Mirror's Edge: Catalyst im Test: Gelungenes Renn-Revival - PC-Update

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Test Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mirror's Edge: Catalyst im Test: Gelungenes Renn-Revival - PC-Update
Quelle: PC Games

Mirror's Edge: Catalyst ist nicht perfekt, macht aber vieles anders und besser als der Vorgänger. Das Konzept ist immer noch so ziemlich einzigartig und begeistert auch im zweiten Versuch mit packendem Flow und diesmal auch mit einer guten Geschichte. Wir klären im Test die Stärken und Schwächen des Ego-Jump-and-Runs.

Allein für den Mut, es noch einmal mit Mirror's Edge zu versuchen, gebührt Electronic Arts und DICE ein gewisser Respekt. In Zeiten von auf Hochglanz polierten Blockbuster-Serien, die auf maximalen Erfolg getrimmt werden, ist das Vertrauen in eine wirtschaftlich gescheiterte Marke keine Selbstverständlichkeit. Dieses Risiko würde allerdings kein Entwickler der Welt eingehen, ohne ein paar Änderungen am Konzept vorzunehmen, um das Spiel diesmal besser an den Mann zu bringen. Beim harten Kern der Fans des acht Jahre alten Originals ruft das natürlich gewisse Zweifel hervor, ob dadurch nicht das lieb gewonnene Spielgefühl verloren geht. Nachdem wir uns erfolgreich gegen das Konglomerat aufgelehnt und mit Faith wilde Rennen gegen die Uhr bestritten haben, können wir sagen: Mirror's Edge: Catalyst fühlt sich an wie der Vorgänger und ist trotzdem anders.

Folge dem roten Licht

Für den Reboot haben die Entwickler viele Fakten des Vorgängers über den Haufen geworfen. Geblieben ist die beklemmende Zukunftsvision einer Welt der totalen Überwachung und Unterdrückung. In Cascadia und der City of Glass herrscht ein Konglomerat aus 13 Konzernen mit mächtigen Familien an der Spitze. Allen voran die Sicherheitsfirma KrugerSec, angeführt vom skrupellosen Gabriel Kruger. Geblieben ist auch Das Konglomerat, allen voran Gabriel Kruger, herrschen über Glass City. Quelle: Electronic Arts Das Konglomerat, allen voran Gabriel Kruger, herrschen über Glass City. Protagonistin Faith, eine junge Runnerin, die gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen wird. Getrieben vom eigenen Ehrgeiz und ihrer Vergangenheit gerät sie jedoch schnell wieder ins Visier der Mächtigen. Ihr fallen die Pläne für eine neuartige Form der Überwachung in die Hände, bei der die Menschen sogar emotional unterdrückt werden sollen. Dadurch landen Faith und ihre Verbündeten, die Runner, zwischen den Fronten aus Konglomerat, der gewalttätigen Widerstandsbewegung Black November und dem Unterwelt-Boss Dogen, die alle ihre eigenen Interessen verfolgen.

Auf der Suche nach einem Ausweg aus der Situation rennt, springt und klettert die Heldin über die Dächer der grellweißen, nahezu klinisch reinen City of Glass. Den besonderen Grafikstil haben die Entwickler beibehalten und verfeinert. So gibt es in den einzelnen Bezirken nun deutliche architektonische Unterschiede, die immer wieder für Abwechslung sorgen. Auch wirken die Gebäude insgesamt viel futuristischer. Geblieben ist der gezielte Einsatz von Farbakzenten. Das Spiel färbt wichtige Objekte deutlich erkennbar rot ein und weist damit klar den Weg.

Zusätzlich zeigt eine rote Leuchtspur eine mögliche Route zu eurem Ziel. Verlaufen ist damit nahezu ausgeschlossen. Diese Anzeigen lassen sich jedoch auch abschalten. Bleibt man auf dem vorgegebenen Weg, baut sich meist ein recht guter "Flow" auf. Durch die offene Spielwelt bieten sich nun jedoch eine ganze Menge alternativer Möglichkeiten. In der Regel gibt es schnellere Routen als vom Spiel vorgeschlagen, aber die muss der Spieler durch eigene Experimente herausfinden.

