Wie läuft Spider-Man 2 auf dem PC? Umfangreicher Port-Check

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Wie läuft Spider-Man 2 auf dem PC? Umfangreicher Port-Check
Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich

Nach Startschwierigkeiten hat es Spider-Man 2 auf den PC geschafft und läuft nach ersten Patches so, wie es sein soll. Was ihr vom Port erwarten könnt und was sich hinter sämtlichen Einstellungen verbirgt, haben wir für euch gecheckt.

Wie auch die Vorgänger erscheint nun Spider-Man 2 auf PC, nachdem es über ein Jahr exklusiv auf Playstation verfügbar war. Wir werfen einen Blick auf den Port, den das Studio Nixxes umgesetzt hat, das bereits die früheren Spider-Man-Teile wie auch die Horizon-Spiele aus dem Hause Playstation auf den PC gebracht hat. Mit 60 Euro für die Standard-Version und einem zehn Euro teuren Upgrade auf die Deluxe-Edition ist der Port günstiger als die Konsolenfassung, bietet aber in Art und Umfang das Gleiche.

Braucht man Vorkenntnisse?

Spider-Man 2 (jetzt kaufen 37,38 € ) erzählt die Geschichte von Peter Parker und Miles Morales aus den beiden Vorgänger-Spielen weiter und lässt uns in den Anzug beider netzschwingender Superhelden schlüpfen. Die Vorgeschichte zu kennen, ist für einige Kontexte nicht verkehrt, aber nicht notwendig. Das Wichtigste kann man sich in einer Story-Zusammenfassung anschauen, in der Peter und Miles kurz ihre Geschichten rekapitulieren. Klickt man die Nachfrage am Anfang, ob man sich das Video anschauen möchte, weg, ist es jederzeit im Hauptmenü verfügbar.

In Spider-Man 2 selbst geht es einem neuen Schurken an den Kragen, der New York City unsicher macht und den wir mit Peter und Miles über die Hauptkampagne hinweg bekämpfen, die rund 15 bis 20 Spielstunden andauert. Wer sich auch der zahlreichen Nebenaufgaben annimmt, kommt auf rund 25 bis 35 Spielstunden.

Raytracing ja oder nein?

Im Zweifel verbringt man aber länger in der Stadt, die niemals schläft, einfach, weil es so viel Spaß macht, sich durch Häuserschluchten zu schwingen und mit gespannten Spinnenflügeln über die Ärmel des Hudson River zu gleiten. Die Spielwelt kommt vor allem durch das eingebundene Raytracing gut zur Geltung. Die Funktion war bereits auf der Playstation 5 vorhanden und sorgt vor allem bei Wasserflächen für einen merkbaren Unterschied im Vergleich zum Vorgänger.

Ohne Raytracing greift das Spiel auf Screen Space Reflections zurück, wodurch sämtliche Reflexionen anhand des Sichtfelds des Spielers errechnet werden. In einem Third-Person-Abenteuer wie Spider-Man sorgt das regelmäßig dafür, dass Spiegelungseffekte durchbrochen werden, wenn sich die Spielfigur vor der Reflexion befindet.

Spider-Man 2 ohne Raytracing Quelle: PC Games Fragmente durch Screen Space Reflections Das kann man vor allem sehen, wenn man übers Wasser gleitet, und ist auf dem PC immer dann der Fall, wenn man Raytracing ausschaltet. Im direkten Vergleich mit angeschaltetem Raytracing fällt besonders auf: Die nahezu perfekten Spiegeleffekte der verglasten Hochhäuser wirken dumpf und matt und das strahlende Ingame-New-York verliert eine ganze Menge an Glanz.

Ein Spieler mit Nicht-Raytracing-fähiger Grafikkarte wird aber kaum überrascht sein, dass er Spiele nicht im schönsten Modus spielen kann. Immerhin gibt es die Optionen, Hardware-hungrige Features auszuschalten und trotzdem als Spinnen-Mann das gelungene Gameplay auszukosten. Die Mindestanforderungen sind dafür eine GTX 1650 oder Radeon RX 5500 XT plus ein Intel Core i3 8100 beziehungsweise AMD Ryzen 3 3100.

