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Memento Mori im Test bei PC Games


Felix SchützSebastian Thöing
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Beide Helden hängen ständig am Handy oder rufen E-Mails ab – das geht so weit, dass es Story und Spielablauf ein wenig ausbremst.

Mönche. Sekten. Kapuzenträger. Was haben die nur getan, dass sie in jedem dahergelaufenen Mystery-Thriller den Sündenbock spielen müssen? Auch Memento Mori greift herzhaft in die Klischeekiste: Filme wie The Da Vinci Code, Spiele wie Geheimakte Tunguska, sie sind die Vorbilder dieses klassischen, aber auch gelungenen Adventures.

Solide Geschichte: Der Kunstfälscher Max und die Interpol-Agentin Lara erhalten den Auftrag, ein gestohlenes Gemälde aufzuspüren - der Startschuss für einen zehnstündigen, ordentlich geschriebenen Krimi. Die Helden erinnern an die Protagonisten aus Geheimakte 2; abwechselnd steuert man sie kreuz und quer über den Erdball, lässt sie in Krypten hinabsteigen, Geheimgänge entdecken und Schlösser knacken. Dabei gibt es Schlüsselszenen, die den Ausgang der Handlung bis hin zu acht verschiedenen Endsequenzen bestimmen.

Die Story überrascht sogar mit einer interessanten Auflösung, die wir aber natürlich nicht verraten. Einsteiger wird es freuen, Profis hingegen eher nicht: Die Rätsel sind zu leicht geraten, mit einer Ausnahme im letzten Spieldrittel. Auch die gute Steuerung mitsamt prima Hotspot-Anzeige trägt ihren Teil dazu bei, dank ihr gerät das Knobeln oft zum Kinderspiel.

Zweischneidig die Atmosphäre: Die komplett dreidimensionale Grafik beeindruckt mit detailreichen Schauplätzen und feinen Lichteffekten, doch die Figuren wirken in Nahaufnahmen eher steif. Auch die Musik ist zwar stimmig, wiederholt sich aber ständig. Einige der Sprecher enttäuschen: Manch bekannte Stimme klingt zwar noch okay, andere hingegen - etwa die von Max Bruder André - gehören aber aus dem Tonstudio geschimpft.

Gamesvote:
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Bildergalerie

Memento Mori: Die Spur des Todesengels (PC)

Wertung:

7.0/10
Pro & Contra
Bildschöne 3D-UmgebungenSolide konstruierte Krimi-StoryMeist sehr gute BedienbarkeitOrdentlicher UmfangVerschiedene Endsequenzen
Rätsel generell zu leichtMäßige, teils schlechte SprecherHandlung zusammengeklautViele unglaubwürdige, aufgesetzt wirkende Dialoge und Charaktere
Meinung
  • Avatar Felix Schütz Redakteur „Gutes, klischeedurchtränktes Einsteiger-Adventure.“ Nicht übel! Selten sah ich derart prächtige Schauplätze in einem Adventure, das komplett auf 3D-Grafik setzt. Und auch wenn die Story arg zusammengeklaut wirkt, so geben sich die Entwickler doch bis zum überraschenden Finale reichlich Mühe, die Spannung zu halten. Leider sparte dtp bei den Synchronsprechern: zwei bekannte, aber fast schon gelangweilte Stimmen für die Hauptfiguren, dazu ein paar üble Fehlbesetzungen – Gift für die Atmosphäre! Adventure-Neulinge und solche, die keine kniffligen Rätsel erwarten, dürfen dem Spiel trotzdem eine Chance geben.

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Kommentare (1)

Zur Diskussion im Forum
  • Von Vidaro Spiele-Kenner/in
    also mit den sprechern geb ich euch teilweise recht
    aber das mit der handlung naja sagt mir mal ein spiel das bei der handlung nicht irgendwo geklaut hat
    das einzige was ich vermisse vieles bleibt im unklaren dazu is das ende egal welches aufeinmal da obwohl man den eindruck hat es geht weiter aber nichts is
    deswegen minus punkt hinzufügen.... schlechte enden^^
  • Von Vidaro Spiele-Kenner/in
    also mit den sprechern geb ich euch teilweise recht
    aber das mit der handlung naja sagt mir mal ein spiel das bei der handlung nicht irgendwo geklaut hat
    das einzige was ich vermisse vieles bleibt im unklaren dazu is das ende egal welches aufeinmal da obwohl man den eindruck hat es geht weiter aber nichts is
    deswegen minus punkt hinzufügen.... schlechte enden^^
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