Mittelerde: Mordors Schatten im Test - Nemesis-System und Technik + Fazit

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Mittelerde: Mordors Schatten im Test - Schnetzelvergnügen mit vielen Wiederholungen!
Quelle: Warner Bros.

Die Ära der Menschen ist vorüber. Die Zeit der Orks ist gekommen. Eine gute Sache? Unser Test zum Tolkien-Action-Adventure Mittelerde: Mordors Schatten liefert die Antwort, erklärt das geschmeidige Kampfsystem und macht auf Mängel bei Story und Spielwelt aufmerksam. Wir haben die PS4-Version durchgespielt und ein zeigen euch Spielszenen von PS4 und PC im Video-Review.

Monolith hat sich für sein neues Projekt viele Features aus anderen Action-Adventures zusammengeklaut. Das (sehr simple) Klettern bei gedrückter Sprint-Taste und das Aufdecken der Karte samt umliegender Beschäftigungsmöglichkeiten per Turm-Erklimmen erinnern etwa stark an die Assassin's Creed-Serie. Die Art, wie das Spiel Talions Wiedersacher inszeniert, ist aber einzigartig.

In jeder der zwei Regionen wird euch auf einem Armeebildschirm die Struktur der gegnerischen Streitkräfte angezeigt. Häuptlinge befinden sich an der Spitze der Nahrungskette, alle Uruks darunter kämpfen um die besten Positionen wie Hauptmann oder Leibwächter. Schön: Jeder von Saurons Dienern hat einen Namen und spezielle Stärken, Immunitäten sowie Ängste.

Auf dem Nemesis-Bildschirm könnt ihr Stärken, Schwächen und Aufenthaltsorte der orkischen Hauptmänner und Häuptlinge studieren. (PS4) Quelle: PC Games Auf dem Nemesis-Bildschirm könnt ihr Stärken, Schwächen und Aufenthaltsorte der orkischen Hauptmänner und Häuptlinge studieren. (PS4) Diese Persönlichkeiten sind nicht in Stein gemeißelt: Eure Aktionen haben Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Streitmacht und die Entwicklung der Orks. Feinde, vor denen ihr geflohen seid oder die Talion abgemurkst haben, begrüßen euch beim nächsten Zusammentreffen hämisch.

Leere Positionen werden mit frischen Soldaten besetzt und Privatfehden zwischen dem Helden und seinen ärgsten Widersachern entstehen. Talion kann sich jederzeit einen Ork herauspicken – um in der Story voranzukommen, muss er ohnehin mehrere Häuptlinge ausschalten. Den markierten Widerling trefft ihr am Zielort, oft hat er eine ganze Bande an Untergebenen und Leibwächtern dabei. Bei den Bodyguards handelt es sich meist selbst um erfahrene Hauptmänner.

Den Feind auf eurer Seite

Wer gegen diese Übermacht kein Land sieht, bedient sich einer List: Geschwächten Gegnern verpasst Talion eine Gehirnwäsche, künftig kämpfen sie auf seiner Seite. Das sorgt für unbeschreiblich coole Momente. Wenn der von uns umgepolte Leibwächter seinem Chef den Dolch in den Rücken rammt oder wir mit einem lässigen Handwink unseren auf den Dächern verteilten Bogenschützen das Signal zum Angriff auf eine arglose Patrouille geben, findet das fiese Lächeln von ganz allein seinen Weg auf unser Gesicht.

Habt ihr einen der Ork-Hauptmänner ausreichend geschwächt, leuchtet das Totenkopfsymbol grün und ihr könnt ihm eine Gehirnwäsche verpassen. (PS4) Quelle: PC Games Habt ihr einen der Ork-Hauptmänner ausreichend geschwächt, leuchtet das Totenkopfsymbol grün und ihr könnt ihm eine Gehirnwäsche verpassen. (PS4) Den orkischen Protegé durch das Ausschalten von Rivalen und Vorgesetzten langsam an die Spitze von Saurons Heer zu führen, macht viel Spaß. Umso unverständlicher ist es, dass Monolith dem Spieler die Möglichkeit zur Gehirnwäsche erst so spät ermöglicht. Wenn ihr gewissenhaft alle Nebenmissionen erfüllt und auch die diversen Sammelaufträge absolviert, seid ihr mit Mittelerde: Mordors Schatten zwischen 15 und 20 Stunden beschäftigt. Das volle Potenzial des Nemesis-Systems entfaltet sich jedoch erst nach etwa der Hälfte der Spielzeit. Dann aber ist es ohnehin nahezu egal, denn wer fleißig Upgrade-Punkte gesammelt hat, verfügt zu diesem Zeitpunkt über eine nahezu unbesiegbare Schnetzelmaschine im Talion-Look. Die Unterstützung durch auf die eigene Seite gebrachte Grünhäute spielt dadurch nur noch eine untergeordnete Rolle.