Patch-Bedarf

Bei unserem Test haben wir mit einer RTX 3080 und 4080 gespielt und konnten in beiden Fällen die Einstellungen auf "Hoch" drehen, plus Raytracing anschalten, ohne dass es zu Problemen kam. Lediglich, wenn wir während des Spiels zu viel an den Einstellungen gedreht und Raytracing aus- und wieder angestellt haben, ist uns das Spiel abgestürzt, was durch die fair verteilten Kontrollpunkte aber zu verkraften war und inzwischen schon durch einen Patch behoben wurde.

Während das Spiel so bei uns ziemlich reibungslos lief, gibt es aber bereits einige Berichte von Leuten, denen Spider-Man 2 sehr regelmäßig mitten im Gameplay abstürzt, worauf Nixxes schon reagiert hat und in Bälde weitere Updates nachliefern will. Der aktuelle Hotfix erschien noch kurz vor Fertigstellung dieses Artikels und nimmt sich unter anderem dieser Abstürze an.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von s3dr1ck
        Habe gerade beschlossen, den Forbidden West Port am PC nochmal von vorn zu beginnen. Hab das Spiel nie durchgespielt, weil ich nicht dazu kam. Ich finde das ist ein schönes Beispiel, wie gut PC-Spiele ohne den ganzen RTX Kram und ohne Upscaling aussehen können und dabei noch laufen wie Butter.
        Ja, stimmt Forbidden West schaut gut aus und hat auch moderate Anforderungen und selbst wenn man es nicht auf den höchsten Einstellungen spielen kann, sieht es auch noch ok aus. Ghost of Tsushima ist diesbezüglich auch sehr gelungen. Ich wünschte bei Monster Hunter Wilds sähe genau so aus, aber leider scheint das ja eine völlige Katastrophe in puncto Optimierung zu sein.
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von s3dr1ck
        Habe gerade beschlossen, den Forbidden West Port am PC nochmal von vorn zu beginnen. Hab das Spiel nie durchgespielt, weil ich nicht dazu kam. Ich finde das ist ein schönes Beispiel, wie gut PC-Spiele ohne den ganzen RTX Kram und ohne Upscaling aussehen können und dabei noch laufen wie Butter.
        Ja, stimmt Forbidden West schaut gut aus und hat auch moderate Anforderungen und selbst wenn man es nicht auf den höchsten Einstellungen spielen kann, sieht es auch noch ok aus. Ghost of Tsushima ist diesbezüglich auch sehr gelungen. Ich wünschte bei Monster Hunter Wilds sähe genau so aus, aber leider scheint das ja eine völlige Katastrophe in puncto Optimierung zu sein.
      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Habe gerade beschlossen, den Forbidden West Port am PC nochmal von vorn zu beginnen. Hab das Spiel nie durchgespielt, weil ich nicht dazu kam. Ich finde das ist ein schönes Beispiel, wie gut PC-Spiele ohne den ganzen RTX Kram und ohne Upscaling aussehen können und dabei noch laufen wie Butter.
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von s3dr1ck
        Wenn ich mir die Screenshots so ansehe, habe ich das Gefühl, dass die Grafik ohne Raytracing unnötig reduziert wirkt. Insbesondere die Reflexionen an den Fenstern sahen vor 10 Jahren ohne Raytracing bereits besser aus. Heute braucht man dann ne dicke RTX dafür? Hmmm
        So ist halt die aktuelle Lage bei der Entwicklung von sehr vielen AAA spielen. Da wird nicht mehr viel optimiert damit auch Leute mit schwächerer Hardware ein brauchbares Spielerlebnis haben. Entweder man die Kohle und Hardware-Power alles auf Ultra zustellen oder man bekommt teils unspielbaren Augenkrebs serviert. Und selbst auf Highend Hardware laufen Spiele häufig deutlich schlechter erwartet. Und müsste nicht sein, wenn die Entwickler sich noch mühe beim Spieldesign geben würden.

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      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Wenn ich mir die Screenshots so ansehe, habe ich das Gefühl, dass die Grafik ohne Raytracing unnötig reduziert wirkt. Insbesondere die Reflexionen an den Fenstern sahen vor 10 Jahren ohne Raytracing bereits besser aus. Heute braucht man dann ne dicke RTX dafür? Hmmm
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