Marvel vs DC: Diese Schauspieler geben einen Sch*** auf die Rivalität der Comicgiganten!
Die Fans der Verfilmungen von Marvel- bzw. DC-Comics schlagen sich im Internet regelmäßig gegenseitig die Köpfe ein, jüngst entfachte die zeitnahe Veröffentlichung der neuen Trailer zu "Thor 3" und "Justice League" wieder ein munteres Gebashe. Einigen Schauspielerin hingegen ist die Rivalität der Comicgiganten glücklicherweise gleichgültig, sie traten sowohl für eine Marvel-Verfilmung als auch eine DC-Verfilmung vor die Kamera. Wir haben eine kleine Auswahl für euch rausgepickt, darunter u. a. Ryan Reynolds, Chris Evans, Zoe Saldana und Michelle Pfeiffer.
Im Rahmen der diesjährigen Comic-Con in San Diego erschienen sowohl ein Trailer für Marvels "Thor: Tag der Entscheidung" und DCs "Justice League" - sofort wurde in diversen Foren wieder heftigst diskutiert, ob nun das MCU oder das DCEU das bessere, auf Figuren des jeweiligen Comicuniversums basierende Filmfranchise sei. Der neue Film des Donnergottes führte schließlich vor DCs großer Superheldenvereinigung die You-Tube-Charts an, der Spott und die Häme der MCU-Fans waren groß. Auf der anderen Seite hielt sich schon lange keine Superheldenverfilmung mehr so konstant in den Kinos wie "Wonder Woman", die DC-Fans feierten den Erfolg des Streifens als Triumph über das MCU.
Es scheint tatsächlich fast unmöglich, Filme BEIDER Universen zu mögen. Der Konkurrenzgedanke zwischen den beiden Superhelden-Universen wird dabei eindeutig von den Fans getragen, die Studios konkurrieren natürlich an den Kinokassen miteinander, hetzen aber nicht gegeneinander. Und auch einige Schauspieler hatten überhaupt kein Problem damit, sowohl für eine Marvel-Verfilmung als auch eine DC-Verfilmung vor die Kamera zu treten - im Folgenden eine kleine (!) Auswahl.
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Zwei Universen - mehrere Rollen
Manch ein Schauspieler hat gar im selben Comic-Universum mehrere Rollen bekleidet, fünf davon präsentieren wir euch nachstehend.
Ryan Reynolds
Quelle: New Line Cinema; Warner Bros.; Fox
Ryan Reynolds als Hanibal King in "Blade: Trinity", Hal Jordan in "Green Lantern" und Wade Wilson in "Deadpool".
Der Sexiest Man Alive 2010 ist seit "Deadpool" (2016) unwiderruflich Teil des Marvel-Universums: Der Kanadier, der auch im Zuge der Marketing-Kampagne immer wieder Humor und Schlagfertigkeit bewies, durfte nach seinem viel zu kurzen Auftritt im schrecklichen "X-Men Origins: Wolverine" (2009) nämlich endlich den Deadpool spielen, für den er geboren wurde: Rotzfrech, verrückt, fantastisch - und gar nicht mal so ansehnlich! Einen weiteren Marvel-Charakter spielte er in "Blade: Trinity" (2004), namentlich Hanibal King, der dem titelgebenden Vampirjäger zur Hand geht. Aber auch einen Abstecher ins DC-Universum hat Reynolds aufzuweisen: Im eher durchschnittlichen Actioner "Green Lantern" (2011) über die grün gekleidete intergalaktische Polizeitruppe spielte er Hal Jordan - der Film wurde jedoch nicht nur von den Kritikern, sondern auch von den Zuschauern abgestraft und spülte lediglich "magere" $ 220 Mio. in die Kassen. Seine erfolgreichste Superhelden-Verfilmung ist bisher - wenig überraschend - der (für jüngste Marvel-Verhältnisse) Low-Budget-Comic-Actioner "Deadpool".
Chris Evans
Quelle: Disney; Warner; Fox
Chris Evans auf den Plakaten zu "Captain America: The Return of the First Avenger", "The Losers" und "The Fantastic 4".
