Apollo 11: Rezension zur Mondlandungs-Doku
Seit der Mondlandung 1969 sind 50 Jahre vergangen. Die Apollo 11 startete in der Mission, als erstes Raumfahrt-Team der Geschichte den Mond zu betreten. Ihnen zu Ehren wurde diese Doku gedreht - Mit 65 Millimeter Filmmaterial und 11.000 Stunden Audiomitschnitt. Aus Sicht der Astronauten erfahren wir näher als je zuvor von dem Abenteuer zum Mond.
Pünktlich zum 50. Jubiläum der ersten bemannten Mondlandung am 21. Juli kommt der beim renommierten Sundance-Festival aufgeführte Dokumentarfilm Apollo 11 ins Kino. Der Regisseur und Cutter Todd Douglas Miller montiert darin aus bisher unveröffentlichtem 70mm-Material eine konsequent unkommentierte Chronik der Raumfahrtmission. Die Doku folgt der Chronologie vom Raketenstart über die Landung der Mondfähre durch Neil Armstrong und Buzz Aldrin bis hin zur Rückkehr auf die Erde.
Diese Filme laufen außerdem ab Donnerstag in den deutschen Kinos: Kinostarts dieser Woche
Für die Audiospur durchforstete Miller das NASA-Archiv und unterlegte die digital aufpolierten Bilder mit originalem Funkverkehr. Auf eine historische Einordnung wurde verzichtet, zwischendurch illustrieren lediglich simple Grafiken die Flugmanöver. Mitunter zeigen Splitscreens parallele Vorgänge, was eine gewisse innere Spannung aufbaut, die im elektronischen Score von Matt Morton widerhallt. Die angepeilte Unmittelbarkeit erzeugt die insgesamt etwas sperrig anzuschauende Doku indes nicht ganz.
Fazit: Ambitionierte Doku-Chronik der Mondlandung des Jahres 1969.

Vor einigen Jahren kam mal die originale, deutsche Fernsehübertragung von damals auf Phoenix. Da wurde rund um die Uhr berichtet. Natürlich ziemlich in die Jahre gekommen, aber sehr interessant. Insbesondere mit dem Hintergedanken, dass meine Eltern das damals ja live verfolgten.