PC-Zusammenstellungen: Tipps und 6 PCs ab 600 Euro für Warhammer 3 und mehr

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PC-Zusammenstellungen: Tipps und 6 PCs ab 600 Euro für Warhammer 3 und mehr
Quelle: Be Quiet (Pressemitteilung)

Nicht zuletzt wegen des Releases von Total War: Warhammer 3 haben wir für euch sechs PC-Zusammenstellungen ab 600 Euro erstellt, mit denen ihr auch andere aktuelle Games wie Dying Light 2: Stay Human genießen könnt. Neben unseren Vorschlägen für die sechs gamingtauglichen Hardware-Konfigurationen geben wir auch allgemeine Tipps zu CPUs, Grafikkarten und mehr.

Passend zum Release von Total War: Warhammer 3 (unsere Testwertung: 9 von 10 Punkten), einem der zwei ersten Blockbustergames des Jahres 2022, wollen wir euch heute einige PC-Zusammenstellungen anbieten, die aus verschiedenen Preisklassen stammen. Das andere wohl ebenfalls als Blockbuster-Game einzustufende Spiel ist Dying Light 2: Stay Human (8 von 10 Punkten), das bereits vor zwei Wochen auf den Markt kam. Auf das, was diese Games an Hardware verlangen, werden wir später ein wenig eingehen - unsere PC-Vorschläge sind aber selbstverständlich für Gaming allgemein geeignet und nicht nur für die beiden neuen Top-Titel gedacht.

Für Gaming spielt vor allem die Kombination aus CPU und Grafikkarte eine große Rolle - Dinge wie die Speicherkapazität der SSD oder einer zusätzlichen Festplatte, das exakten Mainboard-Modell oder
das Gehäuse sind eher als Vorschläge oder Empfehlungen zu verstehen. Am Ende entscheidet ihr selbst, ob ihr komplett auf Preis-Leistung geht und zum CPU-Grafikkarten-Paar möglichst günstige Komponenten dazukauft oder etwas mehr für das Drumherum ausgebt wie beispielsweise für ein besonderes Gehäuse, ein hervorragend ausgestattetes Mainboard, einen Top-CPU-Kühler und so weiter. Neben einigen Hardware-Zusammenstellungen beginnen wir aber mit einigen allgemeinen Tipps zur Wahl der CPU, Grafikkarte und weiterer Bauteile.

Prozessor: AMD oder Intel

Für einen Einsteiger-PC ist Intel die ganz klar bessere Wahl. AMD hat unterhalb von etwa 250 Euro keine CPUs zu bieten, die in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis auch nur ansatzweise mit Intel mithalten können. Intel hingegen bietet für absolute Sparfüchse sogar dank der Core i3-Reihe recht gute CPUs für den Sockel 1200, die unter 100 Euro kosten. Wir empfehlen aber mindestens einen Core i5 für den Sockel 1200, nämlich den Core i5-10400F für 130 Euro. Dieser ist wiederum bei Spielen kaum schwächer als andere CPUs, die 200 Euro und mehr kosten. Bei AMD wiederum ist man ab dem Ryzen 5 5600X (250 Euro) gut dabei, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. Allerdings hat Intel mit dem neuen Sockel 1700 eine mehr als nur starke Konkurrenz. Betrachtet man nur die CPU-Preise im Vergleich zur Leistung, steht Intel sogar eindeutig besser da.

Ein Core i5-12400 in seinem Mainboard-Sockel fixiert Quelle: PC Games Hardware Ein Core i5-12400 in seinem Mainboard-Sockel fixiert Allerdings gibt es bei AMD den Vorteil, dass die Mainboards günstiger sind, sofern man die CPU übertakten will. Hier reicht bei AMD schon ein Mainboard ab etwa 80 Euro, bei Intels Sockel 1700 hingegen fängt es bei den für eine Übertaktung geeigneten Mainboards erst ab 160 bis 170 Euro an. Zudem muss man zwingend die teureren Core-i-Varianten mit einem K im Namen kaufen, da nur diese Prozessoren einen frei wählbaren Multiplikator haben. Dies ist für eine sinnvolle Übertaktung unerlässlich.

