Multiplayer-Shooter mit Fahrzeugen.
Die Feuereffekte mögen fade aussehen, schöner als die Spielerfiguren sind sie jedoch allemal.
Ein online und offline gleichermaßen unterhaltsamer Taktik-Shooter sollte es werden, mit atemberaubenden Landschaften, die eine aktuelle Version der Unreal-Warfare-Engine in Szene setzt, und mit Fahrzeugen, die auch Beifahrern und Bordschützen Platz bieten. Doch um einem Titel wie Counter-Strike das Wasser abzugraben, bedarf es vor allem gut gestalteter Landschaften, die den Teams unterschiedlichste Taktiken ermöglichen und allerorten Action bieten. Genau an dieser Stelle hat Rage versagt: Die meist symmetrisch angelegten Landschaften sind derart groß, dass man viel zu selten auf einen der maximal 15 Gegner trifft, außerdem bieten sich die meisten Layouts nur für Reingehen-Schießen-Sterben-Taktiken an.
Zudem sieht Mobile Forces erstaunlich kahl aus. Die Grafik liegt auf dem Niveau etwa zwei Jahre alter Ego-Shooter und reizt damit die Möglichkeiten der Unreal-Warfare-Engine in keinster Weise aus. Erfreulicherweise hat sich aber bereits jetzt eine Community gegründet, die fleißig neue Landschaften erstellt. Bis die Hobby-Programmierer alle Feinheiten des Editors herausgefunden haben und endlich kleinere, anspruchvollere und schönere Maps zur Verfügung stehen, sollte man sich mit dem Kauf von Mobile Forces zurückhalten.
