Long Shot: Rezension zur Comedy mit Seth Rogen
Seth Rogen spielt den polemischen Journalisten Fred Flarsky, der in Folge einer Umstrukturierung bei seiner Zeitschrift kurzerhand kündigt. Am selben Abend trifft er auf einer Feier zufällig seine alte Schulfreundin Charlotte, Außenministerin mit Ambition zur Präsidentschaft. Sie liest sich daraufhin seine Artikel durch und beschließt, ihn anzustellen. Fred ihr fortan als Redenschreiber zu all ihren Terminen. Und trotz der Unterschiede im Status, entwickelt sich zwischen den beiden mehr.
Charlotte Field hat es geschafft. Sie ist US-Außenministerin und gerade dabei, die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen. Für den Wahlkampf als Präsidentschaftskandidatin braucht sie allerdings vor allem eines: einen exzellenten Redenschreiber. Da trifft es sich gut, dass Fred Flarsky seinen Job gekündigt hat. Doch ist der talentierte, aber höchst eigenwillige Journalist der Richtige für diese sensible Aufgabe, zumal er Charlotte von früher kennt und schon als Junge in sie verknallt war?
Diese Filme laufen außerdem diese Woche an: Die aktuellen Kinostarts
Das sehr durchschnittliche Drehbuch ist schuld daran, dass die Gags zu oft unter die Gürtellinie gehen und zuviel aus anderen RomComs geklaut wurde. Und so dümpelt die Geschichte in seichten Gewässern vor sich hin und bleibt dabei fast immer an der Oberfläche. Das ist schade, weil die Paarkonstellation "chaotischer Idealist" und "erfolgsorientierte Powerfrau" mehr Potenzial gehabt hätte und mit Seth Rogen und Charlize Theron perfekt besetzt ist.
Fazit: Ein differenzierteres Drehbuch hätte aus diesem aberwitzigen Albtraumpaar ein echtes Traumpaar machen können.