In bestimmten Situationen während einer Mission kann es zudem vorkommen, dass die sogenannte Runner-Vision ausfällt und der Spieler sich selbstständig einen Weg suchen muss. Aber auch mit Navigationshilfe ist es besonders in den letzten Abschnitten des Spiels nicht immer direkt ersichtlich, wo es lang geht. Hier ist dann häufig ausprobieren nach dem "Trial and Error"-Prinzip gefragt. Erschwerend kommt dabei hinzu, dass das Spiel eine sehr hohe Präzision vom Spieler fordert. Spielraum für Fehler gibt es bei waghalsigen Manövern besonders gegen Ende des Spiels so gut wie keinen. Es reicht zum Beispiel schon aus, dass Faith für einen Sprung nur wenige Millimeter falsch ausgerichtet ist, um zu scheitern. Die Checkpoints sind zwar meist sehr gut platziert, so dass nur wenig erneut gespielt werden muss. Frustrierend können einige Abschnitte trotzdem werden, wenn man kein natürlich begabter Steuerungsakrobat ist. Kleinste Fehler können zum Sturz in den Tod führen. Quelle: PC Games Kleinste Fehler können zum Sturz in den Tod führen.

Mit Händen und Füßen

Ähnliches gilt für die Kämpfe. Aus den meisten Gefechten kann sich Faith durch pures Wegrennen heraus halten. Permanente Bewegung ist überhaupt die einzig wirksame Waffe gegen die Schergen von KrugerSec. Durch den Flow baut Faith das sogenannte Focus-Schild auf. So lange dieses aktiv ist, kann die Runnerin nicht von Kugeln getroffen werden. Außerdem lassen sich Gegner durch Attacken aus dem Flow heraus wesentlich leichter ausschalten. Dazu werden Sprünge und Wallruns mit Angriffsbewegungen kombiniert. Während der Storymissionen kommt es allerdings auch immer mal wieder zu Kämpfen, die sich nicht durch Wegrennen umgehen lassen und die auch kaum Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung eines Flow bieten.

Da bleibt dann nichts anderes übrig, als in den direkten Nahkampf zu gehen. Mit einer leichten und einer schweren Attacke setzt Faith den Gegnern zu und stößt sie im Optimalfall ineinander. Zusätzlich kann sie mit einer Ausweichbewegung gegnerischen Angriffen entgehen. Das spielt sich allerdings eher hakelig, als dass ein flüssiges Gefühl eines Nahkampfes aufkommen würde. Am einfachsten lassen sich so noch die Feinde mit Schusswaffen ausschalten. Zurückballern ist übrigens nicht mehr drin. Im Zuge des Reboots wurde Faith eine Ablehnung gegen Schusswaffen verpasst.

Mittendrin, statt nur dabei

Die gelegentlichen Frustmomente sind aber schnell vergessen, wenn man wieder mit Highspeed über die Dächer rennt und Faith zu immer neuen Höchstleistungen treibt. Durch die Ego-Perspektive entsteht dabei ein tolles Mittendrin-Gefühl, bei dem man Armen und Beinen der Protagonistin bei der Arbeit zuschauen kann. Voller Körpereinsatz. Faiths Arme und Beine sind ständig zu sehen und vermitteln ein Mittendrin-Gefühl. Quelle: PC Games Voller Körpereinsatz. Faiths Arme und Beine sind ständig zu sehen und vermitteln ein Mittendrin-Gefühl. Wenn sie dann ein gequältes Ächzen von sich gibt, weil man erneut eine Landung versemmelt hat, setzt man sich selbst unter Druck, es beim nächsten Mal wieder besser zu machen. Dazu spielt im Hintergrund der hervorragende Soundtrack, der erneut aus der Feder des schwedischen Komponisten Solar Fields stammt. Die Musik passt sich dabei dynamisch dem Spielgeschehen an, hält sich die meiste Zeit jedoch eher dezent im Hintergrund.

