Lommbock: Filmkritik zum zweiten Teil des Kiffer-Kultstreifens mit Moritz Bleibtreu
Fortsetzung von Christian Züberts Regiedebüt Lammbock von 2001. 15 Jahre, nachdem Stefan seinem miefigen Leben entkommen ist, muss er noch einmal nach Würzburg zurück: Für die Hochzeit mit einer attraktiven Geschäftsfrau in Dubai benötigt er seine Geburtsurkunde. Doch es kommt, wie es kommen muss: Nachdem ihn sein alter Spezi Kai (mit merklich Spaß am Spiel: Moritz Bleibtreu) vom Airport abholt und bei sich wohnen lässt, endet ein Abend wie einst beim Haschrauchen. Dumm nur, dass vor der Heirat in Dubai ein Drogentest ansteht. So muss Stefan schwindeln, um noch ein paar Tage daheim zum "runterkommen" zu haben - und trifft zufällig seine alte Flamme Jenny wieder.
Sympatische kleine Komödie mit wunderbar authentischen Kumpel-Gesprächen und Sprüchen ("Vorbildfunktion, du Hurensohn!"). Bleibt die Frage: Wer ist die Zielgruppe? Die jungen Kiffer von heute werden mit einem Sequel zu einem 16 Jahre alten Film nichts anfangen können und die damals Jungen leben in geordneten Verhältnissen.
Fazit
Wie bei Trainspotting stehen die Zeichen für diese Ex-Junkies auf Wiedersehen. Vor allem für Kenner des Originals ein netter Spaß.
