Landwirtschaftssimulator 25 im Test: Konsequente Weiterentwicklung mit kleinen Schwächen
Mit dem Landwirtschaftssimulator 25 schickt Entwickler Giants Software seine Flaggschiff-Simulation in die nächste Runde. Größer, besser, umfangreicher lautet dabei das Motto. Ob dieser Plan aufgeht, klären wir im Test.
Begrenzungen wie Zäune lassen sich übrigens ebenso wenig zerstören wie Straßenlaternen, Bäume oder Ampeln. Wenn wir mit einem Fahrzeug an einem entsprechenden Objekt hängen bleiben und sich hinter uns bereits der Verkehr staut, kann das durchaus nerven. Zum Glück gibt es aber die Möglichkeit, ein stecken gebliebenes Fahrzeug zurückzusetzen.
Mehr von allem: Neue Feldfrüchte, Tiere und Mechaniken
Während sich grafisch also vor allem kleinere Details ändern und der LWS 25 insgesamt etwas hübscher daherkommt als sein Vorgänger, dürfen sich Fans beim Gameplay durchaus auf ein paar deutliche Änderungen freuen. Ein zentrales neues Feature ist das GPS-System. Damit können wir unsere Felder einmessen und Hilfslinien für die einzelnen Bahnen markieren.
Das erleichtert die Feldarbeit nicht nur für uns, sondern auch für unsere KI-Helfer, die jetzt deutlich zuverlässiger als noch im Vorgänger unsere Ländereien bestellen. Die Zeiten, in denen die KI auf ungewöhnlich geformten Feldern einzelne Bereiche nicht bearbeiten konnte, sind also vorbei.
Quelle: PC Games
Landwirtschaftssimulator 25 im Test: Konsequente Weiterentwicklung mit kleinen Schwächen (9)
Wie es sich für einen würdigen Nachfolger gehört, hat Giants Software beim LWS 25 aber auch beim Spielumfang nachgelegt. Erstmals dürfen wir neben Europa und den USA auch in Asien eine Farm betreiben. Dort bekommen wir dann mit dem Reisanbau einen komplett neuen Produktionszweig geboten.
Anders als bei Hafer, Raps, Gerste und Co. spielt dabei die Bewässerung der Felder eine wesentliche Rolle: Wer Reis nicht in einem Gewächshaus, sondern auf dem eigenen Acker anbauen möchte, muss mithilfe einer Wasserpumpe das Feld fluten.
Dann erst können wir die Saat ausbringen, die dann beim Wachsen das Wasser zieht. Das bringt Abwechslung in den Farmalltag und begeistert ganz nebenbei mit neuen Maschinen, die den ohnehin recht umfangreichen Fuhrpark des LWS 25 angemessen erweitern.
Aber apropos Fuhrpark: Der fällt mit mehr als 400 lizenzierten Fahrzeugen von 150 Marken wieder überaus umfangreich aus. Wer aber darauf gehofft hat, dass die Entwickler im Vergleich zum Vorgänger eine größere Anzahl älterer Traktoren und Maschinen implementieren, wird enttäuscht. Das bereits erwähnte Fehlen des Claas Ares 600 ist da nur die Spitze des Eisbergs.
Besser sieht es dafür an anderer Stelle aus: Neben Reis dürft ihr im LWS 25 insgesamt 24 weitere Feldfrüchte anbauen, darunter auch die Neuzugänge Spinat, Erbsen und grüne Bohnen.
Die Auswahl an Tieren, die ihr halten und züchten dürft, wird um Wasserbüffel und Ziegen erweitert. Bei den Produktionsstätten sorgen die Entwickler ebenfalls für mehr Auswahl: Für einige Wirtschaftszweige gibt es jetzt kleine Varianten der zugehörigen Maschinen und Gebäude. Dadurch könnt ihr für weniger Geld und in kleinerem Umfang entsprechende Waren herstellen.
Der große Umfang an Feldfrüchten, Produktionsmöglichkeiten und Aufträgen, die wir für NPCs erledigen können, um Geld in unsere Kasse zu spülen, lässt am Ende die Herzen der LWS-Fans höher schlagen. Der LWS 25 bietet noch mehr spielerische Freiheit als der Vorgänger und hat dank Mod-Support wieder eine rosige Zukunft vor sich.