Meist bestimmen die Geräusche der Großstadt wie Straßenverkehr, umherschwirrende Drohnen, die Durchsagen der Werbe- und Propagandatafeln sowie die Laufgeräusche von Faiths Schuhen den Umgebungs-Sound. Zur guten Atmosphäre trägt auch die cineastische Inszenierung der Story bei. Die Geschichte wird mit schicken Zwischensequenzen direkt in der Spielgrafik erzählt. Auf dieser Weise bekommen wir unsere Heldin auch immer mal wieder in ganzer Schönheit zu sehen. Die Synchronsprecher leisten dabei im englischen Original und auch auf Deutsch sehr gute Arbeit, auch wenn uns die deutsche Version von Faith ein wenig zu brav wirkt. Ihr fehlt etwas der leicht rebellische Unterton der englischen Fassung.

Zwischen allen Fronten

Daran wird bereits deutlich, dass die Entwickler diesmal einen deutlich stärkeren Fokus auf die Story gelegt haben. Den Vorgänger im Bereich der Erzählung zu übertreffen, fällt allerdings auch nicht sonderlich schwer. Das Endergebnis kann sich aber durchaus sehen lassen. Im Mittelpunkt steht Faith, die von den Ereignissen ihrer Vergangenheit verfolgt wird. Durch den Verlust ihrer Familie als kleines Kind entwickelt sie sich zu einer eher rebellischen jungen Frau, die sich zur Not auch gegen ihren Ziehvater Noah auflehnt. Diese Haltung hat sie in den Knast gebracht und bringt sie und ihre Freunde nun erneut in Gefahr. Faith bringt die Runner in Schwierigkeiten. Quelle: PC Games Faith bringt die Runner in Schwierigkeiten. Allerdings ist nicht alles so einfach gestrickt, wie es scheint. So wartet das Spiel nach ungefähr der Hälfte mit einem schicken Twist auf. Die Wendung deutet sich durch kluge Beobachtung zumindest in Teilen an, sorgt aber dennoch für gehörigen Wirbel. Insgesamt weist der Handlungsverlauf auch einige Parallelen zur Story des Vorgängers auf, erzählt diese jedoch deutlich besser. Das Ende ist durchaus befriedigend, lässt aber dennoch viele Fragen offen und bietet viel Spielraum für mögliche Nachfolger. Mit insgesamt zehn bis zwölf Stunden beschäftigt in Mirror's Edge: Catalyst allein die Hauptgeschichte fast doppelt so lang wie der komplette Vorgänger.

Was gibt es noch zu tun?

Doch damit ist es diesmal ja nicht getan. In der offenen Spielwelt von Glass City können interessierte Spieler locker noch einmal ein Vielfaches dieser Spielzeit verbringen. Einige Charaktere der Hauptstory bieten gelegentlich ein paar Nebenaufgaben an, die zum Beispiel Verknüpfungen zum Comic Exordium herstellen. Andere NPCs in der Spielwelt benötigen Faiths Fähigkeiten als Runner, um heikle Ware unter Zeitdruck von A nach B zu bringen. Wer sich gerne mit KrugerSec-Soldaten anlegt, kann verschiedene Funkposten aushebeln und so den Einfluss der Sicherheitskräfte schwächen.

Neben der Hauptgeschichte gibt es in Glass City jede Menge zu tun. Quelle: PC Games Neben der Hauptgeschichte gibt es in Glass City jede Menge zu tun. An Tüftler und experimentierfreudige Spieler richten sich die Dashes und Billboards. Bei ersterem handelt es sich um Rennen zu einem bestimmten Ziel ohne fest vorgegebene Route. Das Spiel zeigt nur grob die Richtung an, ohne dabei jedoch den schnellsten Weg zu offenbaren. Wer in diesen Rennen die beste Zeit ergattern will, muss sich intensiv mit der Strecke auseinandersetzen und mögliche Abkürzungen auskundschaften. Die Zeiten werden bei bestehender Internetverbindung in eine globale Bestenliste eingetragen. Besonders energische Speedrunner werden so motiviert, noch die letzte Millisekunde herauszuholen.

