Myst IV: Revelation
Myst 4 macht's wie der Schuster, der bei seinen Leisten bleibt. Das bedeutet einmal mehr für den Spieler: in surrealen Renderwelten spazieren gehen und komplizierte Logikrätsel lösen. Die Storyline verknüpft endlich offene Handlungsstränge sämtlicher Vorgänger miteinander. So begeben Sie sich diesmal auf die Spuren der abtrünnigen Brüder Sirrus und Achenar aus der ersten Episode. Myst 4 bietet so viel Story wie nie zuvor und präsentiert diese zeitgemäß in zahlreichen Zwischensequenzen statt als dröge Tagebucheinträge. Ansonsten geht Myst 4 in Sachen Grafik zu den Wurzeln zurück: Die 3D-Engine des Ablegers Uru weicht im jüngsten Spross wieder den vorberechneten Hintergrundbildern mit Diashow-Charakter. Erstmals in der Serie wurden die rundum schwenkbaren Standbilder aufwendig animiert und selbst etliche 3D-Effekte haben sich mit eingeschlichen. Nun wiegen sich Bäume sanft im Winde und jede Menge Getier erweckt die einst so sterilen Inseln zum Leben. Ebenso neu wie praktisch: Das integrierte Hilfesystem weiß im Notfall wertvolle Tipps.
