Wer "A" sagt, muss (leider) auch "B" sagen
Mark Wahlberg
Die Neunziger waren schon ein recht zwiespältiges Jahrzehnt. Im Kino setzten Steven Spielberg mit beeindruckend lebendigen Dinos in Jurassic Park (1993) und James Cameron mit dem Untergang der Titanic (1997) neue Maßstäbe. In den Musik-Charts tummeln sich hingegen solch experimentelle Acts wie die Spice Girls, Rednex und DJ Bobo.
Pech für Mark Wahlberg, dass er seine Karriere zu dieser Zeit ausgerechnet als Musiker und nicht direkt als Schauspieler beginnen musste. Oder sollte man die Schuld besser bei Bruder Donnie Wahlberg suchen? Der öffnete als Mitglied der New Kids on the Block nämlich auch Mark die Tore zur Musikwelt. Unter dem hippen Namen Marky Mark and the Funky Bunch veröffentlichte dieser dann gemeinsam mit seinen Mitstreitern in den Jahren '91 und '92 zwei Studioalben, bevor er schließlich als Mime zum Film wechselte. Sicher eine weise Entscheidung – allein wegen des Bandnamens hätte das Projekt die Jahrtausendwende kaum überlebt. Immerhin traf Marky Mark ganz offenbar den Nerv der Zeit, denn die ersten Singles waren in der Tat überaus erfolgreich und für das Debütalbum gab es in den USA und in Kanada sogar Platin.
Tja, auch die erfolgreichsten unter den Hollywoodstars haben manchmal so ihre Leichen im Keller…
