New World: Machen Expeditionen Spaß? Wir haben sie für euch ausprobiert!
Das MMORPG New World setzt neben PvP und PvE-Inhalten in der offenenen Welt auch auf sogenannte Expeditionen, um unseren Abenteurern Herausforderungen zu bieten. Wir haben die erste dieser Art schon gespielt und verraten euch, wie gut dieser Inhalt gelungen ist.
New World wird nicht nur PvP und Inhalte in der offenen Welt bieten, sondern auch sogenannte Expeditionen. Diese Dungeons sind für 3-5 Spieler ausgelegt und unterscheiden sich in einigen Aspekten vom sonstigen Alltag im MMORPG von Amazon. Aber macht das Ganze auch Spaß? Was erwartet Spieler dort? Wir haben die erste Expedition Amhrhein-Ausgrabung gemeinsam mit Entwicklern gespielt und verraten euch mehr darüber!
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Worum geht es in der Amhrhein-Ausgrabung?
In der Amhrhein-Instanz gehen wir einer verschollenen Forschertruppe nach. Denn Archäologe Simon Grey hatte eigentlich Architektur und Technik der sogenannten Ahnen gesucht, ist aber in den Tiefen des Komplexes verschwunden. Die Ahnen haben die Welt von Aeternum vor tausenden Jahren bevölkert, jedoch sind von ihnen nur Ruinen geblieben. Solche Expeditionen werden teilweise Teil der größeren Story von New World sein, aber auch optionale Geschichten bieten.
Quelle: Amazon Games
Einblicke aus der Expedition Amrhein-Ausgrabung in New World
Kein Groupfinder für Expeditionen
Die Entwickler wollen aus dem Besuch der Expeditionen eine soziale Erfahrung machen. Deswegen wird es keinen Groupfinder geben, mit dem ihr automatisch in einer Gruppe von zufälligen Spielern landet. Via Chat & Co sollen Spieler sich zusammenfinden, um dann als Team loszuziehen.
Diese Expedition ist wie ein Fantasy-Resident-Evil
[EMBHTML=163762 CLASS="innerArticleModule leftColumn textBox"]Als Spielertruppe von bis zu fünf Spielern kämpfen wir uns durch die Tiefen der Erde, in denen wir schon schnell auf die Überreste der Ausgrabungsteilnehmer stoßen: sie gehören jetzt der Untoten-Fraktion der "Lost" an und machen uns als Gespenster, Fledermausscheusale, Zombies, untote Goliaths und Säurespucker das Leben schwer. Dabei wird schnell klar, dass das Abenteuer nichts für träge Spieler ist. Wer sich nicht schnell bewegen, treffen und ausweichen kann, wird schnell von Gegnermengen übermannt. Vor allem mit Fernkampfwaffen gehört viel Feingefühl dazu, um die umherhetzenden Untoten aufs Korn zu nehmen. Einige Monster sind aber auch leicht zu umgehen, da sie in den großen Arealen nicht auf uns aufmerksam werden, wenn wir uns von ihnen fernhalten.
Quelle: buffed
Einblicke aus der Expedition Amrhein-Ausgrabung in New World
Kleinere Puzzles und Rätsel lockern zwischendurch das Dungeon-Erlebnis auf. So müssen sich Spieler etwa verteilen und auf drei Plattformen stehen, um eine Brücke herunterzulassen - kein Hirnschmelzer, aber etwas anderes als Monsterkloppen. Diese Mechanik ist auch direkt auf die Mindestspielerzahl ausgelegt: Selbst, wenn ihr euch als absoluter Pro alleine durch die Expedition prügelt, kommt ihr an diesem Punkt ohne zwei Mitspieler nicht weiter.
Quelle: Amazon Games
Einblicke aus der Expedition Amrhein-Ausgrabung in New World
Bossgegner und ihre Mechaniken
In der Ausgrabung trefft ihr auf harmlose Mobs und zähere Monster, aber auch echte Bossgegner. Der Zwischenboss ist Vorarbeiter Nakashima, der nur noch als Gespenst die Ausgrabungsstätte unsicher macht. Der zähe Berg aus Gesundheitspunkten lässt sich nicht so leicht in die Knie zwingen. Er setzt immer wieder auf mächtige AoE-Angriffe, bei denen ihr schnell in Sicherheit dodgen müsst, aber auch auf ein kleines Heer aus Geistern. Ein besonders kniffliger Angriff lässt aus einem lila Ring am Boden eine Front aus Gespenstern auf euch zurasen, wobei ihr nur eine kleine Lücke in ihren Reihen habt, um nicht getroffen zu werden. Das erfolgt viermal, teilweise aus einer anderen Richtung und hat uns als arme Expeditions-Noobs mehrmals den Boden küssen lassen.
