Enkel für Anfänger: Kritik zur Wohlfühlkomödie
Karin, Philippa und Gerhard sind kinderlose Rentner. Um dem Alltag des Rentnerlebens zu entfliehen, lassen sich Karin und Gerhard von Philippa dazu überreden, dass sie Paten-Großeltern für fremde Kinder werden. Damit stellt sich ihr Leben erst einmal gehörig auf den Kopf. Die deutsche Komödie startet am 06. Februar in die Kinos.
Die Rentner Karin, Philippa und Gerhard suchen nach Abwechslung von ihrem langweiligen Alltag. Philippa kümmert sich schon lange als sogenannte Leih-Oma um kleine Kinder und überzeugt die beiden anderen enkellosen Ruheständler, sich ebenfalls nach Enkelkindern umzusehen. Während Karin an einen hyperaktiven Jungen und die verzogene Teenagerin reicher Eltern gerät, kümmert sich der widerspenstige ehemalige Arzt Gerhard um einen verschüchterten und in der Schule getriezten Jungen einer russischen Einwanderin. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Kindern und deren Familien, beginnen sich die Großeltern zaghaft ihren neuen Zöglingen anzunähern.
Die kleine Familienkomödie wartet mit ein paar harmlosen Späßen und effektiven Wohlfühlmomenten auf, die niemandem wehtun. Sie bietet aber auch zahlreiche Klischees und verläuft in eine äußerst vorhersehbare Richtung, die Zuschauer wahrscheinlich schon aus ähnlichen Fernsehfilmen kennen. Dabei steuert der Film nur knapp am Kitsch vorbei.
Fazit: Harmlose Familienkomödie im Wohlfühlbereich, die nicht mit Klischees geizt, trotzdem aber niemandem wehtut.