Quelle: PC Games
Landwirtschaftssimulator 25 im Test: Konsequente Weiterentwicklung mit kleinen Schwächen (5)
Während Neueinsteiger sich von der Fülle an Inhalten, der teils mangelnden Übersicht und der fehlenden Anleitung leicht erschlagen fühlen könnten, werden ausdauernde Landwirte belohnt: Euch erwartet mehr von allem, was den LWS 22 ausgemacht hat, und zwar vor allem in positiver Hinsicht.
Zwar leidet der LWS 25 unter ein paar altbekannten Problemen, aber die Entwickler haben auch viele sinnvolle Verbesserungen eingeführt, die den neuesten Teil zum bislang besten Ableger der LWS-Serie machen.
Fazit: Giants Software macht ganz viel richtig
Giants Software macht mit dem LWS 25 ganz viel richtig. Die Entwickler drehen viele Stellschrauben, um eine gute Simulation noch besser zu machen. Fans bekommen mehr Immersion, sinnvolle Neuerungen und interessante zusätzliche Gameplay-Features wie den Reisanbau geboten.
Allerdings krankt der LWS 25 auch an ein paar Dingen, die wir schon beim Vorgänger bemängelt haben, etwa die teils eher zweckmäßige Grafik oder die fehlende Anleitung für Neulinge. Wer über diese Probleme hinwegsehen kann und auf ein würdiges Upgrade zum LWS 22 gewartet hat, der wird mit dem LWS 25 aber garantiert nicht enttäuscht.
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Der Landwirtschafts-Simulator 25 ist seit dem 12. November 2024 erhältlich, und zwar neben dem PC auch für die beiden Konsolenfamilien Playstation 5 und Xbox Series X/S. Eine Umsetzung für die Nintendo Switch ist - zumindest nach aktuellem Stand - nicht geplant. Transparenzhinweis: Die Testversion des Spiels wurde vom Publisher zur Verfügung gestellt.

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Immerhin rauschen solche Games in ihre kaum beackerten Nischen -- siehe auch Football Manager, der als Synonym für eine ganze Erfahrung steht. Das kann man von vielen am Marketing-Reißbrett entworfenen Titeln nicht behaupten, die irgendein Zwitterwesen aus Call-Of-Duty-Fan, RPG-Groupie und God-Of-War-Quereinsteiger abholen wollen... Zunehmendes Motto der Manöver-Übung: "Alles spielt sich so gleich hier."
Das ist einfach zu wenig für 50 Euro. Früher waren 25 Euro okay, aber bitte keine aufgewärmte Suppe für 50 Euro. Ich möchte nicht angreifend wirken, aber was haben die Entwickler bitte über die Jahre gemacht? Viel kann es nicht gewesen sein, wenn ich mir den aktuellen Titel ansehe. Entweder sind ihnen die Ideen und Innovationen ausgegangen oder man glaubt, es wie die Großen machen zu müssen - für wenig viel Geld verlangen, die Kuh so lange melken, bis kein Geld mehr hereinkommt.
Das zentrale Gameplay, das man ja auf YT oder Twitch immer sieht, also das pflügen, eggen, säen, also das selber fahren der Traktoren, macht mir auch schon seit zig Jahren keinen Spaß mehr. Das erledigt nur noch CP und Autodrive für mich. Ich baue halt immer weiter den Hof und Produktionslinien auf. Also ist es für mich eher ein Aufbau Spiel geworden. Aber leider haben Autodrive und CP öfter mal Probleme bzw. können gar nix für diese weil die Modder ihre Mods nicht auf jeder Map testen. Dann bleiben mal wieder Maschinen hängen oder fahren in den nächsten See oder bleiben mit einem 500 PS Xerion an einem Holzzaun hängen. Da ist soviel nerviges dabei, dass es mich wundert warum ich mir das eigentlich immer noch antue. Es gibt leider nix was das zentrale Gameplay so anbietet, also das Traktor FAHREN, das es Spaß macht. Die Feldarbeit ist ja nur Texuturen ändern. Das ist null Herausforderung dabei. Jetzt mit GPS nicht mal mehr das geradeaus fahren.
Die Luft ist da schon lange raus.
Ist und bleibt ein Kindergame, das nie erwachsen werden wird.