Nvidia, AMD und Intel: Darf man mischen?

Dank entsprechender Legenden, die noch immer im Netz herumgeistern, gibt es manch einen Nutzer, der sich selten mit Hardware beschäftigt und glaubt, dass letztlich nur die Kombination Intel-CPU plus Nvidia-Grafikkarte oder AMD-CPU mit AMD-Grafikkarte einwandfrei funktioniert. Dies war vor etlichen Jahren für kurze Zeit in der Tat ein Rat, der nicht völlig an den Haaren herbeigezogen war. Denn bei Intel-Mainboards war oftmals eine Onboard-Grafik von Nvidia verbaut. Deren Treiber konnten sich in Einzelfällen mit den Treibern beißen, die man beim Nutzen einer AMD-Grafikkarte installieren musste. Gleiches galt für AMD-Mainboards mit AMD-Onboard-Grafiklösung, wenn man eine Nvidia-Grafikkarte und deren Treiber nutzen wollte.

Die Probleme waren zwar nicht groß und kamen nicht automatisch vor, wenn man die Hersteller-Produkte "mischte". Aber auch da das Internet damals noch in den Kinderschuhen steckte - ja, so lange ist dieses Dilemma schon her - und eine Problemlösung nicht einfach und zeitnah zu finden war, verbreitete sich eine Warnung vor entsprechenden Hardware-Kombinationen in der Spielergemeinde. Schon seit langer Zeit gibt es aber hierbei keinerlei Bedenken mehr - man kann AMD-, Nvidia- und Intel-Produkte mischen, wie man möchte, solange sie auf die entsprechenden Mainboard-Steckplätze passen. Was natürlich nicht funktioniert ist, eine Intel-CPU auf einem AMD-Mainboard oder umgekehrt zu betreiben. Hier sorgen aber die Sockel, in die die CPU eingelegt wird, schon dafür, dass es rein von mechanischer Seite her unmöglich ist, einen Prozessor ohne ein hohes Maß an Gewalt falsch einzubauen.

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  1. Seite 1 Gaming-PCs: Tipps zu CPUs und Grafikkarten
  2. Seite 2 Gaming-PCs: Tipps zu Mainboards und Gehäusen
  3. Seite 3 Gaming-PCs: Zwei Top-Games und Grafikkarten-Preise für den Einstieg
  4. Seite 4 Gaming-PCs: SSDs sowie Einsteiger-PCs für 600 und 900 Euro
  5. Seite 5 Gaming-PCs: Vier weitere PC-Vorschläge bis 2540 Euro
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Basileukum Hobby-Spieler/in
        Das PC Gaming wird echt immer teurer. Hab jetzt gerade mal n alten PC weggestellt. Da war ein AMD Phenom 2 X6 Black 1100T Black Edition (was ein Krampf an Name) drin. Aber der war damals eher sehr genehm, die CPU. Dazu ne 6750, das Ding lief, zwar mit 8gig Ram, aber mehr hat ja ne aktuelle 3070 auch nicht dabei! :-D

        Spaß am Rande. Weniger spaßig, für den High End / Oberklassen PC hab ich damals 1100€ gezahlt. Mit Zusammenbau.

        Jetzt das selbe Spiel, auch zusammengebaut (schon wieder zu faul ich weiß). Der 5900X ist recht flux und die 6700XT Oberklasse (sagen wir einfach 500 Euro zu teurer). Kosten um die 2500 Euro.

        Damit konnte ich aber, wenn man die Schnelligkeit ins Auge faßt vor 10 Jahren einen PC haben, welcher 800 Euro billiger war als heute (die aktuelle GPU Katastrophe weggerechnet, siehe oben).

