Mädelstrip: Filmkritik zu Amy Schumers Mutter-Tochter-Komödie
Der Urlaub ist gebucht, die Koffer gepackt, Alles bereit zum Abflug. Doch als Emily ihren Freund mit einer Südamerika-Reise überrascht, macht er plötzlich Schluss. Da beschließt die faule Verkäuferin, einfach ihre Mutter Linda einzupacken und trotzdem zu fahren. Das Chaos nimmt seinen Lauf ...
Emily ist Verkäuferin in einem Modegeschäft, faul und ohne jegliche Ambitionen. Trotzdem ist sie der Meinung, dass sie sich einen Urlaub verdient hat. Als sie ihren Job verliert und ihr Freund mit ihr Schluss macht, kann sie ihre Reise nach Ecuador nicht mehr stornieren. Kurzerhand nimmt sie ihre Mutter, die geschiedene und ängstliche Linda mit. Als Emily vor Ort einen attraktiven Mann kennen lernt, ist es schnell um sie geschehen. Allerdings hat ihre Verliebtheit schwerwiegende Konsequenzen für sie und ihre Mutter.
Nur in den ersten paar Minuten spaßig, wirkt insbesondere die Hauptfigur sehr schnell unsympathisch. Auch wenn Amy Schumers Persönlichkeit bei ihrem Stand Up und in ihrer Fernsehsendung funktioniert, wird es auf der Leinwand problematisch. Die Nebenfiguren verkommen schnell zu nervigen Karikaturen und die Gags sind größtenteils einfallslos und vorhersehbar. Goldie Hawn hätte einen besseren Film für ihr Leinwandcomeback verdient.
Fazit
Alle Beteiligten und vor allem Goldie Hawn sind zu talentiert für diese schwache und vorhersehbare Abenteuer-Komödie
