Top oder Flop? Von wissenschaftlichem Sinn und Unsinn im Film
10 Science-Fiction-Abenteuer, die bei Wissenschaftlern Begeisterungsstürme entfachen, oder ihnen die Haare zu Berge stehen lassen.
Die Flop 5: Bei diesen Filmen stehen Wissenschaftlern die Haare zu Berge:
2012
Der aus wissenschaftlicher Sicht wohl absurdeste Film aller Zeiten: Vom Maya-Kalender wurde für 2012 das Ende der Welt vorhergesagt. Grund dafür sind Neutrino-Partikel, die von der Sonne in Richtung Erde ausgestoßen werden und zur Erhitzung des Erdkerns führen. Das hat natürlich katastrophale Folgen: Schwere Erdbeben, Hurrikans und Tsunamis von der Größe des Mount Everests stehen plötzlich an der völlig unrealistischen Tagesordnung.
Zunächst einmal können Neutrinos nicht mit physischen Substanzen interagieren und selbst wenn sie es könnten, ist die Annahme der Erdkern könne sich dadurch Erhitzen, völlig absurd. Dass Roland Emmerich seiner Fantasie beim Dreh des Weltuntergangs-Szenarios freien Lauf gelassen hat, stört Wissenschaftler aber nicht so sehr, wie die Tatsache, dass er bewusst auf die Ängste der Zuschauer gesetzt hat. Die NASA hatte nach der Ausstrahlung nämlich alle Hände voll zu tun verängstigte Anrufer davon zu überzeugen, dass es sich beim gezeigten Szenario um reine Fiktion handelt und musste sogar eine eigene Website einrichten, auf der die falschen Thesen des Films wiederlegt wurden.