        LEUTE, was gehtn! Das Geschmeiß, das Kartell, das Parasitentum, das gehört weggemacht. So schaut es aus. Wenigstens sollten Preise stabil bleiben oder sinken. Aber beim PC wird immer alles teurer und das kann bei einem normalen Mrkt nicht sein! Auch so ein blödes Geschwätz von Hardwareredakteuren (ich lese ja gerne die PCGH nebenher) oder Influencias oder sonst welchen von den Konzernen indirekt abhängigen Vögeln, daß da "nichts" "teurer" wird. FÜR DEN ARSCH "FREUNDE"! Que pasa????
      • Von Basileukum Hobby-Spieler/in
        Das PC Gaming wird echt immer teurer. Hab jetzt gerade mal n alten PC weggestellt. Da war ein AMD Phenom 2 X6 Black 1100T Black Edition (was ein Krampf an Name) drin. Aber der war damals eher sehr genehm, die CPU. Dazu ne 6750, das Ding lief, zwar mit 8gig Ram, aber mehr hat ja ne aktuelle 3070 auch nicht dabei! :-D

        Spaß am Rande. Weniger spaßig, für den High End / Oberklassen PC hab ich damals 1100€ gezahlt. Mit Zusammenbau.

        Jetzt das selbe Spiel, auch zusammengebaut (schon wieder zu faul ich weiß). Der 5900X ist recht flux und die 6700XT Oberklasse (sagen wir einfach 500 Euro zu teurer). Kosten um die 2500 Euro.

        Damit konnte ich aber, wenn man die Schnelligkeit ins Auge faßt vor 10 Jahren einen PC haben, welcher 800 Euro billiger war als heute (die aktuelle GPU Katastrophe weggerechnet, siehe oben).

        LEUTE, was gehtn! Das Geschmeiß, das Kartell, das Parasitentum, das gehört weggemacht. So schaut es aus. Wenigstens sollten Preise stabil bleiben oder sinken. Aber beim PC wird immer alles teurer und das kann bei einem normalen Mrkt nicht sein! Auch so ein blödes Geschwätz von Hardwareredakteuren (ich lese ja gerne die PCGH nebenher) oder Influencias oder sonst welchen von den Konzernen indirekt abhängigen Vögeln, daß da "nichts" "teurer" wird. FÜR DEN ARSCH "FREUNDE"! Que pasa????
      • Von shaboo Spiele-Enthusiast/in
        Naja, Konsolenkäufer müssen ja auch irgendwelche Spiele kaufen und die sind auch nicht billiger als PC-Spiele. Und Cyberpunk gibt's im Moment bei GOG gerade wieder im Sale, für schlanke 30 Euro; da muss sicher niemand eine Niere für verkaufen.

        Wer mit älteren Titeln gut leben kann, für den mag ein 600-Euro-PC eine gute Wahl sein. Bei aktuellen Titeln hingegen dürfte eine Konsole wohl die bessere Wahl sein, weil die für das gleiche Geld einfach mehr Leistung liefert.
      • Von BxBender Gelegenheitsspieler/in
        Also ein "Konsolen"-PC für knapp 600 Euro ist doch eigentlich ganz in Ordnung.
        Schade, dass damit viele aktuelle Blockbuster in FullHD nur mit mittleren, reduzierten Einstellungen gut laufen, aber Ultraeinstellungen sind bei dem Preis eigentlich auch nicht drin (und schaffen die Konsolen ja auch nicht) , da muss man einfach mehr Geld investieren.
        Wer mehr will, kann imemrhin in ein paar Jahren noch bei der nächsten oder übernächsten generation noch einmal ein hoffentlich gutes Schnäppchen abstauben udn dem PC somit dann noch einmal ordentlich Beine machen.
        Damit lassen sich dann auch die aktuellen Top-Spiele wie Cyberpunk mit toller Grafik genießen, die man ja jetzt sowieso wegen dem hohen Preis ja noch nicht zum Billig-PC dazu kaufen würde, sondern nur Ware aus dem Indie Bereich, oder aber Triple-A vom Grabbeltisch oder aus den Bundles.
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