Marsch in den Tod
NICHT WIRKLICH 3D Die Landschaften sind eigentlich flach, sie wurden lediglich um solche der gewickelt. Hier sieht man ein Lemmingsvolk, das über Wasser laufen kann.
80 zweibeinige Gestalten marschieren unverdrossen auf den gähnenden Abgrund zu. Sie hangeln sich über Giftpfützen, kämpfen mit Piranhas oder sprengen sich selbst in die Luft.
Und dies nur, damit letztlich eine Hand voll sympathischer Gestalten unbeschadet den Ausgang des Labyrinths erreicht und dem Schicksal ein Schnippchen schlägt. LemmingsRevolution versprüht den gleichen Charme wie seine bis zu sechs Jahre alten und inhaltlich fast identischen Vorgänger. Das Spielprinzip ist sehr einfach und erlaubt gerade deshalb komplexe Leveldesigns. Aus einer Kiste fallen Lemminge heraus und laufen schnurstracks auf die nächstgelegene Schlucht zu. Damit die todessehnsüchtigen Tierchen nicht mit einem satten Klatschton ihr Leben verlieren, muss der Spieler ihnen den Weg weisen. Dazu stattet er einzelne Lemmings mit Fähigkeiten aus: Treppenbauer, Tunnelgräber und Bergsteiger sind nur einige von insgesamt acht Berufen, die ein Lemming in seinem kurzen Leben annehmen kann. Leider ist die Zahl der Ausbildungsplätze begrenzt, womit Lemmings Revolution ein hartes Denkspiel wird: Welcher Lemming wird wann zu welcher Arbeit eingeteilt, um sich und seine Artgenossen sicher durch die mit Abgründen, Wasserflächen und Hohlräumen gespickten Landschaften zu führen?
