Lost: Das Spiel - Überzeugt das Inselabenteuer auch auf dem PC?
Deutsche Original-Sprecher, ein hochwertiger Soundtrack
und die wichtigsten Serien-Charaktere – die Lizenz ist ein Knüller.
Ein bisschen Action gibt‘s immerhin: Elliot erhält früh eine Pistole, mit der er an zwei, vielleicht drei Stellen einen bösen Scharfschützen aus seinem Hochstand schießt. Öde! Auch zwei simple Verfolgungsjagden fallen kaum ins Gewicht. Spannender ist der schwarze Rauch, der sich bedrohlich durch den Dschungel schlängelt: Fasst er Elliot ins Vi-sier, muss der wie der Wind in ein Versteck flüchten. Dabei tobt und faucht es aus den Lautsprechern, dass es einem Angst und Bange wird: Soundeffekte und Musik entstammen der Serien-Vorlage, wodurch das Spiel in Sachen Atmosphäre zur Top-Liga zählt. Ein Highlight ist der Abstieg in die "Luke", einen unterirdischen Bunker. Hier hat man erstmals das wunderbare Gefühl, die Geheimnisse in Lost auf eigene Faust zu erforschen. Dramatischer Höhepunkt: unter Zeitdruck die verfl uchten Zahlen in einen Computer eintippen. Wer die Serie kennt, weiß: Hier werden Schweißdrüsen aktiv.
Obst, Schokolade, Konserven – all das dient dem Tauschgeschäft. Nette Idee, in der Praxis aber überflüssig.
Elliots Amnesie ermöglicht das Erzählen einer interessanten Binnenhandlung im typischen Lost-Stil: Spielbare Rückblenden, in denen im richtigen Moment Fotos zu schießen sind, decken Elliots dunkle Vergangenheit auf. Das ist selbst für Serien-Kenner spannend, doch trotzdem gilt auch hier: stumpfes Gameplay, toll inszeniert.
Elliot transportiert sensible Dynamitstangen an dem
mysteriösen schwarzen Rauch vorbei. Stumpf, aber auch atmosphärisch!
Grafisch ist Lost eine Wucht. Malerisch die Strände, dicht und stimmig der Dschungel, bemerkenswert die Licht- und Schatteneffekte. Ein prächtiges Gesamtbild, leider nicht ohne Mängel: Die Schönheit der winzigen Levelabschnitte wird durch störend lange Ladezeiten erkauft. In eine vergleichbar nervige Kerbe schlägt das Fehlen von freiem Speichern sowie Zwischensequenzen, die sich nicht abbrechen lassen. Im Jahr 2008 ist das einfach nicht mehr akzeptabel! Über diese und die vielen anderen Mängel sehen nur tolerante Fans hinweg.

die "diskussion", ob das wirklich geschickt ist, printinhalte so zeitnah zum hefterscheinen zu veröffentlichen, haben wir erst kürzlich geführt.
die online- redaktion steht auf dem standpunkt, dass das so sein müsste.
ich bin, so wie du, anderer meinung.
aber na ja, man wird ja sehen, ob sich das in irgendeiner form auszahlt oder nicht.
ich sags mal so: als abonennt würde mich das doch massiv ärgern.
als hin- und- wieder- käufer solls mir egal sein, aber es ist ganz bestimmt kein anreiz öfter zuzugreifen.
Es gibt für mich keinen Anreiz mehr, die PC Games zu kaufen.
Sämtliche Vorschauen finde ich hier wortwörtlich wieder, wichtige Tests.
Ich hatte mir seit vielleicht eineinhalb jahren kein heft mehr geholt (generell kein Interesse) und war dann in Ausgabe 04/08 sogar über die DVD enttäuscht.
Früher gab es noch den schönen PC GAmes Reporter, der war sehr umfangreich und interessant. Genereell wurde bei der DVD sehr abgespeckt.
pcgames.de reicht vollkommen aus.