Booksmart: Filmrezension zur High-School-Komödie
Der Name Olivia Wilde ist den meisten durch ihre Darbietungen in Filmen wie "Tron: Legacy" oder "Cowboys & Aliens" bekannt. Nun feiert die Schauspielerin ihr Regiedebüt: "Booksmart" wurde im März 2019 beim South by Southwest Film Festival das erste Mal einem Publikum präsentiert und kommt am 14. November in die deutschen Kinos.
Amy und Molly haben ihr gesamtes Schulleben gepaukt und geschuftet, um gute Noten zu bekommen und als Folge dessen ein gutes College zu besuchen. Jedoch können sie die Genugtuung darüber nur für ein paar Minuten genießen, denn schnell müssen Sie feststellen, dass auch ihre weniger ambitionierte Mitschüler, die das Partyleben genossen haben, Elite-Universitäten besuchen oder hochbezahlte Jobs bekommen. Deswegen wollen die beiden Mädchen in einer Party-Nacht alles nachholen, was sie in den letzten Jahren verpasst haben.
"Booksmart" erfindet das Rad der Teenie-Komödie nicht neu und fährt einige altbekannte Stationen ab. Trotzdem schafft es Regisseurin Olivia Wilde, der bekannten Ausgangssituation eine frische Perspektive zu geben. Das liegt zum einem an den Absurditäten, zum anderen an den spaßigen Nebenfiguren, welche den beiden Mädchen begegnen. Vor allem jedoch überzeugen die beiden Hauptdarstellerinnen mit einer durchweg energiegeladenen und humorvollen Dynamik und Darstellung.
Fazit: Spaßiger Schülerroadtrip durch eine verrückte Nacht, die man mit zwei gut aufgelegten Hauptdarstellerinnen verbringt.
