Zum Dahinschmelzen süß: Mäuse-Märchen im Zelda-Stil startet auf PC und Konsolen

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News Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Zum Dahinschmelzen süß: Mäuse-Märchen im Zelda-Stil startet auf PC und Konsolen
Quelle: Polyarc

Dieses neue Action-Adventure ist garantiert das Niedlichste, was ihr heute sehen werdet - und ein tolles Spiel ist es obendrein!

Die vielleicht süßeste Heldin der Spielegeschichte ist endlich nicht mehr VR-exklusiv. Mit Moss: The Forgotten Relic erscheint eine Sammlung der beiden Mäuse-Abenteuer Moss und Moss: Book 2 samt DLC für PC, PS5, Nintendo Switch und Xbox. Für den schmalen Preis von knapp 20 Euro bekommt ihr die zwei Zelda-angehauchten Action-Adventures zu einem Spiel vereint, das ohne VR-Brille und mit Controller oder Maus und Tastatur spielbar ist.

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Als Fan tierischer Spielehelden musste ich natürlich selbst einen Blick auf das superniedliche Märchen werfen, und war direkt überzeugt. Moss (jetzt kaufen ) erzählt die Geschichte der Mausedame Quill, die in ihrem Fantasy-Königreich eines Tages ein Relikt entdeckt, das sie mit einem magischen Wesen namens "Der Leser" verbindet. Das bin ich, also der Spieler, oder eher die Kamera, die das Geschehen einfängt. Die sogenannte "vierte Wand" zwischen Spiel und Spieler ist bei Moss durchsichtig.

So steuere ich Quill nicht nur aus einer isometrischen Perspektive durch die kleinen Gebiete, sie weiß auch, dass ich da bin, und ich kann zusätzlich mit einer magischen Hand in die Umgebung eingreifen. In der VR-Version waren dafür die Bewegungscontroller zuständig, in der "flachen" Umsetzung wird die Hand mit dem rechten Stick oder der Maus bewegt. Also die Maus mit den Tasten, ihr wisst schon.

Die Umgebungen, durch die sich Quill hüpfen, kämpfen und puzzeln muss, sind klein, aber stimmungsvoll. Quelle: Polyarc Die Umgebungen, durch die sich Quill hüpfen, kämpfen und puzzeln muss, sind klein, aber stimmungsvoll. Quill selbst trägt zu Beginn nur ein Schwert bei sich und kann hüpfen, klettern, zuschlagen und ausweichen. Alles, was darüber hinausgeht, erledige ich parallel mit dem blauen Cursor - da werden etwa uralte Apparaturen in Gang gesetzt, Gegner kontrolliert oder Objekte bewegt, damit das Nagetier in meiner Obhut in den nächsten Raum vordringen kann. Rätsel, Umgebungen und Perspektive versprühen dabei ein bisschen Old-School-Zelda-Flair, aber Moss hat auch ganz eigene Qualitäten.

Ich heiße nämlich deshalb "Der Leser", weil das Abenteuer in einem Märchenbuch samt (deutscher) Erzählerin stattfindet, und die Zweiteilung aus der Heldin, die ich steuere, und dem Wesen, das ich im Spiel eigentlich bin, sorgt immer wieder für herzallerliebste Momente.

Wenn ich Quill etwa eine Zeit lang untätig herumstehen lasse, dreht sie sich zu mir um und zeigt grob in die Richtung, in der es weitergeht. Zwischendurch schaut sie mich immer wieder mit ihren schwarzen Knopfaugen an, und nach einem besonders gelungenen Rätsel darf ich ihr mit der magischen Hand sogar einen High-Five geben.

Sieht man nur selten: Eine Spielfigur, die sich unserer Anwesenheit bewusst ist. Quelle: Polyarc Sieht man nur selten: Eine Spielfigur, die sich unserer Anwesenheit bewusst ist. Moss sieht durch seinen Ursprung auf der VR-Brille der Playstation 4 nicht mehr taufrisch aus, aber die liebevollen Animationen der Heldin machen das mehr als wett. So viel Charme kann ich mich einfach nicht entziehen, und dass der kurzweilige Gameplay-Mix aus Hüpfen, Rätseln und Kämpfen auch für sich genommen gut unterhält, macht Moss: The Forgotten Relic definitiv empfehlenswert.

Geht's in eurer Spielesammlung hauptsächlich düster und brutal zu, oder gönnt ihr euch auch mal was für's Herz? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare! Und hier findet ihr noch unsere Tests zu anderen knuffigen Spielen wie Astro Bot, Little Kitty, Big City, Untitled Goose Game oder Yoshi and the Mysterious Book.

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