Er ist Captain America: Chris Evans schlüpfte bis dato 8-mal (die Auftritte in "Thor 2" und "Ant-Man" mitgezählt) in die Rolle des patriotischen Helden, nach den Geschehnissen in "Civil War" (2016) hat Steve Rogers seine Identität als Captain America mit der Aufgabe seines Vibranium-Schildes jedoch quasi an den Nagel gehängt - für den nächsten Einsatz in "Avengers: Infinity War" dürfte er aber bald zurückkehren. Gerüchteweise könnte für Evans nach dem dritten "Avengers"-Teil Schluss sein mit seiner Paraderolle. Wie Reynolds verkörperte auch Evans eine weitere Marvel-Figur, nämlich die menschliche Fackel in "Fantastic Four" (2005) sowie der Fortsetzung von 2007. Ein Jahr bevor Chris Evans zu Captain America wurde, spielte er in "The Losers" (neben den MCU-Kollegen Zoë Saldaña & Idris Elba) ein Mitglied einer bunt zusammengewürfelten Kampf-Truppe auf Rachefeldzug - der Film ist eine Adaption des gleichnamigen Comics von Vertigo, einem Imprint von DC-Comics. Bisher ist seine erfolgreichste Superhelden-Verfilmung "The Avengers" (2012).
Idris Elba
Quelle: Sony; Paramount; Warner
Idris Elba als Moreau in "Ghost Rider: Spirit of Vengeance", als Heimdall in "Thor" und als Roque in "The Losers".
Er war neben seinen MCU-Kollegen Chris Evans & Zoë Saldaña in der DC-Verfilmung "The Losers" (2010) zu sehen, ein Jahr später schlüpfte der Brite Idrissa Akuna "Idris" Elba für "Thor" in die Rolle des Asen Heimdall, Wächter der Götter und der Brücke Bifröst und stand im selben Jahr auch noch für die Marvel-Verfilmung "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" vor der Kamera. In "Thor 2" war erneut als Heimdall mit von der Partie, im Oktober diesen Jahres schwingt er in "Thor: Tag der Entscheidung" gegen Helas Schergen sein Schwert. Bisher ist seine erfolgreichste Superhelden-Verfilmung "The Avengers 2: Age of Ultron" (2015).
Laurence Fishburne
Quelle: Fox; Marvel; Warner
Dem Silver Surfer (li.) lieh Laurence Fisburne in "Fantastic Four 2" seine Stimme, in "Man of Steel" spielte er Perry White (re.), den Chefredakteur des Daily Planet. Für "Ant-Man 2" wird er in die Rolle des Helden Goliath schlüpfen.
Laurence Fishburne in einer Marvel-Verfilmung? Ja, denn der "Matrix"-Star wurde offiziell für "Ant-Man and the Wasp" bestätigt: Er wird Dr. Bill Foster spielen, einen ehemaligen Laborassistenten und Freund von Dr. Hank Pym, der später selbst zum Superhelden Goliath wurde - Foster wird, wie der Name bereits impliziert, groß statt klein. Außerdem lieh Fishburne dem Silver Surfer in "Fantastic Four 2" (2007) seine Stimme. Das DCEU bereichert er seit "Man of Steel" (2013) als Perry White, Chefredakteur des Daily Planets und damit Arbeitgeber von Lois Lane und Clark Kent alias Superman. Bisher ist seine erfolgreichste Superhelden-Verfilmung "Batman v Superman: Dawn of Justice" (2016).
Josh Brolin
Quelle: Fox; Disney; Warner
Josh Brolin als Cable in "Deadpool 2", als Thanos in "Guardians of the Galaxy" und als Jonah Hex in "Jonah Hex".
