Jetzt erhältlich: Mario Tennis Fever im Test - Nintendos Maskottchen-Sport brilliert auch auf der Switch 2
Mario Tennis Fever bringt mit den neuen Fever-Schlägern ordentlich Chaos auf den Court. Doch funktioniert der Mix aus klassischem Tennis und Mario-typischem Wahnsinn wirklich? Unser Test klärt, ob der Switch-2-Ableger überzeugt.
Mario hat in seiner Vergangenheit schon einige Sportarten ausprobiert. Doch auf dem Tennisplatz kennt er sich wohl am besten aus. Mit Mario Tennis Fever erscheint ein neuer Teil der beliebten Sportsimulation exklusiv für die Nintendo Switch 2. Nach Mario Tennis Aces stellt sich dabei vor allem eine Frage: Bleibt das Spiel ein taktisch geprägter Sporttitel oder rückt das Chaos aus dem Pilzkönigreich stärker in den Mittelpunkt?
Die Antwort liegt in der größten Neuerung des Spiels: den Fever-Schlägern. Diese besonderen Schläger bringen Effekte mit sich, die stark an klassische Items erinnern und ein Match spürbar beeinflussen können. Ob die neue Mechanik frischen Wind in die Serie bringt oder Mario Tennis Fever (jetzt kaufen 60,59 € ) doch nur ein weiterer Tennis-Ableger mit Mario-Branding ist, klären wir für euch im Test.
Vertrautes Gameplay
Wer schon einmal eines der unzähligen Mario-Tennis-Games gezockt hat, wird mit der Steuerung sofort vertraut sein. An den Grundschlägen und deren Tastenkombinationen hat sich nichts geändert. Topspin, Slice, Lob, Stoppball und Schmetterschlag gehen wunderbar von der Hand. Spielerisch bleibt Mario Tennis Fever seinen Wurzeln also treu.
Test: Mario Tennis Fever für Switch 2
Gleichzeitig bietet das Gameplay genug Tiefe für ambitionierte Spieler. Wer das Timing perfektioniert, Schläge auflädt, gezielt Konter setzt und die Positionierung auf dem Platz beherrscht, hat klare Vorteile gegenüber weniger geübten Gegnern. Gerade längere Ballwechsel entwickeln so eine taktische Dynamik, bei der Geduld und Aufmerksamkeit oft wichtiger sind als pure Schlagkraft.
Bei der Steuerung könnt ihr entweder klassisch Buttons und Analogstick oder auch die Bewegungssteuerung verwenden. Die ist in einem eigenen Modus anwählbar und vereinfacht das Gameplay ein wenig. Hier bewegt sich euer Charakter nämlich, wenn gewünscht, selbstständig über den Platz und fokussiert die Bälle an.
Quelle: PC Games
Mit dem Feuerschläger steckt ihr das gegnerische Feld in Brand. Die Flammen bleiben auch noch nach dem Treffer bestehen.
Überraschenderweise funktioniert die Bewegungssteuerung ganz gut, sodass ihr mit unterschiedlichen Handbewegungen auch die verschiedenen Schläge ausführen könnt. Für ein nostalgisches Wii-Sports-Feeling macht das ein paar Matches lang zwar Laune, mit dem Controller fühlt es sich aber trotzdem deutlich besser und präziser an. Mario Tennis Fever eignet sich dadurch gleichermaßen für schnelle Party-Matches wie auch für kompetitivere Duelle.
Keinesfalls ein Fiebertraum
Das große Alleinstellungsmerkmal, das Mario Tennis Fever von seinen Vorgängern unterscheidet, sind die Fever-Schläger: besondere Schläger, die mit zahlreichen unterschiedlichen Fähigkeiten daherkommen. Diese mischen die Tennis-Matches ordentlich auf und lassen das absolute Chaos über den Court hereinbrechen.
Quelle: PC Games
30 verschiedene Fever-Schläger mit einzigartigen Fähigkeiten stehen euch zur Auswahl, von denen einige erst noch freigespielt werden müssen.
30 verschiedene Schläger gibt es insgesamt, deren Effekte abwechslungsreicher nicht sein könnten. Einer setzt das gegnerische Feld in Brand, ein anderer versetzt es unter Strom und wieder ein anderer lässt euch den Gegner mit Eisbällen beschießen. Das Verrückte daran ist, dass die Effekte eine Zeit lang bestehen bleiben und euch in eurer Beweglichkeit einschränken. Im schlimmsten Fall schaden sie euch sogar und verringern eure KP.