Hier verspielt Mordors Schatten viel Potenzial, denn irgendwann ist es uns egal, ob ein Ork-Häuptling Angst vor Feuer hat oder immun gegen Fernkampfangriffe - Talions Arsenal ist irgendwann so groß und übermächtig, dass ihn niemand mehr bezwingen kann. Wer gerne schleicht, dem macht es das Spiel ebenfalls zu einfach. Im Gänsemarsch durch Mordor trabende Orks lassen sich problemlos einen nach dem anderen von hinten ausschalten, ohne dass die Kameraden den Braten riechen.

Viele Hauptmissionen sind banal und schnell vorbei. Das Wettschnetzeln mit einem Zwergenjäger bildet eine der wenigen Ausnahmen. (PS4) Quelle: PC Games Viele Hauptmissionen sind banal und schnell vorbei. Das Wettschnetzeln mit einem Zwergenjäger bildet eine der wenigen Ausnahmen. (PS4)

Bekannte Kost

Letzlich ist Monoliths Action-Adventure vor allem dank der feschen Kämpfe ein wirklich unterhaltsames Spiel. Aber in einzelnen Disziplinen hinkt es seinen großen Vorbildern hinterher. Nicht meilenweit, aber doch merklich. Beispiel gefällig? Das Missionsdesign. 20 Hauptmissionen gilt es nacheinander linear abzuarbeiten; ab und zu dürft ihr ähnlich wie bei GTA 5 über die Reihenfolge entscheiden. Echte Wahlmöglichkeiten in Sachen Handlungsverlauf existieren aber nicht.

Geschwächte Hauptmänner befördert ihr per Quick-Time-Event ins Jenseits. Das ist gerade zu Anfang überraschend knifflig, weil zeitlich knapp bemessen. (PS4) Quelle: PC Games Geschwächte Hauptmänner befördert ihr per Quick-Time-Event ins Jenseits. Das ist gerade zu Anfang überraschend knifflig, weil zeitlich knapp bemessen. (PS4) Zudem ähneln die Hauptmissionen stark jenen Einsätzen, denen ihr beim Experimentieren mit dem Nemesis-System begegnet: Ihr schleicht durch Festungen, ohne den Alarm auszulösen, lauert Orks bei der Jagd auf, lockt gefährliche Bestien an, räuchert Höhlen voller stumpfsinniger Ghule aus oder erledigt einen bestimmten Häuptling. Echte Höhepunkte sind selten. Klassische Bosskämpfe gibt es kaum und wenn, dann unterscheiden sie sich nur unmerklich vom Konflikt mit potenten Hauptmännern. Die Abläufe wiederholen sich schnell, Routine stellt sich ein.

Das liegt auch daran, dass die erste Region rund um das Schwarze Tor furchtbar öde daherkommt und wir die immer gleichen Örtlichkeiten mehrfach abklappern. Spektakuläres suchten wir im Test meist vergeblich, sowohl bei den zu erledigenden Aufgaben als auch in Sachen Architektur. Die Welt fühlt sich steril und künstlich an, die Lust am Entdecken ist bei Weitem nicht so groß wie in Watch Dogs oder Infamous: Second Son. Das zweite Gebiet, eine Küstenregion, glänzt zwar mit saftig grünen Wiesen, liefert ansonsten aber nur mehr vom Gleichen. Den Landschaften fehlt es an Wiedererkennungswert.

Grafisch durchwachsen

Mordors Schatten ist ein Multiplattform-Titel, der auch für Playstation 3 und Xbox 360 erscheint. Dementsprechend mussten die Entwickler technische Kompromisse eingehen. Dies macht sich in der getesteten PS4-Version zum Beispiel in der allgemeinen Texturqualität bemerkbar. Auch der Detailreichtum der Spielwelt könnte wie erwähnt höher sein. Gerade die erste Region wirkt unnötig trostlos und langweilig. Dafür ist die Framerate konstant mit wenigen Rucklern. Sehr gut gelungen sind die Animationen, speziell im Kampf. Außerdem gibt es ein paar schöne Lichteffekte, die besonders gut bei Nacht zur Geltung kommen. Wenn Talions vom Regen durchnässter Mantel im Wind weht und die Fackeln der Ork-Bastionen Inseln aus warmen Licht in der Finsternis entstehen lassen, vergessen wir schon mal die karge Restoptik.