Bei den Billboards geht es nicht gegen die Zeit, sondern vielmehr darum, sie überhaupt zu erreichen. Diese Werbetafeln sind meist an scheinbar völlig unerreichbaren Orten platziert. Ein wahres Fest für Entdecker, die auch im letzten Winkel noch nach neuen Wegen suchen wollen. Darüber hinaus gibt es auch in dieser offenen Spielwelt unzählige Sammelgegenstände wie Dokumente, elektronische Bauteile, Sprachaufzeichnungen und sogenannte GridLeaks zu finden. Auch damit soll natürlich der Forscherdrang angeregt werden, aber wirklich nötig wären diese Dinge unserer Meinung nach nicht gewesen.

Mirror's Edge Catalyst - Testvideo

Freundesrennen

Wem die zahlreichen vom Spiel gebotenen Nebenbeschäftigungen allerdings noch nicht reichen, der kann sich mit anderen Spielern vernetzen. Jeder Spieler hat nämlich die Möglichkeit, eigene Time-Trials und Beat-Points zu erstellen, die im Grunde wie die Dash-Rennen und Billboards funktionieren. Die Platzierung der entsprechenden Wegpunkte funktioniert relativ einfach auf Tastendruck während der Bewegung. Werden die Kreationen dann öffentlich gespeichert, erscheinen sie auch in den Spielen von Freunden und darüber hinaus. Da während unseres Tests die Server von Mirror's Edge: Catalyst die meiste Zeit noch nicht funktionierten, können wir aber auch bestätigen, dass das Spiel komplett offline funktioniert. Darüber hinaus kann in den Optionen eingestellt werden, welche sozialen Inhalte auf der Karte angezeigt werden.

Jeder fängt mal klein an

Auch wenn alle Nebenbeschäftigungen und sozialen Features gänzlich optional sind, kann gelegentliches Abweichen vom Hauptpfad nicht schaden. Mit jeder Aktion verdient sich Faith nämlich Erfahrungspunkte, die in regelmäßigen Abständen wiederum zu Fähigkeitspunkten führen. Diese werden in drei verschiedene Talentbäume investiert, wodurch Skills in den Bereichen Bewegung, Kampf und Gadgets freigeschaltet Im Talentbaum verbessern wir Bewegungs- und Kampffähigkeiten sowie die Ausrüstung. Quelle: PC Games Im Talentbaum verbessern wir Bewegungs- und Kampffähigkeiten sowie die Ausrüstung. werden. Auf diese Weise wird der Spieler nach und nach an neue Abläufe und Möglichkeiten herangeführt. Allein mit den Hauptmissionen sammelt man nicht genug Erfahrung, um alle Fähigkeiten frei zu schalten. Spezialisierung ist in diesem Fall angeraten.

Um Faith zur allumfassenden Allrounderin zu machen, ist zusätzlich die Beschäftigung mit Nebenaufgaben nötig. Einige Verbesserungen, wie zum Beispiel die MagRope und alle ihre Upgrades, sind an eine bestimmte Mission der Hauptgeschichte geknüpft. Der neue Seilwerfer von Faith fügt sich übrigens hervorragend in den bekannten Bewegungsablauf ein. Das Tool lässt sich nur an ganz bestimmten Stellen und zu einem vorgegeben Zweck (hochziehen, schwingen oder Hindernis einreißen) einsetzen. Wer befürchtet hat, dass das Parkour-Feeling durch permanentes Seilschwingen zerstört wird, darf beruhigt aufatmen.

Altbekannt und doch anders

Im Grunde dürften alle Fans des Vorgängers erleichtert sein, denn Mirror's Edge: Catalyst ist ein würdiger Nachfolger geworden. Es fühlt sich sogar fast so an, als wäre dies das Spiel, welches der erste Teil bereits sein wollte. In vielen Aspekten ist Catalyst ausgereifter, umfangreicher und einfach runder. Auch wenn einige der Neuerungen nicht jedem gefallen werden und nicht alle Schwachstellen wie der Kampf oder frustrierende Kletterpassagen beseitigt wurden, stellt das Spiel doch wieder eindrucksvoll unter Beweis, warum sein Konzept so einzigartig erfrischend ist. Es reißt den Spieler förmlich mit, wenn Faith in der Ego-Perspektive gewaltige Sprünge hinlegt, in irrwitziger Höhe über eine Häuserschlucht balanciert und einen einstürzenden Fahrstuhlschacht hochklettert. Für Langzeitmotivation sorgt die Bewegungsfreiheit, die mich immer neue Routen ausprobieren lässt. Sei es um einen besseren Flow aufrecht zu erhalten, oder um noch schneller ans Ziel zu gelangen.