Gegen ihn waren die bisherigen MCU-Baddies nur Peanuts: Der Titan Thanos bemüht sich weiterhin fleißig, die sog. Infinity-Steine zusammenzutragen, um mehr Macht zu erhalten, dabei gilt er auch ohne sie bereits als das mächtigste Wesen im Universum. Um gegen ihn bestehen zu können, tun sich in "Avengers: Infinity War" die Avengers, die Guardians of the Galaxy und Doctor Strange zusammen - aber ob das genügt? Hinter der blauen Maske steckt Josh Brolin, der bald in einer weiteren, vom MCU unabhängigen Marvel-Verfilmung zu sehen sein wird: In "Deadpool 2" spielt er niemand geringeren als Nathan Summers alias Cable, den muskelbepackten Mutanten aus der Zukunft. Aber auch für DC stand Brolin bereits vor der Kamera. In "Jonah Hex" ist er als entstellter Kopfgeldjäger zu sehen, der einen Voodoo-Priester und dessen untote Armee aufhalten soll - mit seinem Gegenspieler hat er zudem noch eine persönliche Rechnung offen.
Sonstige "Überläufer"
Quelle: Paramount; Warner; Fox; Sony; Sony
Hugo Weaving als Red Skull in "Captain America: The First Avenger", Michael Keaton als Batman, Ben Affleck als "Daredevil" und J.K. Simmons als J. Jonah Jameson sowie Willem Dafoe als Green Goblin in "Spider-Man"
Michael Keaton
Richtig böse ist er ja irgendwie doch nicht: Adrian Toomes koordiniert in "Spider-Man: Homecoming" die Bergungsarbeiten nach dem Angriff der Chitauri auf New York. Als er von Tony Stark aus dem Geschäft gedrängt wird, schafft er einige Stücke beiseite und rüstet sich für zukünftige Raubzüge mit einem mechanischen Exo-Anzug aus - Vulture ist geboren, gespielt wird er famos von Michael Keaton. Statt mit Flügeln, dafür mit Cape war Keaton für DC unterwegs: Tim Burton besetzte ihn in "Batman" (1989) als leicht neurotischen dunklen Rächer, in den USA ließ der Film die Kinokassen klingeln und löste eine regelrechte "Batmania" aus - Keaton gelang zudem der endgültige Durchbruch.
Ben Affleck
Justiz ist blind: In "Daredevil" (2003) verkörpert der Protagonist dieses Sprichwort regelrecht körperlich. Ben Affleck spielt den nach einem Giftmüll-Unfall erblindeten Matt Murdock, der tagsüber als Anwalt für Gerechtigkeit sorgt und des Nachts den kriminellen Untergrund von New Yorks Hell's Kitchen mit akrobatischen Martial-Arts-Manövern aufmischt - gehüllt in ein rotledernes Kostüm mit Teufelshörnchen. Für seine Darstellung bekam Affleck den Negativpreis Goldene Himbeere als Schlechtester Schauspieler, der titelgebende Held hat 2015 von Marvel eine eigene Serie spendiert bekommen - mit neuer Besetzung. Derweil ist Affleck zu DC gewechselt und schlüpfte für "Batman v Superman: Dawn of Justice" in die Rolle von Bruce Wayne alias Batman.
Hugo Weaving
In DCs "V wie Vendetta" (2006) möchte Hugo Weaving als maskierter Freiheitskämpfer mit terroristischen Mitteln ein totalitäres Großbritannien zu Fall bringen, in "Captain America: The First Avenger" (2011) spielt den größenwahnsinnigen Johann Schmidt alias Red Skull, den Befehlshaber von Hydra, der Wissenschaftsabteilung der SS. Sein Ziel ist es, ein mysteriöses Artefakt als Quelle für neuartige Energiewaffen zu nutzen.
Willem Dafoe & J.K. Simmons
In DCs "Justice League" werden zwei alte Bekannte aus "Spider-Man" (2002) aufeinandertreffen, die diesmal beide auf der Seite der Guten stehen: Charakterkopf Willem Dafoe, der als Großindustrieller Norman Osborn bzw als Gegenspieler Green Goblin zu sehen war, wird als Nuidis Vulko, weiser Politiker und königlicher Gelehrter in Atlantis, Aquaman beraten und J.K. Simmons, der in der ersten "Spider-Man"-Trilogie in die Rolle des John Jonah Jameson schlüpfte, den cholerischen Herausgeber des Daily Bugle, tritt in die Fußstapfen von Gary Oldman, verkörpert er doch Commissioner James Gordon.