Im Vergleich zu den Konsolenversionen für Playstation 4 und Xbox One legt die PC-Umsetzung noch einmal eine ordentliche Schippe drauf. Texturen sind schärfer und Späße wie Tessellation und Tiefenunschärfe verbessern die Optik. Prima: Monolith hat der PC-Version ein sehr komfortables Grafikmenü mit unzähligen Einstellungen spendiert, sodass ihr bei unzureichender Hardware an an allen nur erdenklichen Stellschrauben drehen könnt. Unser Testrechner (Core i5 750 mit 2,67 GHz, 8 GB RAM, Radeon R9 285) schaffte es, das Spiel mit allen aktivierten Details in der Auflösung 1920x1080 Pixel zu flüssig darzustellen. Der Framerate sind nach oben keine Grenzen gesetzt, wir spielten aber fast durchgehend mit maximal 60 Fps. Seltsam: In einigen Szenen halbierte sich die Bildwiederholrate, bevor sie ein paar Schritte weiter wieder auf das Ausgangsniveau zurückkehrte.

Auf unserem Testrechner mit einer Radeon-Grafikkarte kam es bei Blitzen zu diesem seltsamen Bildfehler. (PC) Quelle: PC Games Auf unserem Testrechner mit einer Radeon-Grafikkarte kam es bei Blitzen zu diesem seltsamen Bildfehler. (PC) Als wir in den gleichen Rechner eine Geforce GTX 670 einbauten, mussten wir die Details übrigens massiv herunterregeln. Die von Entwickler Monolith empfohlenen 6 GB Video-RAM für Ultra-Texturen braucht es aber nicht zwingend, 4 GB genügen - sofern ihr kleine Nachladeruckler in Kauf nehmt. Mehr dazu im Special auf PCGamesHardware.de. Schräg: Im Test traf ein seltsamer Bildfehler auf, wenn es bei Gewitter blitzte. Die Bodentexturen wurden daraufhin für einen Sekundenbruchteil in falschen Farbtönen dargestellt (siehe BIld rechts).

Gollum hat ein paar starke Auftritte - sein englischer Sprecher klingt fast wie Original-Schauspieler Andy Serkis. (PS4) Quelle: PC Games Gollum hat ein paar starke Auftritte - sein englischer Sprecher klingt fast wie Original-Schauspieler Andy Serkis. (PS4) Die passable Musik weckt derweil Erinnerungen an die Filme und untermalt das Geschehen gut, bleibt einem aber anschließend nur kurze Zeit im Gedächtnis. Ein großes Lob verdient dagegen die englische Sprachausgabe: Troy Baker (Joel in The Last of Us) schafft es, dem blassen Hauptcharakter Talion zumindest einen Hauch Menschlichkeit zu verleihen. Auch die Nebenfiguren sind exzellent vertont, zum Beispiel mit Claudia Black und einem Gollum-Sprecher, der Andy Serkis' großartige Performance aus den Filmen nahezu perfekt kopiert. Die deutsche Sprecherschar hängt da leicht hinterher, ist aber dennoch kompetent und durchweg gut.

Talion lernt im Laufe der Story, zwei Arten von Reittieren zu zähmen. Dieser Rancor-Verschnitt ist die Luxusklasse. (PS4) Quelle: PC Games Talion lernt im Laufe der Story, zwei Arten von Reittieren zu zähmen. Dieser Rancor-Verschnitt ist die Luxusklasse. (PS4) Mit dem PS4-Gamepad steuert sich Mordors Schatten gut, besonders die Schwertkämpfe und das Schleichen funktionieren problemlos. Weil die X-Taste aber wie bei Assassin's Creed sowohl fürs Rennen als auch fürs Springen verantwortlich ist, verheddert sich Talion gerne mal an Vorsprüngen oder rennt an einer Wand vorbei, statt sie zu erklimmen. Dazu kommen vereinzelte Kameraprobleme, bei der die automatische (manuell drehbare) Perspektive von Gegnern verdeckt wird. Das geht besser!

