Magic: Battlegrounds
Im Mehrspieler-Duell macht Battlegrounds noch am meisten Spaß.
Trotz Lizenz erinnert Battlegrounds weniger an das Sammelkartenspiel Magic: The Gathering, sondern eher an eine Echtzeit-Variante von Etherlords. Zwar stehen sich hüben und drüben zwei Hexenmeister gegenüber, diese bekriegen sich aber anders als im Original in einem hektischen Action-Duell, in dem schnelle Reaktionen mehr zählen als taktische Planung. Auf Knopfdruck werden Kreaturen beschworen oder dem Opponenten Zauberformeln um die Ohren gedroschen. Hin und wieder greifen auch die Magier selbst mit Stab und Schild in die Scharmützel ein. Das stellt den Spieler vor einen Haufen Probleme. Erstens lassen sich die Kontrahenten nur mit einem Gamepad einigermaßen vernünftig kontrollieren. Zweitens bleibt kaum Zeit, um Angriff und Verteidigung richtig zu koordinieren. Drittens geht spätestens nach 30 Sekunden völlig die Übersicht verloren, welche Monster nun auf welcher Seite kämpfen, welche Zaubereien wirken und wie viel Energie zur Verfügung steht. Die meisten Duelle in der mit 90 Levels recht umfangreichen Kampagne laufen auf stupides Trial & Error hinaus. Da hilft es wenig, dass man sich mit der Zeit ein umfangreiches Magiebuch anlegen und die Formeln frei wählen darf.
