Lady Bird: Filmrezension zu einer klassischen Coming-of-Age-Story
Christine "Lady Bird" MacPherson befindet sich im Seniorjahr ihrer Highschool. Sie sehnt sich nach Abenteuern, Kultur und der Möglichkeit auszubrechen, doch findet sich nichts von alledem an der katholischen Schule ihres Heimatortes. Eine klassische Coming-of-Age-Story mit Saoirse Ronan in der Hauptrolle des störrischen Teenagers, dem nichts so recht passen will.
Eigentlich heißt sie Christine, aber den Namen findet sie mindestens so langweilig wie ihre Heimatstadt Sacramento. Also nennt sie sich Lady Bird (jetzt kaufen 10,99 € ) und hat nur ein Ziel: Schnell weg aus Kalifornien und dann ab an die Ostküste, wo sie hofft, endlich ein freies und spannendes Leben führen zu können. Doch wegen ihrer unangepassten Art wird das letzte Jahr an der katholischen Highschool zur Herausforderung ...
In Frances Ha spielte Greta Gerwig das etwas andere California Girl, das in New York sein Glück sucht, noch selbst. In Lady Bird, Gerwigs erster alleiniger Regiearbeit, übernimmt Saoirse Ronan die Rolle des Mädchens aus Sacramento. Auch wenn sie im wahren Leben keine 17 mehr ist, glaubt man ihr jedes Wort und jede Emotion. Die Kämpfe mit der Mutter, der Stress mit der besten Freundin, der erste Sex - alles ist von Ronan und Gerwig so witzig und lebensnah auf den Punkt gebracht, dass ihr Film mindestens einen Oscar verdient gehabt hätte.
Fazit:
Out of Sacramento: Saoirse Ronan und Greta Gerwig wissen genau, wie man eine Geschichte übers Erwachsenwerden erzählt.

Zu welcher Eisdiele soll ich kommen? ;-)