Update zur PC-Version

Die Unterschiede der PC-Version liegen traditionell bei der Technik für die grafische Darstellung und der Steuerung. Auch Mirror's Edge Catalyst macht da keine Ausnahme. Mit diversen Optionen wie Textur-, Beleuchtungs- und Effektqualität sowie Umgebungsverdeckung und Bewegungsunschärfe lässt sich die Grafik sehr individuell einstellen. Wer über einen starken Rechner verfügt, kann sogar über die übliche Ultra-Einstellung hinaus gehen und die neue Hyper-Option wählen. Auf unserem Testrechner (GTX 980, i7-4790, 16 GB RAM) läuft das Spiel auf den höchsten Einstellungen mit butterweichen 60 Frames pro Sekunde.

Zusätzlich lassen sich auch das Sichtfeld, das sogenannte FOV und die Auflösungsskalierung per Schieberegler verändern. Auf einigen Rechnerkonfigurationen kann es derzeit allerdings noch zu unschönen Rucklern während der Zwischensequenzen kommen. Ein Patch für das Problem ist angekündigt, bisher aber nicht verfügbar. Optisch macht Mirror's Edge Catalyst auf dem PC mit hohen Grafikeinstellung nochmal deutlich mehr her. Die Texturen und das Gesamtbild wirken deutlich schärfer. Auch die ohnehin schon schicken Lichteffekte und Spiegelungen legen auf dem PC noch etwas zu.

Gute Arbeit haben die Entwickler auch bei der Steuerung geleistet. Auf Wunsch kann das Spiel mit Controller oder Maus/Tastatur gespielt werden. Der Wechsel mit entsprechend angepassten Interface-Einblendungen im Spiel funktioniert reibungslos während das Spiel läuft. Für den Controller stehen wie auf den Konsolen drei verschiedene Layouts zur Verfügung. Die Steuerung mit Maus und Tastatur lässt sich komplett frei belegen. Für die Parkour-Action auf den Dächern von Glass City eignen sich beide Eingabeformen. Mit Maus und Tastatur hatten wir aber ein deutlich präziseres Gefühl für die Bewegungen von Faith. Auch die Bedienung der Menüs mit der Maus ist sehr gut gelungen.

Fazit und Wertung

Meinung

Wertung zu Mirror's Edge Catalyst (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu Mirror's Edge Catalyst (PS4)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
Immer noch ein innovatives SpielkonzeptSchicker, einzigartiger GrafikstilInteressante Charaktere und spannende StorySuper AtmosphäreHervorragender SoundtrackEinzigartiges Flow-GefühlEinsteigerfreundlich durch SkillsystemViel Spielraum für PerfektionistenPräzisere Steuerung mit Maus und Tastatur (PC)
Ein paar frustrierende Trial-and-Error-Passagendirekter Nahkampf recht eintönig und hackeligübertrieben viel Sammelkram ohne direkten Nutzennicht jede Situation ohne Kampf lösbarGrafik wirkt teilweise unscharf (PS4)Ruckler in Zwischensequenzen auf einigen PCs