Die Maus-Tastatur-Steuerung der PC-Fassung ist frei belegbar und geht trotz vieler Tasten schnell in Fleisch und Blut über. Die Quick-Time-Events und das Zielen mit dem Bogen fielen uns dank der Maus am Rechenknecht deutlich einfacher als an der Konsole und auch die Kamera hatten wir besser unter Kontrolle. Unschön sind dagegen die großen, nicht abschaltbaren Button-Einblendungen: Mit einem angeschlossenen Gamepad wird nur ganz klein das entsprechende Tastensymbol angezeigt, bei Keyboard-Verwendung poppt dagegen riesig der Text "Leertaste" auf, wenn wir ausweichen sollen. Dafür lassen sich viele andere Interface-Elemente abschalten.

Trotz allem fesselnd

Meinung

Mordors Schatten eignet sich prima für all jene, die auf der Suche nach unkompliziertem Metzelspaß für ein Wochenende oder zwei sind. Das Kampfsystem nutzt sich nicht so schnell ab und die wachsende Stärke des Protagonisten sorgt für einen schönen Machtrausch beim Spieler. Man will einfach noch eben das nächste Upgrade kaufen oder diesen einen Skillpunkt investieren, eine epische Rune bei einem massakrierten Gegner finden oder den einen Ork-Hauptmann besiegen, der einem schon ewig auf der Nase herumtanzt. Wiederspielwert gibt es trotz Nemesis-System kaum; der für Vorbesteller und als DLC erhältliche Challenge-Modus "Test of Power" wirft euch lediglich in noch mehr Massenschlachten.

In Sachen Story, Welt-Design und Abwechslung muss Monolith beim (im Finale angedeuteten) Nachfolger kräftig nachlegen, damit der sich mit Open-World-Spielen der Oberklasse messen kann. Sollten die Entwickler das schaffen, dürfen sie sich von uns auch gerne wie Rockstars aufführen.

Mittelerde: Mordors Schatten steht in Deutschland ab dem 2. Oktober 2014 zum Kauf bereit, für PC (Preis: ca. 50 Euro), Playstation 4 und Xbox One (jeweils rund 70 Euro). Die PS3- und Xbox-360-Fassungen erscheinen (ohne Nemesis-System) am 20. November 2014. Die Steam-Version lässt sich bereits ab dem 30. September kaufen.

Wertung zu Mittelerde: Mordors Schatten (PC)

Wertung:

7.5 /10

Wertung zu Mittelerde: Mordors Schatten (XBO)

Wertung:

7.5 /10

Wertung zu Mittelerde: Mordors Schatten (PS4)

Wertung:

7.5 /10
Pro & Contra
Klasse Kämpfe im Batman-StilEinzigartige Gegner dank innovativem Nemesis-SystemSehr dynamische Entwicklung der Ork-WidersacherOrk-Überläufer zu befehligen ist sehr unterhaltsamCoole und mächtige Combo-AngriffeExtrem motivierendes Level-System mit vielen nützlichen UpgradesSehr flüssiger Wechsel zwischen Schleichen, Fernkampf und Schwert-GeschnetzelOrdentlicher Umfang: 12 Stunden für die Story, 20 inklusive aller NebenaufgabenSchleichen macht SpaßWaffenverbesserungen per RunenSehr viele optionale, knackig-kurze NebenaufträgeEinige gelungene HauptaufträgeAngenehm kniffliger Beginn dank Verzicht auf Auto-HealStarkes Treffer-Feedback, effektvolle SpezialangriffeGroßartige englische, gute deutsche SprecherPassable, aber unauffäliige MusikStory-Beginn macht neugierigMehrere schön geschriebene Nebenfiguren (Gollum, Ratbag)Viele detaillierte Zusatzinfos zur Tolkien'schen WeltFaires Checkpoint-SystemFrei belegbare, gute Maus-Tastatur-Steuerung (PC)Grafik-Menü erlaubt umfangreiche Anpassungen (PC)
Leere und sehr gleichförmige Spielwelt ohne LebenZum Großteil banale HauptmissionenWenig AbwechslungWirre HandlungBlasser HauptcharakterManch eine unfaire Stelle mit praktisch unendlichem GegnernachschubNemesis-System mit ungenutztem Potenzial: Gehirnwäsche-Option kommt viel zu spätGegner-KI lässt sich im Schleichmodus zu einfach austrickenNur zwei (wenig unterschiedliche) RegionenWechsel zwischen Rennen und Klettern mit ProblemenKamera zickt gelegentlichKeine neue Ausrüstung: Talion kämpft von Anfang bis Ende mit den gleichen WaffenMit steigender Erfahrung wird das Spiel zu leichtKein freies Speichern, nur drei automatische SpielständeTrotz Nemesis-System kaum WiederspielwertGegnerpalette umfasst fast ausschließlich Orks

