Gaming-PCs: Tipps zu Mainboards und Gehäusen
Nicht zuletzt wegen des Releases von Total War: Warhammer 3 haben wir für euch sechs PC-Zusammenstellungen ab 600 Euro erstellt, mit denen ihr auch andere aktuelle Games wie Dying Light 2: Stay Human genießen könnt. Neben unseren Vorschlägen für die sechs gamingtauglichen Hardware-Konfigurationen geben wir auch allgemeine Tipps zu CPUs, Grafikkarten und mehr.
Mainboard: Muss es teuer sein?
Für einen Gaming-PC sind die drei Mainstream-Sockel Intel 1200 und 1700 sowie AMD AM4 eindeutig zu empfehlen, wobei der Sockel 1200 für CPUs unter 200 Euro und die beiden anderen Sockel für CPUs über 200 bis 250 Euro die Mittel der Wahl sind. Teurere "Enthusiasten"-Sockel richten sich an Profi-Anwender, die genau wissen, dass die teurere Plattform für sie trotzdem lohnenswert ist. Für die bereits länger erhältlichen Sockel 1200 und AM4 gibt es viele Mainboards schon ab etwa 50 bis 60 Euro. Beim neueren Intel Sockel 1700 gab es zuerst nur die mindestens 190 Euro teuren Mainboards mit dem Übertakter-Chipsatz Z690 - inzwischen gibt es auch Modelle mit weiteren Chipsätzen, die deutlich günstiger sind.
Der Einstieg ist aber weiterhin teurer als beim Sockel 1200 und AM4, sodass derzeit - wie schon auf der vorigen Seite erwähnt - die Sockel 1700-CPUs inklusive Mainboard in Sachen Preis-Leistung nicht so gut dastehen, als würde man nur die CPU-Preise mit den beiden anderen relevanten Sockeln vergleichen. Allgemein gilt, dass selbst die günstigsten moderne Mainboards für einen Spiele-PC absolut ausreichen. Man muss Abstriche bei der Ausstattung hinnehmen, eventuell gibt es auch ein wenig seltener Updates und frischere BIOS-Files. Aber rein von der Leistung her ist es kein Nachteil, ein Mainboard für nur 70 Euro anstelle eines für 170, 270 oder gar 370 Euro zu nehmen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-PCs: Tipps zu CPUs und Grafikkarten
- Seite 2 Gaming-PCs: Tipps zu Mainboards und Gehäusen
- Seite 3 Gaming-PCs: Zwei Top-Games und Grafikkarten-Preise für den Einstieg
- Seite 4 Gaming-PCs: SSDs sowie Einsteiger-PCs für 600 und 900 Euro
- Seite 5 Gaming-PCs: Vier weitere PC-Vorschläge bis 2540 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
Lediglich Übertakter müssen bei Intel tiefer in die Tasche greifen, da die Preise für Mainboards mit den nötigen Z-Chipsätzen bei 130 Euro (Sockel 1200) respektive 170 Euro (Sockel 1700) beginnen. Bei AMD ist es fürs Übertakten auch besser, etwas mehr als nur 60 bis 80 Euro zu investieren. Prinzipiell ist eine Übertaktung aber auch mit einem preiswerten AM4-Mainboard möglich. Für ein sinnvolles und stabiles Übertakten einer AMD Ryzen-CPU empfehlen wir ein Mainboard mit einem B550- oder X570-Chipsatz ab etwa 120 Euro.
Gehäuse- und Mainboardformate
Bei der Wahl eines PC-Gehäuses raten wir zu einem ATX-Gehäuse. Das ist ein Standard, der festlegt, wie groß ein Mainboard sein darf, um ins Gehäuse zu passen. Wer einen besonders kleinen PC will, muss das Mikro-ATX- (auch mATX oder µATX genannt) oder das noch kleinere Mini-ITX-Format beim Gehäuse wählen und auch ein entsprechendes Mainboard kaufen. Es gibt mit E-ATX zudem noch einen besonders großen Standard, der allerdings nicht nötig ist. Denn selbst ATX-Gehäuse, die sehr kompakt sind und beinahe wie ein µATX-Modell wirken, bieten genug Platz für die Hardware und eine gute Lüftung.
