch die Joy-Con-Controller der Switch 2 sollen nun so angepasst werden, dass Reparaturen künftig leichter möglich sind. Ob auch der Pro Controller entsprechende Änderungen erhält, ist aber derzeit noch offen.
Die Anpassungen könnten indirekt auch das Ende der original Nintendo Switch in Europa einläuten. Das Modell aus dem Jahr 2017 erfüllt die neuen Anforderungen kaum und dürfte schwer nachrüstbar sein. Stattdessen könnte Nintendo den Fokus vollständig auf die modernisierte Switch 2 legen. Sollte Nintendo diesen Schritt erfolgreich umsetzen, könnte das Auswirkungen auf die gesamte Industrie haben. Denn das Recht auf Reparatur gewinnt weltweit an Bedeutung.
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Quelle: Nikkei, via Gamingbolt

Da macht die EU "mal" was richtig 👌.
Beispiel Smartphones: Die Verordnung sagt, es dürfen nur noch neue Geräte mit austauschbarem Akku angeboten werden.
Doch jetzt kommt schon die erste Einschränkung, bzw. Ausnahme, denn das betrifft nur Geräte, die nicht mindestens den IP67 Standard für Staub- und Wasserschutz haben.
Was wird das Ergebnis sein? Auch bis dahin günstige Smartphones, werden dann mindestens diesen Standard haben, teurer werden und schon dürfen sie wieder fest verbaute Akkus haben.
Aber die EU Regelung geht ja über Smartphones hinaus auf alle tragbaren Geräte bis 5 Kilogramm. Mal sehen, was sich da insgesamt tut.
Bei Smartphones fürchte ich, wird sich nicht viel tun. Die meisten Hersteller werden auch ihren günstigen Modellen den IP67 Standard verpassen und somit die Regelung umgehen.
Da macht die EU "mal" was richtig 👌.