Quelle: buffed
Einblicke aus der Expedition Amrhein-Ausgrabung in New World
Der krönende Abschluss ist fordernd wie eklig
Am Ende der Expedition erwartet euch ein gewaltiger "Zombie-Brute", wie ihr sie in ähnlicher Form schon zuvor bekämpft hat. Dieser ist logischerweise aber mit deutlich stärkeren Angriffen und Fähigkeiten bestückt und kann immer wieder Zombies herbeirufen. Setzt er seinen Säure-Spei-Angriff ein, schadet euch das nicht nur direkt: die Adds verschlingen das Erbrochene und werden dadurch gestärkt. Der Endboss kann diese Adds im Umkehrschluss verschlingen, um sich selbst zu stärken - mechanisch also wirklich knifflig, selbst nicht zu sterben, Schaden anzurichten und die kleinen Helferlein des Bosses in Schach zu halten. Hier ist ein guter Tank nötig, der den Obermotz durch die Arena zieht, während ein Heiler das Team am Leben hält, welches dem Boss in den schwachen Rücken schlägt. Ständig blocken ist für den Tank übrigens auch nicht drin: Einige Angriffe des Expeditionsbosses entziehen verstärkt Ausdauer - hier ist also immer wieder auch Ausweichen nötig.
Pech hat übrigens jeder, der sich auf ein bestimmtes Element spezialisieren will: Gegnerarten in New World (jetzt kaufen ) haben eigene Schwächen und Stärken - die Monster in der Ausgrabung sind etwa resistent gegen Feuer, aber sehr schwach gegen Naturschaden. Ein kommendes Update wird im Interface optisch klarstellen, ob ein Angriff erhöhten oder verringerten Schaden anrichtet.
Expeditionen sind atmosphärisch ein Genuss
Abgesehen vom Gameplay-Aspekt selbst kommen wir auch nicht umhin, einfach zu sagen: Mensch, sieht das gut aus. Die Ausgrabungsstätte bietet eine gespenstische Atmosphäre, bei der wir uns leicht wie in einem Horrofilm fühlen. Die gigantischen Bauwerke der Ahnen und schwindelerregend hohen Höhlen tun ihr Übriges, dass wir uns als Abenteurer sehr demütig zeigen. Wer sich nicht für die Klopperei interessiert, sollte unterwegs Notizen und Tagebucheinträge einsammeln. Diese werden im Journal abgespeichert und verraten mehr darüber, was mit Simon Grey und seinen Leuten passiert ist.
Quelle: Amazon Games
Einblicke aus der Expedition Amrhein-Ausgrabung in New World
Unser Fazit: Gerne mehr!
Der Fantasy-Resident-Evil-Ausflug, den die Expedition zur Amhrhein-Ausgrabung darstellt, hat uns definitiv gefallen. Die fordernden Kämpfe sorgen dafür, dass sich Gruppen wirklich absprechen müssen, wenn sie nicht ewig an einem Gegner kleben wollen. Clevere Teams aus Heiler, DpS und Tank dürfen hier zeigen, was sie drauf haben. Als Einsteiger-Expedition auf Stufe 25 packt Amhrheim-Ausgrabung natürlich noch nicht die schweren Geschütze aus. Aber die Bossgegner zeigen schon, dass die Entwickler verstehen, wie komplexere Mechaniken dafür sorgen, dass ein Bosskampf nicht nur zum stumpfen Lebenspunkte-Runterkloppen verkommt. Bleiben die Leute bei Amazon Games am Ball und bauen auf die Qualität dieser Expedition für zukünftige Dungeons auf, stellen diese linearen Instanzen eine willkommene Abwechslung von der offenen Welt dar.
Weitere Eindrücke findet ihr in unserer Bildergalerie:
Bildergalerie
Was erhofft ihr euch von den Expeditionen? Interessieren euch eher Open-World-Aktivitäten? Wie steht ihr zu Instanzen für nur fünf Spieler? Verratet es uns in den Kommentaren!