Quelle: Gigabyte
Anhand des Sockels sieht man, wie klein Mini-ITX-Mainboards sind.
Allgemein gilt für die Baugrößen: Ein Mainboard mit einem großen Standard passt natürlich nicht in ein kleineres Gehäuseformat. Man kann also nicht ein ATX-Mainboard in ein µATX-Gehäuse einbauen. Ein kleineres Mainboard passt aber auch in ein größeres Gehäuse: Ein Mini-ITX-Mainboard kann man also auch in ein µATX- oder ATX-Gehäuse einbauen, und ein µATX-Mainboard in ein ATX-Gehäuse. Sinn ergibt nur Letzteres, da manch ein µATX-Mainboard etwas günstiger als ein beinahe identisches ATX-Modell ist. Bei µATX hat man in aller Regel lediglich weniger Slots für Zusatzkarten, da das Mainboard kürzer ist, und es ist vielleicht der ein oder anderer Port für beispielsweise einen weiteren Lüfter eingespart worden. Ebenso gibt es bei µATX häufiger den Fall, dass man nur zwei und nicht vier RAM-Riegel einbauen kann. Solange man mit zwei Slots auskommt und genügend Anschlüsse für Lüfter vorhanden sind, spricht aber nichts gegen ein µATX-Mainboard. Anders sieht es bei Mini-ITX aus, denn entsprechende Mainboards sind vergleichsweise teuer und lohnen sich nur dann, wenn man unbedingt ein winziges Gehäuse nutzen will. Ganz allgemein findet ihr schon ab etwa 40 Euro gute Gehäuse, bei denen auch bereits ein Lüfter vorverbaut ist. Für unsere PCs werden wir Modelle zwischen 40 und 100 Euro auswählen.
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Spaß am Rande. Weniger spaßig, für den High End / Oberklassen PC hab ich damals 1100€ gezahlt. Mit Zusammenbau.
Jetzt das selbe Spiel, auch zusammengebaut (schon wieder zu faul ich weiß). Der 5900X ist recht flux und die 6700XT Oberklasse (sagen wir einfach 500 Euro zu teurer). Kosten um die 2500 Euro.
Damit konnte ich aber, wenn man die Schnelligkeit ins Auge faßt vor 10 Jahren einen PC haben, welcher 800 Euro billiger war als heute (die aktuelle GPU Katastrophe weggerechnet, siehe oben).
LEUTE, was gehtn! Das Geschmeiß, das Kartell, das Parasitentum, das gehört weggemacht. So schaut es aus. Wenigstens sollten Preise stabil bleiben oder sinken. Aber beim PC wird immer alles teurer und das kann bei einem normalen Mrkt nicht sein! Auch so ein blödes Geschwätz von Hardwareredakteuren (ich lese ja gerne die PCGH nebenher) oder Influencias oder sonst welchen von den Konzernen indirekt abhängigen Vögeln, daß da "nichts" "teurer" wird. FÜR DEN ARSCH "FREUNDE"! Que pasa????
Wer mit älteren Titeln gut leben kann, für den mag ein 600-Euro-PC eine gute Wahl sein. Bei aktuellen Titeln hingegen dürfte eine Konsole wohl die bessere Wahl sein, weil die für das gleiche Geld einfach mehr Leistung liefert.
Schade, dass damit viele aktuelle Blockbuster in FullHD nur mit mittleren, reduzierten Einstellungen gut laufen, aber Ultraeinstellungen sind bei dem Preis eigentlich auch nicht drin (und schaffen die Konsolen ja auch nicht) , da muss man einfach mehr Geld investieren.
Wer mehr will, kann imemrhin in ein paar Jahren noch bei der nächsten oder übernächsten generation noch einmal ein hoffentlich gutes Schnäppchen abstauben udn dem PC somit dann noch einmal ordentlich Beine machen.
Damit lassen sich dann auch die aktuellen Top-Spiele wie Cyberpunk mit toller Grafik genießen, die man ja jetzt sowieso wegen dem hohen Preis ja noch nicht zum Billig-PC dazu kaufen würde, sondern nur Ware aus dem Indie Bereich, oder aber Triple-A vom Grabbeltisch oder aus den Bundles.