Axtkämpfer Ekku und warum das Spielprinzip so gut funktioniert!

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Special Yannik Cunha - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Axtkämpfer Ekku und warum das Spielprinzip so gut funktioniert!
Quelle: PC Games

Schon lange gab es keinen richtig guten Titel nach dem Vorbild von Bayonetta oder Devil May Cry. Morbid Metal versucht das zu ändern. Ob der Versuch glückt, haben wir in der Preview für euch herausgefunden!

Ekku haut mit seiner Axt im Nahkampf ordentlich rein, hat dafür aber auch etwas längere Angriffsanimationen. Das gleicht er jedoch mit seinen weiten Schwüngen bei einem seiner Skills aus. Dazu kann er Gegner mit einem mächtigen Schlag auf den Boden direkt in die Luft befördern, was jede Menge Combomöglichkeiten eröffnet, vor allem, wenn wir zurück zu Flux wechseln. Mit seiner ultimativen Fähigkeit rennt der schwere Axtmann auf seine Gegner hinzu und richtet in einem weiten Bereich heftigen Schaden an.

Ekku benutzt seine ultimative Fähigkeit. Quelle: PC Games Ekkus stärkste Attacke sieht nicht nur brutal aus, sie haut auch ordentlich rein! Wir hatten bisher aber beim Spielen das Gefühl, es muss nicht zwingend gewechselt werden. Bisher waren alle Feinde ohne Probleme mit nur einem der Charaktere aus dem Weg zu räumen, wenn wir die jeweiligen Fähigkeiten des Charakters richtig nutzen. Es können sich zwar Vorteile erspielt werden, beispielsweise können Feinde mit fettem Schild einfach mit der Axt in die Luft geschleudert werden. Genauso können wir aber mit Flux fix hinter einen Gegner dashen oder auf seinen Angriff warten, um ihm perfekt auszuweichen. Das könnte sich in der Vollversion jedoch ändern, was dort auf uns wartet, können wir noch nicht wissen.

Die beste Idee

Genretypisch, also für ein Roguelike, bekommen wir nach jedem der Räume, die wir hinter uns lassen, ein Upgrade. Das gibt uns entweder verschiedene Buffs für unsere aktiven Fähigkeiten oder Angriffe, es kann aber auch die verfügbaren Aufladungen eines Skills erhöhen oder verschiedene passive Fähigkeiten freischalten. Beispielsweise konnten wir uns in einem Run mit Flux dreimal direkt hintereinander teleportieren, was unseren Spielstil direkt beeinflusst hat, weil wir wie ein geölter Blitz einen Gegner nach dem nächsten ausschalten konnten.

Die Auswahl an Upgrades nach einem erfolgreichen Raum. Quelle: PC Games Klassische Roguelike-Fähigkeiten dürfen natürlich nicht fehlen! Genau an dieser Stelle haben wir uns gefragt: Wieso ist noch niemand auf die Idee eines Roguelike-Hack'n'Slashs gekommen? Das Genre lebt sowieso von den ausgefeilten Kampfsystemen und die Titel wollen eigentlich immer mehr als einmal durchgespielt werden. Da ist das unendliche Format eines Roguelikes doch perfekt geeignet! Schön also, dass das nicht nur eine gute Idee ist, sondern auch in der Praxis voll aufgeht.

Mit Highspeed zum Erfolg

Wir haben schon erwähnt, dass das Rennen im Spiel sehr schnell ist, das gilt aber tatsächlich für alles in Morbid Metal. Bewegungsfreiheit und Geschwindigkeit waren den Entwicklern bei Screen Juice offensichtlich sehr wichtig. Das Movement fühlt sich von Anfang an reaktiv, flüssig und genau an, selbst einfach nach vorne zu rennen ist befriedigend. Dazu kommen Sprünge, Doppelsprünge, die Ausweich-Dashes und das Teleportieren vom schnellen Charakter Flux.

Obendrauf sieht das alles auch noch unfassbar stylisch aus. Das wird durch den Style-Rank, den wir im Kampf stets sehen, auch noch bestätigt. Der steigt, je besser und abwechslungsreicher wir kämpfen! Genauso stylisch ist auch die bisherige Spielwelt selbst. Die Mission, die bisher verfügbar ist, ist etwas von japanischer Kultur angehaucht und bietet eine angenehm-warme Farbpalette.

Ein Gegner, der durch das Leuchten signalisiert, dass er gleich angreifen wird. Quelle: PC Games Die Gegner kündigen ihre Angriffe immer auffällig an! Dazu scheint das ganze Spiel in einer postapokalyptischen Welt zu spielen, die sich die Natur wiedergeholt hat. Das hat uns stark an Nier Automata erinnert, nur farbenfroher! Im späteren Spielverlauf sollen jedoch noch mehr Gebiete zu sehen sein. Alles um die Arenen dient zwar im Endeffekt sowieso nur als Kulisse, den Titel haben sich die Umgebungen im Spiel aber auch verdient!

Morbid Metal zeigt mit seiner Demo ein unfassbar stabiles Gerüst, das nur noch mehr Inhalte braucht. Das sollte sich mit der Vollversion des Spiels aber ja hoffentlich erledigen. Wir freuen uns auf das Spiel und können es nicht erwarten, mehr Gegner auf höherem Level am 20. August 2025 im Early Access zu Kleinholz zu verarbeiten!

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