Liebe zu Besuch: Filmkritik zur Romanze mit Reese Witherspoon
Mit der komödiantischen Romanze "Liebe zu Besuch" liefert Hallie Meyers-Shyer ihr Regie-Debüt. Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon übernimmt dabei die Rolle einer alleinerziehenden Mutter, die nach der Trennung von ihrem Mann drei junge Filmemacher kennen lernt, die ihr Liebesleben alsbald auf den Kopf stellen.
Die 40-jährige Mutter Alice zieht nach ihrer Scheidung mit ihren beiden Töchtern in das Haus ihres verstorbenen Vaters. Dieser war ein berühmter Hollywood-Regisseur. Wie es der Zufall will, lernt sie auf ihrer Geburtstagsfeier ein junges Filmemacher-Trio kennen, das gerade in L.A. angekommen ist, um einen Film-Deal auszuhandeln. Durch eine Verkettung von Umständen, ziehen die Drei in Alice Gästehaus ein und werden Teil einer ungewöhnlichen Familie. Zuvor schon kommt es für Alice zum tête-à-tête mit einem der schmucken Jünglinge und taucht bald darauf dann noch ihr Ex-Mann unvermittelt wieder auf.
Regisseurin Hallie Meyers-Shyer versucht sich wie ihre berühmte Mutter, Regisseurin Nancy Meyers, mit ihrem Regie-Debüt an einer locker-leichten Komödie, klammert dabei allerdings jegliche dramatische Fallhöhe aus. Die Probleme der Protagonisten wirken irrelevant und banal. So bleibt nur ein zu glatter und braver Film über reiche und schöne Menschen übrig, für die alles wunderbar läuft und der seinen charmanten und talentierten Darstellern nichts zu tun gibt.
Fazit:
Austauschbare Komödie, die keinen Eindruck hinterlässt und gerade noch durch seine Darsteller am Leben erhalten wird.
Offizieller Trailer zur Komödie "Liebe zu Besuch" (jetzt kaufen ) mit Reese Witherspoon:
