Wer "A" sagt, muss (leider) auch "B" sagen
Justin Timberlake
Egal ob Backstreet Boys, Take That oder *NSYNC: In der Regel liegt die Überlebensrate von Boybands im Showbusiness bei plus/minus einer Person. Im Falle der letztgenannten Gruppe war es Justin Timberlake (Bild, links) vergönnt, nach deren Auflösung im Jahr 2002 weiter im Rampenlicht aktiv bleiben zu können. Als Sänger feiert er bis heute riesige Erfolge, Hits wie "Cry me a River" und "Sexyback" verkaufen sich weltweit in Millionen-Stückzahlen.
Aber wie das häufig so ist bei Menschen, die scheinbar all ihre (finanziellen) Ziele erreicht haben: Irgendwann muss einfach noch ein zweites Standbein her. Und da Hollywood oft gar nicht so weit weg vom eigenen Plattenlabel ist, liegt eine Zweit-Karriere als Schauspieler doch recht nahe. Wider Erwarten legt Herr Timberlake dabei ein mitunter außerordentliches Talent an den Tag – spätestens mit seiner kongenialen Rolle als Napster-Gründer Sean Parker in David Finchers Meilenstein The Social Network (2010), konnte er weite Teile von Fans und Presse von sich überzeugen. Auch wenn man weder mit der Musik von *NSYNC noch seinem Soloprojekt besonders viel anfangen kann – Talente hat der Mann definitiv.
