Solide Zugsimulation mit leichten technischen Schwächen.
Streckendetails wie Parkplätze oder Bahnübergänge sorgen für Abwechslung. Die Bahnhöfe sind allerdings stets menschenleer.
Wer schon immer glaubte, er könne die Herren von der Deutschen Bahn AG in puncto Pünktlichkeit schlagen, darf dies mit Train Simulator unter Beweis stellen. Als virtueller Lokführer steuern Sie Passagier- und Güterzüge; die Auswahl an Zugmaschinen mit Dampf-, Diesel- und Elektroloks dürfte auch anspruchsvolle Eisenbahner zufrieden stellen. In den vorgefertigten Einzelmissionen fahren Sie unter Zeitdruck detailgetreu nachgebildete Strecken in Japan, England oder Amerika ab und müssen Ihre Fracht termingerecht an den Zielbahnhöfen abliefern. Während Sie als Passagierlokführer von Bahnsteig zu Bahnsteig hetzen und ungeduldige Fahrgäste einsammeln, müssen Sie im Führerhaus der Güterzüge fleißig rangieren und die richtigen Wagons an- und abkoppeln. Wie von den Simulations-Experten von Kuju nicht anders zu erwarten, wurden die verschiedenen Systeme und Kontrollen der einzelnen Züge und Lokomotiven realitätsgetreu umgesetzt. Besonders deutlich wird diese Liebe zum Detail bei einer Fahrt in einer der beiden Dampfloks auf höchster Schwierigkeitsstufe. Hier muss der Stahlross-Bändiger eine Vielzahl von Anzeigen im Auge behalten und kann sogar persönlich das Feuer im Kessel schüren. Glücklicherweise bietet das Spiel für jede der drei Lokomotiven-Typen interaktive Tutorials, in denen der angehende Eisenbahner mit allen wichtigen Systemen und Anzeigen vertraut gemacht wird.

Alle Strategiespiele werden gnadenlos unterbewertet,
nur Ballerspiele werden mit Wertungen <90% belegt.
Zu dem Fehlen von Personen:
Ich habe z.B. in Flugsimulatoren noch nie Personen gesehen. Außerdem geht es um das Fahren von Zügen und nicht um das Betreuen der Passagiere.
Das Spiel muss ja nicht jedem gefallen, aber wenigstens die Wertungen für Sound und Grafik hätten viel höher sein müssen:
Wenn Sie schon jemals in einer Lok gesessen haben, dann wüßten Sie, dass es Sound- und Grafiktechnisch sehr realistisch simuliert wird.
Vergleichen Sie das Testergebnis mal mit anderen (besseren) Computermagazinen, dann werden Sie sehr schnell feststellen, dass Ihr Testergebnis sehr stark aus dem Rahmen fällt.
Mir persönlich reicht schon "Bridge Builder". ;)
Wenn man sich mal anschaut, was es an Alternativen im Internet gibt.... als Beispiel Rail3D (www.rail3d.de), da krieg ich den Fahrsimulator, kann problemlos eigene Strecken bauen und das Ganze ist KOSTENLOS!
Micro$oft-Spiele enttäuschen selten, aber dann richtig :-(
alleine das Schreiben dieses Kommentars war eigentlich schon zu viel Mühe
Ciao