Neuro Hunter
Das Intro lässt einen glauben, dass alles gut wird. Dort wirken coole Schnitte und kluge Texte. Dann folgt ein Absturz, den man nur als zweideutig beschreiben kann: Der Protagonist fällt in eine Mine und das Spiel ins Unterdurchschnittliche. Aus der Egoperspektive steuern Sie den Computerexperten fortan durch 3D-Höhlen, die in ihrer grafischen Schlichtheit Mitleid erregen.
Sie kämpfen gegen Monster, deren Aussehen keine Bezeichnung ins Gedächtnis ruft. Sie führen Gespräche mit NPCs, die entfernt etwas mit Dramaturgie zu tun haben. Ein Hauch von Spaß entsteht, sobald Sie Erfahrungspunkte auf Fähigkeiten wie Waffenkenntnis, Stehlen oder Konstruktion (Gegenstände zusammenbauen) verteilen. Spaß, der sofort verpufft, sobald der Statusbildschirm wieder Platz macht für die Spielgrafik.