Bildergalerie

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    • Kommentare (47)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MrFob Nerd
        So, also habe es jetzt selbst etwa 8 Stunden mal angespielt und muss sagen, es ist genau das, was ich mir vorgestellt hatte und auch genau das, was ich gewollt habe.
        Die open world funktioniert extrem gut mit dem gameplay. Dass man nur auf den Daechern rumrennt ist fuer mich gar kein Problem. Immerhin ist es ja eine Zweck gebundene open world fuer sehr spezifisches gameplay, und kein GTA Sandkasten, da macht das schon Sinn. Gerade bei den optionalen Dash und Delivery Missionen ist es schon sehr cool, wenn man sich zunaechst fragt, wie man das jemals schaffen soll, bis man dann einen neuen Pfad entdeckt. Gerade die Deliveries koennen dadurch aber auch sehr schnell recht schwer werden, einige musste ich schon mindestens 10 mal probieren biss es geklappt hat. Da diese aber immer nur ca. eine Minute dauern geht das schon, zumindest im Moment noch, kann mir aber vorstellen, dass da spaeter auch mal Frust aufkommen kann.
        In der Story bin ich naemlilch noch nicht sehr weit voran geschritten, da ich ziemlich viel optionale side quests gemacht habe und einfach auch mal die Daecher der Stadt erkundet habe. Das macht aber alles bisher schon ordentlich Spass.
        Die Runner Vision habe ich uebrigens auf "Classic" (also so wie im ersten Teil) gestellt. Objekte von denen das Spiel denkt, dass sie mich in die richtige Richtung weiterbringen werden also rot markiert, das rote "Band" habe ich aber abgeschaltet. Dieser Modus funktioniert fuer mich aeusserst gut und ich finde es wie gesagt auch toll, dass man sich eben nicht immer 100% auf die Hilfen verlassen sollte, sondern am besten auch mal den roten Pfad verlaesst, wenn es sich anbietet. Mit der Zeit entwickelt man dann schon auch ein Auge fuer gute Pfade ohne Markierungen.
        Alles in allem ist es bisher mMn ein sehr wuerdiger Nachfolger, der die Staerken des Vorgaengers ausgebaut und noch ein paar neue dazugewonnen hat. Well done DICE!
      • Von MrFob Nerd
        So, also habe es jetzt selbst etwa 8 Stunden mal angespielt und muss sagen, es ist genau das, was ich mir vorgestellt hatte und auch genau das, was ich gewollt habe.
        Die open world funktioniert extrem gut mit dem gameplay. Dass man nur auf den Daechern rumrennt ist fuer mich gar kein Problem. Immerhin ist es ja eine Zweck gebundene open world fuer sehr spezifisches gameplay, und kein GTA Sandkasten, da macht das schon Sinn. Gerade bei den optionalen Dash und Delivery Missionen ist es schon sehr cool, wenn man sich zunaechst fragt, wie man das jemals schaffen soll, bis man dann einen neuen Pfad entdeckt. Gerade die Deliveries koennen dadurch aber auch sehr schnell recht schwer werden, einige musste ich schon mindestens 10 mal probieren biss es geklappt hat. Da diese aber immer nur ca. eine Minute dauern geht das schon, zumindest im Moment noch, kann mir aber vorstellen, dass da spaeter auch mal Frust aufkommen kann.
        In der Story bin ich naemlilch noch nicht sehr weit voran geschritten, da ich ziemlich viel optionale side quests gemacht habe und einfach auch mal die Daecher der Stadt erkundet habe. Das macht aber alles bisher schon ordentlich Spass.
        Die Runner Vision habe ich uebrigens auf "Classic" (also so wie im ersten Teil) gestellt. Objekte von denen das Spiel denkt, dass sie mich in die richtige Richtung weiterbringen werden also rot markiert, das rote "Band" habe ich aber abgeschaltet. Dieser Modus funktioniert fuer mich aeusserst gut und ich finde es wie gesagt auch toll, dass man sich eben nicht immer 100% auf die Hilfen verlassen sollte, sondern am besten auch mal den roten Pfad verlaesst, wenn es sich anbietet. Mit der Zeit entwickelt man dann schon auch ein Auge fuer gute Pfade ohne Markierungen.
        Alles in allem ist es bisher mMn ein sehr wuerdiger Nachfolger, der die Staerken des Vorgaengers ausgebaut und noch ein paar neue dazugewonnen hat. Well done DICE!
      • Von MichaelG Mitglied
        Bin in Mirrors Edge Catalyst weiter unterwegs: Hab jetzt zum ersten Mal eine Ablenkungs- Wanzen legen Mission W**** (Firmenname entfallen) gespielt. D.h. eine Kollegin bittet mich die Kruger Truppen auf mich zu ziehen und von ihr abzulenken. So muß ich von Triggerpunkt zu Triggerpunkt mit geringem Zeitfenster (Start 29 Sekunden) wo ich dann bei Eintreffen eine kleine Bonuszeit gut geschrieben bekomme und zum nächsten Punkt renne. Ich muß Peter hier wirklich zustimmen. Wo es bei den blinden Briefkastenmissionen zwar sehr eng aber noch fair zuging ist diese Missionsart abartig schwer. Das Zeitfenster in der Mission ist irre eng. Für meinen Geschmack unfair eng. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wo ich die fehlende Zeit herausholen soll. Ich habe die Mission trotz locker 10 Versuchen bislang nicht geschafft.

