Superhelden-Reboot von Blade ist am Ende: MCU-Boss Kevin Feige fühlt sich "wie ein gigantischer Loser"
Nach diesem gescheitertem Superhelden-Reboot übt Marvel-Boss Kevin Feige harte Selbstkritik.
Wird es jemals zu einem Reboot von Blade kommen? Aktuell spricht alles dagegen. Der Film wurde gestrichen und Marvel-Boss Kevin Feige äußert sich zu seinem persönlichen Scheitern in dieser Sache. Die Worte, die er wählt, sind deutlich und zeugen von Selbstkritik.
Reboot von Blade: Marvel-Boss Kevin Feige übt Selbstkritik
"Ich fühle mich wie ein gigantischer Loser", so beschreibt Kevin Feige seine Rolle als Chef des MCU, wenn es um den Reboot von Blade mit Mahershala Ali in der Hauptrolle geht. Bereits 2019 angekündigt, entwickelte sich der Film für Fans von Marvel zu einem Jahre andauernden, nicht enden wollenden Running Gag mit bitterem Beigeschmack.
Die Produktion wurde mehrmals auf Eis gelegt, Regisseure verließen das Projekt und der Kinostart von Blade wurde immer mal wieder verschoben. Das Bild, das Disney und Marvel dabei nach außen abgegeben haben, wirkte alles andere als glücklich. Dass es nicht gelang, den Film mit Mahershala Ali zu realisieren ist, laut aktuellen Aussagen von Kevin Feige, als ein riesiger Misserfolg zu werten. Woran lag es letztendlich?
MCU: Wieso gibt es keinen neuen Blade?
Der Grund, wieso es bislang immer noch nicht zu einem Reboot von Blade reichte, sieht Marvel-Boss Kevin Feige bei der Qualitätskontrolle, die man sich beim MCU selbst auferlegt hat. Nach Enttäuschungen wie Ant-Man and the Wasp: Quantumania oder Flops wie The Marvels nahm sich vor, nur noch "wahnsinnig Großartiges zu akzeptieren". Daher wollte man bei Blade folgenden Fehler vermeiden:
Laut früheren Aussagen Kevin Feiges wäre der Film zum Scheitern verurteilt gewesen, hätte man Oscar-Gewinner Mahershala Ali einfach nur in ein Leder-Outfit gequetscht, um ihn gegen Vampire kämpfen zu lassen. Bereits im Jahr 2025 betonte der Marvel-Boss, dass der Reboot von Blade "einzigartig" werden müsse. Und bislang ließ das Drehbuch zum Film diese Einzigartigkeit vermissen. Trotz zahlreicher personeller Wechsel.
Laut Berichten arbeiteten allein bis 2023 mindestens fünf verschiedene Autoren am Drehbuch. Ein Jahr später wurde der Titel von der offiziellen Liste der anstehenden Marvel-Filme gestrichen. Mahershala Ali zeigte sich, zumindest noch im letzten Jahr, trotz der gefühlt schon ewig andauernden Hängepartie, nach wie vor motiviert, die Hauptrolle in Blade zu spielen. Während der Premiere seines letzten Films Jurassic World: Die Wiedergeburt ließ er verlauten: "Lasst sie wissen, dass ich bereit bin".
Quelle: Variety
