Might & Magic Heroes 6: Hands-on-Test aus der Beta - Seite 2
Wir haben Might & Magic Heroes 6 in der Beta-Phase angespielt und präsentieren unsere Eindrücke aus dem Hands-on-Test. Fans der Heroes of Might & Magic-Reihe erhalten erst ab dem 8. September die Möglichkeit, selbst in den Fantasy-Rollenspiel-Strategie-Mix zu schnuppern.
Darf's ein bisschen weniger sein?
So vollgestopft Euer Reich auch sein mag, springt Heroes-Veteranen direkt zu Beginn die zusammengeschrumpfte Ressourcen-Anzeige ins Auge: Lediglich drei – Holz, Erz und Blutkristalle – statt der bisherigen sechs Vorkommen sowie Gold füllen Eure Schatzkammern. Dementsprechend vereinfacht fällt die Verwaltung Eurer Lande aus. Anstatt schon frühzeitig im Spiel entscheiden zu müssen, auf welche Weise Ihr spätere Schlachten schlagen wollt, schnappt Ihr Euch die nächstbeste Erzmine, erobert eine Kristallhöhle und schaut auch einmal bei der Sägemühle vorbei. Gold gibt es wie gehabt durch den Besitz einer oder mehrerer Städte. Die Ansage des ungarischen Entwicklers Black Hole Entertainment ist nicht zu überhören: Auch Einsteiger sollen schnellstmöglich Erfolge feiern. Langfristige Planung mit knappen Ressourcen passt da gar nicht ins Konzept.
Quelle: Ubisoft
In Might & Magic 6 Heroes gibt es im Gegensatz zu den Vorgängern ein schmuckloses Menü. Die HOMM-Reihe bot bislang eine schicke Stadtansicht.
Stadtrundgang weicht dem Planungsbüro
Die gut gefüllten Vorratskammern nutzt Ihr, um Eure Hauptstadt auszubauen. Ein Marktplatz darf es sein, um doch einmal knappe Ressourcen im teuren Tauschgeschäft einzukaufen. Die Taverne lässt Euch neue Helden anwerben, die den Truppentransport enorm erleichtern - wie schon in den Vorgängern. Zudem dürft Ihr Festungsmauern und vor allem Brutstädten für neue Einheitentypen aufbauen. Anschließend rekrutiert Ihr diese einmal pro Woche, um Eure Armee mit frischem Blut anzureichern.
Sowohl der Ausbau der Stadt als auch das Anwerben neuer Truppen wird in Heroes 6 über schnöde Menüs vollzogen. Die vorgerenderte Stadtansicht der Vorgänger wurde ersatzlos gestrichen. Anstatt mitansehen zu können, wie Euer Sanktum nach und nach wächst und gedeiht, weisen kleine grüne Häkchen auf den Ausbaugrad der Stadt hin – zwei Häkchen stehen dabei für höhere Ausbaustufen. Das klingt simpel und nachvollziehbar, und das ist es auch. Doch trugen die mitwachsenden Stadtansichten der Vorgänger ungemein zum Charme der Heroes-Reihe bei. Einen Vorteil hat diese vereinfachte Darstellung jedoch: Ausreichend Ressourcen und Gold vorausgesetzt, rekrutiert Ihr mit einem Klick alle verfügbaren Einheiten für Eure Armee.

Das war immer der Schwachpunkte imho bei HOMM. Es wurde je länger es dauerte einfach nur noch Gezerge...
Auch die 3 Ressourcen finde ich negativ, früher mußte man halt überlegen: Für den Turm der Schwarze Drachen produziert brauch ich 25 Schwefel, hab aber nur 21 und keine Mine... . Hier geht finde ich taktische Tiefe verloren. Ich bin momentan noch nicht überzeugt dass das besser als die HoMM5-GoldVersion wird.
"Ändert sich dadurch auch das Spiel selbst? Die einfache Antwort: Ja! Ubisoft wagt mit dem sechsten Teil der Serie eine Frischzellenkur auf allen Gebieten."
Ähm ja, wo genau ändert sich das Spiel denn bitte? Die einfache Antwort wäre NEIN oder ein gut gemeintes Jein gewesen. Denn bis auf das die Minen jetzt zu den Städten gehören, es nur noch 3 statt 6 Ressourcen gibt und das die Stadtansicht weg fällt sehe ich keine Änderungen. Und diese 3 Punkte rechtfertigen in keinster Weise ein Ja. Ein Ja hätte sich Teil 6 z.b. verdient wenn es statt Rundenstrategie jetzt Echtzeitstrategie wäre oder es überhaupt keine Städte mehr gäbe und man mit vorgegebenen Truppen auskommen müsste, beides ist aber nicht der Fall.
Demnach bleibt auch der 6. Teil bleibt seinen Wurzeln treu...es sei denn diese Vorschau verschweigt uns etwas...
und überhaupt, so wie es sich anhört ist und bleibt es also ein Heroes of Might and Magic so wie ich es seit teil 3 kenne :D
in jedem Teil hat sich was geändert und jeder hat seine reize, so bestimmt auch dieser ;)
"Ändert sich dadurch auch das Spiel selbst? Die einfache Antwort: Ja! Ubisoft wagt mit dem sechsten Teil der Serie eine Frischzellenkur auf allen Gebieten."
Ähm ja, wo genau ändert sich das Spiel denn bitte? Die einfache Antwort wäre NEIN oder ein gut gemeintes Jein gewesen. Denn bis auf das die Minen jetzt zu den Städten gehören, es nur noch 3 statt 6 Ressourcen gibt und das die Stadtansicht weg fällt sehe ich keine Änderungen. Und diese 3 Punkte rechtfertigen in keinster Weise ein Ja. Ein Ja hätte sich Teil 6 z.b. verdient wenn es statt Rundenstrategie jetzt Echtzeitstrategie wäre oder es überhaupt keine Städte mehr gäbe und man mit vorgegebenen Truppen auskommen müsste, beides ist aber nicht der Fall.
Demnach bleibt auch der 6. Teil bleibt seinen Wurzeln treu...es sei denn diese Vorschau verschweigt uns etwas...