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Mittelerde: Mordors Schatten im Test - Schwache Story und packende Gefechte
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    • Kommentare (98)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von nightcode Mitglied
        Es wirkt nun mal ziemlich plump das Ganze. Wenn man alle Spiele gespielt hat die ich erwähnt habe dann kommt man sich nun mal verascht vor wenn das Spiel als “*AMAZING” “*Revolutionary”& Remarkable” hoch gepriesen wird obwohl es überhaupt nichts Neues mit sich bringt und vor allem nichts besser macht und ja ich habe das Spiel durchgespielt und musst laut und lange lachen, als ich das Ende gesehen habe. Das ganze Spiel über wird erzählt was für ein Böse junge *Sauron doch sein und am ende besiegt man ihn in einer lächerlichen kurzen Cutscene. Wenn man außerdem nur die Hauptstory Missionen spielt, hat man das Spiel nur in knapp 2 Stunden durch was auch total für den abzocke Preis den sie haben wollen erbärmlich ist. Es kann sein, dass das Spiel dir und anderen Spaß macht, aber der ganze hype und die gute Bewertung um das Spiel ist einfach nur peinlich.
      • Von nightcode Mitglied
        Es wirkt nun mal ziemlich plump das Ganze. Wenn man alle Spiele gespielt hat die ich erwähnt habe dann kommt man sich nun mal verascht vor wenn das Spiel als “*AMAZING” “*Revolutionary”& Remarkable” hoch gepriesen wird obwohl es überhaupt nichts Neues mit sich bringt und vor allem nichts besser macht und ja ich habe das Spiel durchgespielt und musst laut und lange lachen, als ich das Ende gesehen habe. Das ganze Spiel über wird erzählt was für ein Böse junge *Sauron doch sein und am ende besiegt man ihn in einer lächerlichen kurzen Cutscene. Wenn man außerdem nur die Hauptstory Missionen spielt, hat man das Spiel nur in knapp 2 Stunden durch was auch total für den abzocke Preis den sie haben wollen erbärmlich ist. Es kann sein, dass das Spiel dir und anderen Spaß macht, aber der ganze hype und die gute Bewertung um das Spiel ist einfach nur peinlich.
      • Von Jabberwocky86 Mitglied
        Zitat von Enisra
        kann das sein das den Sinn nicht verstanden hast?
        Den Sinn hat er bestimmt verstanden, aber HdR im Bezug zum Abklatsch zu nennen ist einfach nur selten dämlich. Ich bin jedoch überzeugt dass der Verfasser es bestimmt nicht so gemeint hat wie er es geschrieben hat ;-)

        Ich persönlich habe jedenfalls einen Heidenspass am Spiel. Auch wenn es im Prinzip immer das selbe ist und auch die Story sehr schnell endet, macht es unglaublich viel Spass die Orcs auf die verschiedensten Arten zu töten. Klar ist das Kampfsystem ein Batman Abklatsch, wieso die Vereinigung von so guten Eigenschaften aus verschiedenen Spielen schlecht sein soll ist mir jedoch ein Rätsel.
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von Enisra
        kann das sein das den Sinn nicht verstanden hast?
        Naja, "Abklatsch" ist streng genommen schon das falsche Wort. Das beinhaltet ja, daß es eine Kopie sei. und HdR kann schlecht eine Kopie von HdR sein. ;)
        zB "Mischmasch" wäre bei der getätigten Aussage deutlich passender.
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Eni ... ein Abklatsch muss ja im Grunde nichts schlimmes sein, wobei keyyseer hier Abklatsch Gameplay mit Abklatsch Setting vermischt. ;-)

        Ich bin leider immer noch nicht zum Spielen gekommen, aber ein wenig freue ich mich schon auf das Spiel hier! :-)
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von keyyseer
        "Das Spiel ist einfach nur eindeutig ein Abklatsch aus Batman, Assassin's Creed und Herr der Ringe. "

        Ja echt scheiße, dass das so ein Herr der Ringe Abklatsch geworden ist. Das Problem kennt man ja schon von früher: Knights of the old Republic und Dark Forces waren voll der Star Wars Abklatsch, Voyager: Elite Force eindeutig ein Star Trek Abklatsch. Aber mal ehrlich: Ist nicht dieses Spiel "Batman", dass du da nennst, auch ein totaler Abklatsch von Batman?
        kann das sein das den Sinn nicht verstanden hast?
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