        Zudem sind einige Stellen in der Mission auch echt "Zufall". Beispiel: Ich springe im Flow über ein Gitter rüber auf die andere Seite und bekomme von einer der Wachen eine mit der Keule verpaßt und rutsche ab. Das heißt mal eben Mission neu beginnen. Es bleiben in der Mission 0,00 Reserven für Fehlerchenchenchen (anders kann man Mikro-Aussetzer fast nicht bezeichnen). Selbst Fehlerchen sind nicht kompensierbar und richtige Fehler sind total tödlich aber selbst die klitzekleinste Abweichung von Optimum und die Mission ist gelaufen. D.h. eine Mikrosekunde gestolpert, an Wachen hängengeblieben und das war es. Keine Chancen zur Kompensierung.

        Zudem hilft die Runnervision in der Mission nur geringfügig. Man muß sich selbst die ideale Abkürzung suchen. Die Runnervision verwirrt stellenweise eher noch. Wenn man sich nach der richtet verliert man an einigen Stellen enorm an Zeit. Aber wie gesagt... Ich weiß nicht wie weit ich gekommen bin. Aber zu einem der Checkpoints fehlen mir trotz imho bis zu dem Punkt fehlerfrei gelaufenen Parcours ohne hängen bleiben, stolpern, ohne Flowverlust etc. 2 Sekunden zum Triggerpunkt. Wo ich die herholen soll ist mir ein Rätsel. Ich renne los. Springe schräg über ein Brett auf das nächste Gebäude dann über das Gitter gesprungen zu den ersten Wachen. Danach 180 Grad Wendung schräg runter unten lang über eine kleine Brücke an Wachen vorbei hoch nach rechts durch einen Durchgang an ein Rohr springen, daran hoch gerade aus durch in ein Gebäude rein dann gleich rechts über ein Brett rüber dann gleich nach links zum nächsten Checkpoint von da über 2 Gitter links runter gesprungen, danach rechts herum und sobald ich dann wieder rechts herum nach dem gelaufenen U wieder hoch will fehlen mir zum Checkpunkt die 2 Sekunden. Ich komme aber auch nicht einfach nach den 2 Gittern rechts durch.......
      • Von Scholdarr Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Du unterstellst per se die Nichteignung. Wenn müßtest Du schreiben, daß Dir das Openworld-Konzept bei Catalyst nicht gefällt.
        So ein Quatsch. Ich habe nirgendwo behauptet, dass meine Äußerung in irgendeiner Weise allgemein gültig wäre... :-S

        Ganz im Gegenteil, lerne bitte erst mal lesen:
        Zitat
        Das FINDE ICH überhaupt nicht...

        Mit der gleichen Formulierung hast du übrigens deinen eigenen Post angefangen, in dem du geschrieben hast, warum du Open World so geil findest in dem Spiel. Also spiele dich hier nicht so auf, vor allem wenn du selbst so dermaßen im Glashaus sitzt. Meine Güte...
        :-B
      • Von MichaelG Mitglied
        Du unterstellst per se die Nichteignung. Wenn müßtest Du schreiben, daß Dir das Openworld-Konzept bei Catalyst nicht gefällt.
      • Von Scholdarr Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Deine - nicht allgemeingültige - Ansicht. ;)
        Sag bloß... :-B

        Zitat von MichaelG
        ...
        Deine - nicht allgemein gültige - Ansicht.

        Und weiter?
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