Need for Speed: Underground
Pro Sekunde legt unser Wagen 70 Meter zurück (250 km/h). Wer mit solchen Geschwindigkeiten durch die engen Gassen und stark befahrenen Hauptstraßen einer Stadt donnert, darf weder niesen noch blinzeln noch denken - ein Moment der Unaufmerksamkeit ist gleichbedeutend mit dem Crash. Der jüngste Need for Speed-Sprössling stellt einen Bruch in der Serie dar: Statt Ferraris, Lamborghinis oder Porsches werden in Underground 20 der in der Tuner- und Straßenrennszene so beliebten Mitsubishis, Subarus und Hondas gefahren. Außerdem herrscht striktes Tagfahrverbot - schließlich gehören Street-Racer zu der nachtaktiven Spezies. Kernstück des neuen Need for Speed ist der so genannte Underground-Modus, in dem Sie sich vom Szene-Neuling zum König der Straßenrenngemeinde hocharbeiten und Ihr stinknormales Start-Auto (unter anderem Golf GTI, Peugeot 206, Dodge Neon) zum coolsten Schlitten der Stadt aufmotzen.
Allrounder gesucht
Auf Wunsch wechselt die Kamera bei besonders weiten Sprüngen die Perspektive.
Dazu gilt es, sich in sechs verschiedenen Renntypen zu etablieren: Standard- und Knock-out-Wettbewerbe auf fest abgesteckten Rundkursen gehen über mehrere Runden und verlangen dem Spieler Ausdauer und Konzentration ab, vor allem in längeren Rennen gegen Ende des Spiels fällt es nicht immer leicht, jede Runde ohne größeren Fehler zu absolvieren. Ganz anders laufen die Drag-Turniere ab: Im Beschleunigungsrennen auf einer langen Geraden kommt es ausschließlich auf das richtige Timing beim Hochschalten an, daher muss hier auch dann manuell geschaltet werden, wenn Sie in den anderen Modi die Automatik aktiviert haben. Dank einer dreifarbigen Anzeige in der linken oberen Bildschirmecke (vergleiche Extrakasten "Die Armaturen") fällt das aber gar nicht so schwer: Sobald der Punkt von Blau zu Grün umspringt, ist der ideale Moment zum Hochschalten. Außerdem hält sich der Wagen automatisch in der Spur, lediglich Fahrbahnwechsel sind möglich, indem Sie wie bei einer Carrerabahn kurz nach links oder rechts tippen. Aufgrund des starken Gegenverkehrs und der hohen Geschwindigkeiten gehören die Drag-Rennen zu den spannendsten und kurzweiligsten Momenten des ganzen Spiels. Ein Beispiel: Mithilfe des Nitroboosts haben Sie alle Konkurrenten hinter sich gelassen und rasen mit 240 km/h auf die Ziellinie zu, als plötzlich ein Sattelschlepper die Fahrbahn kreuzt. Binnen weniger Sekundenbruchteile müssen Sie nun nach rechts ziehen und eine gekippte Straßensperre als Schanze benutzen, um über den LKW zu springen - ein Puls von 130 ist garantiert. Ähnlich spannend geht es bei den Spielarten Sprint und Zeitrennen zu: Entweder schneller als die Kontrahenten oder innerhalb des knappen Zeitrahmens soll ein Etappenkurs von A nach B bewältigt werden. Da hier anders als bei Rundkursen keine Zeit bleibt, sich den Streckenverlauf einzuprägen, sind schnellere Reaktionen nötig, um überraschenden Hindernissen auszuweichen.
Weniger Hektik - mehr Technik
Die bunte Beleuchtung der Umgebung erzeugt Großstadtflair.
Dahingegen sind die Driftkurse weniger hektisch, aber technisch umso anspruchsvoller. Dabei gilt: Je höher die Geschwindigkeit und je extremer der Winkel des Powerslides, desto mehr Punkte werden gutgeschrieben. Als Belohnung für saubere Fahrten ohne Kontakt mit der Streckenbegrenzung gibt es Multiplikatoren. Dank dieser im Vergleich zu Midnight Club 2 oder Hot Pursuit 2 größeren Modusvielfalt macht sich auch über einen längeren Spielzeitraum keine Eintönigkeit breit. Ebenfalls sehr schön: Der Schwierigkeitsgrad darf vor jedem Rennen neu gewählt werden und beeinflusst die Höhe des möglichen Gewinns - ein Turnier bringt über drei Rennen auf "Leicht" gerade mal 3.750,
auf "Mittel" 5.000 und auf "Schwer" stattliche 6.250 Dollar.

ich werd ea in 30 jahren verklagen.. zocke das gam nun ein wochenende lang und hab das gefühl das mein handgelenk hinüber ist, nach zig stunden dauerbelastung. das spiel ist wie eine droge, man kommt nicht davon los!
hoffe das morgen in der vorlesung mitschreiben kann..
hoffe das morgen in der vorlesung mitschreiben kann..
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Wie bitte?
Also bei NFS 2 kann man dir Recht geben. Da fuhren die Gegner wie auf Schienen.
Aber sie hatten sich dann weiterentwickelt.
Bei NFS Porsche haben sie für meinen Geschmack eine beinahe perfekte Physik gehabt.
Da muß erstmal wieder ein NFS-Teil hinkommen.
Aber seit NFS Porsche hat mir kein Teil mehr richtig Spaß gemacht.
Die Grafik wird zwar immer hübscher, aber für die Fahrdynamik wird immer weniger getan.
Ist euch mal aufgefallen, daß z.B. das Force Feedback seit NFS Porsche abgenommen hat?
Da kauft man sich teure Hardware, um ein relativ realistisches Feeling zu bekommen und
dann schaut man in die Röhre.
Fazit:
Mir hat das Demo von NFS Underground gereicht und werde es mir nicht zulegen.
Diese Meinung kann ich nur voll bestätigen - NfS 5 war eigentlich das Rennspiel für mich schlechthin.Auf irgendeine mir nicht erklärbare Art konnte dieses Spiel dauerhafte Motivation auslösen,was bei mir bei sonstigen Rennspielen eigentlich nie der Fall war.
Zum Thema FF : NfS 5 ist eigentlich auch eines der weingen Spiele,welches (sogar ohne grosse Einstellungen) ordentliche FF - Unterstützung hatte.
In so einer Situation wartet man entweder auf eine Budget-Version oder auf den Patch und kauft es sich dann. ;)
Allerdings brauche ich endlich mal wieder einen g'scheiten Arcade-Racer, ansonsten gibt's ja nicht viel Auswahl. Vielleicht noch MC2, aber da hat mir die Demo nicht so besonders gefallen...
Im Singleplayer macht NFS:U sicher auch Spass, vom Geschwindigkeitsgefühl und der Atmosphäre passt's ja echt! Kann man nur hoffen dass EA mal einen Patch rausbringt der die Probleme im MP-Modus löst. Aber wenn ich mir den Support bei der NFS-Reihe ansehe hab ich da wenig Hoffnung :(