Fallout war nur der Anfang: Videospiele sind das neue MCU!
Erfolgreicher als das MCU: Wie Gaming-Marken Filme und Serien erobern - und warum Super Mario Bros., Fallout und The Last of Us den Superhelden das Leben schwer machen werden!
Apropos Capcom: Die Serienumsetzung des Survival-Horror-Klassikers Resident Evil startete am 14. Juli 2022 auf Netflix. Doch nach anfänglich großer Aufmerksamkeit schlug die Stimmung um: Mit einem durchschnittlichen Audience-Score von 26 Punkten auf Rotten Tomatoes fiel die Horrorreihe gnadenlos durch und rutschte bereits drei Wochen nach dem Release aus den Top 10 der Netflix-Charts. Vier Monate später folgte die einzig logische Konsequenz: Es wird keine zweite Staffel von Resident Evil geben.
An diesen beiden prominenten Beispielen wird deutlich, dass eine starke Spiellizenz nicht gleichbedeutend mit Erfolg ist. Die Gaming-Community hat hohe Ansprüche und möchte sich vor allem auch in den Filmen und Serien repräsentiert sehen.
Wachablösung an den Kinokassen?
Der Erfolg von Produktionen wie Der Super Mario Bros. Film, The Last of Us und Fallout ist aber erst der Anfang. Oder um im MCU-Jargon zu bleiben: Wir befinden uns gerade erst in Phase 1 des Aufstiegs der Games-Adaptionen. Die Umsetzungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich mit den Lizenzen sowohl für Hollywood als auch für die Spieleindustrie viel Geld verdienen lässt.
Quelle: Amazon
Fallout
Noch im Sommer 2024 kommt beispielsweise die Verfilmung des Loot-Shooters Borderlands mit Cate Blanchett und Kevin Hart in den Hauptrollen in die Kinos. Für 2025 steht Minecraft - Der Film bereits in den Startlöchern. Hier gibt unter anderem ein Wiedersehen mit Jack Black und Aquaman-Darsteller Jason Momoa. Auch die zweite Staffel von The Last of Us wird für das kommende Jahr erwartet.
Darüber hinaus gibt es eine wahre Fülle an bereits bestätigten Film- und Serienprojekten, die auf Gaming-Franchises basieren. Die Auswahl reicht von Bioshock über Death Stranding und Metal Gear Solid bis hin zu Dredge oder Stray.
Und was ist mit dem MCU? Noch Anfang Mai 2024 kündigte Bob Iger, CEO der Walt Disney Company, an, künftig weniger Superhelden-Content zu produzieren. "Nur" noch zwei bis drei Kinofilme und zwei Serien sollen pro Jahr auf den Markt kommen. Aber keine Sorge, auch 2024 müsst ihr nicht auf Superhelden-Action verzichten.
Deadpool & Wolverine (Start: 24. Juli 2024) könnte der Sommer-Hit an den Kinokassen werden und für die kommenden Jahre wurden unter anderem Streifen wie The Fantastic Four (2025) oder Avengers: The Kang Dynasty (2026) und Secret Wars (2027) bestätigt.
Das MCU und Superhelden im Allgemeinen sind also nicht totzubekommen, aber Gaming-Franchises werden neben ihnen eine starke Position einnehmen und könnten sie sogar immer wieder überholen. Die Verbindung zwischen Hollywood und der Spieleindustrie ist jedenfalls stärker denn je und wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass Computer- und Videospiele medial noch größer präsentiert werden.

Ansonsten gibts noch die vielen Flops von Uwe Boll. Das Problem dieser Filme war imo nicht mal das sie schlecht waren, das sicher auch, sondern einfach das die Filme wirkten als hätte keiner die Spiele gezockt. Auf die Art "Die Zocker Deppen" werden da schon reingehen wegen dem Namen. Ich glaube Boll hat sogar mal zugegeben daß das die Idee war.
Nein, die Zocker merken sehr schnell wenn z.B. ein House of the Dead Film nichts mit dem Spiel zu tun hat. Ich habe House of the Dead auf dem Dreamcast gezockt, den Film habe ich nie gesehen.
Mal sehen wie die Horizon Zero Dawn Serie wird. Ich bin etwas skeptisch ob die Macher erkennen werden wieso die Fans die Serie lieben und warum den DLC Burning Shores kaum einer gut fand. Die Hinweise darauf sind recht eindeutig.
Ich hoffe sie setzen es nicht in den Sand. Wäre schade weil Teil 1 nach wie vor das Spiel mit imo der besten Story der letzten Jahrzehnte ist.