Ein Becken voller Männer: Rezension zur französischen Komödie
Eine Gruppe von Männern in der Midlife-Crisis findet sich in einem Hallenbad zusammen, um eine Synchronschwimmer-Mannschaft zu gründen. Gecoacht werden sie von einer trockenen Alkoholikerin. Aus der gemeinsamen Leidenschaft entstehen Freundschaften zwischen den Männern. Schließlich nehmen sie sich vor, bei der Meisterschaft im Synchronschwimmen teilzunehmen.
Eins, zwei, drei: Nach Männer im Wasser aus Schweden und Swimming with Men aus Großbritannien ist Ein Becken voller Männer aus Frankreich die dritte Tragikomödie seit 2008, in der die Midlifecrisis ein paar grundverschiedene Männer zum Synchronschwimmen führt. Aus einer Laune heraus tritt der depressive Bertrand dem männlichen Wasserballett der Trainerin Delfine bei, die den Frust über ihre verpasste Sportkarriere im Suff ertränkt. Im Team lernt Bertrand gleichaltrige Typen mit ähnlichen Sinnkrisen kennen, darunter den strauchelnden Geschäftsmann Marcus und den verhinderten Rockstar Simon. In der Umkleide führen die Mannen offene Krisengespräche und fassen im Gruppenzusammenhalt neues Selbstvertrauen.
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Gilles Lellouche inszeniert den simplen Plot recht dezent, wobei nur einzelne Spitzen wie der kreative Vorspann und die 80er-Musik auffallen. Der zu lang geratene Film wirkt dramaturgisch ungeschliffen und sprunghaft, verströmt aber viel Lebensfreude, die der A-Cast um Mathieu Amalric gelungen vermittelt. Ein harmloser, insgesamt sympathischer Spaß.
Fazit: Ein paar mittelalten Männern steht das Wasser bis zum Hals - ihr Heil finden im Synchronschwimmen, was softe Unterhaltung mit dem Tiefgang eines handelsüblichen Swimmingpools bietet.

Danke für's kurze Review.