Weiterhin sind noch Michael Fassbender (Marvel: "X-Men"-Prequels, DC: "Jonah Hex"), Tommy Lee Jones (Marvel: "Captain America: The First Avenger", DC: "Batman Forever"), Djimon Hounsou (Marvel: "Guardians of the Galaxy", DC: "Constantine"), James Marsden (Marvel: "X-Men"-Filme, DC: "Superman Returns"), David Dustmalchian (Marvel: "Ant-Man", DC: "The Dark Knight Rises"), Adewale Akinnuoye-Agbaje (Marvel: "Thor 2", DC: "Suicide Squad"), Michael Clarke Duncan (Marvel: "Daredevil", DC: "Green Lantern") und, glaubt man den Gerüchten, auch Jeff Bridges (Marvel: "Iron Man" & "Guardians of the Galaxy 2", DC: Darkseid(?) in "Justice League") zu nennen.
Die Ladies
Quelle: Fox; Disney; Warner; Warner
Geballte Frauenpower: Halle Berry als Storm in "X-Men 2", Zoe Saldana als Gamora in "Guardians of the Galaxy", Natalie Portman als Evey in "V wie Vendetta" und Michelle Pfeiffer als Catwoman in "Batman Returns".
Halle Berry
Für DC schlich Halle Berry im sexy-zerrissenen Lederkostüm im Mondlicht über die Dachgiebel der Stadt - mit schwingendem Hinterteil, ausgestattet mit Peitsche und rasiermesserscharfen Klauen, um das feindliche Gesocks auszumischen. Mit der Comic-Verlage hatte "Catwoman" (2004) nicht mehr viel zu tun, die Kritiker zerrissen die DC-Verfilmung, Halle Berry wurde im Folgejahr mit der Goldenen Himbeere als Schlechteste Hauptdarstellerin bedacht - die sie immerhin persönlich abholte! Besser lief es beim Engagement für Marvel: In "X-Men" (2000) spielte sie die Mutantin Ororo Munroe alias Storm, in die Rolle schlüpfte sie auch in den beiden Fortsetzungen aus den Jahren 2003 und 2006. Ihre finanziell erfolgreichste Comic-Verfilmung ist "X-Men: Der letzte Widerstand".
Zoe Saldana
Bevor Zoe Saldana das MCU als grüne Kampfamazone Gamora in "Guardians of the Galaxy" (2014) bereicherte, spielte sie in der DC-Verfilmung "The Losers" (2010) mit - auch ihre Mistreiter Chris Evans und Idris Elba sind inzwischen Teil des Marvel Cinematic Universe, sie wird die die beiden vermutlich in "Avengers: Infinity War" treffen. Ihre bislang finanziell erfolgreichste Comic-Verfilmung ist "Guardians of The Galaxy 2" (2017).
Natalie Portman
In "Thor" (2011) und "Thor - The Dark Kingdom" (2013) durfte Natalie Portman als Astrophysikerin Jane Foster noch in den muskulösen Armen des hammerschwingenden Donnergottes liegen, in "Thor: Tag der Entscheidung" wird sie nicht auftauchen - die von Tessa Thompson verkörperte asgardische Kriegerin Valkyrie dürfte als neue Love Interest von Thor angelegt sein, ein Wiedersehen mit Portmans Figur ist unwahrscheinlich. Einen wesentlich interessanten Charakter spielte Portman in "V wie Vendetta", der Verfilmung des bei DC erschienen pro-anarchistischem Graphic Novel von von Alan Moore und David Lloyd, in dem aus einer bürgerlichen Mitläuferin eine knallharte Bombenlegerin wird. Ihre finanziell erfolgreichste Comic-Verfilmung Ist "Thor - The Dark Kingdom" (2013).
Michelle Pfeiffer
Michelle Pfeiffers Catwoman-Version in Tim Burtons "Batmans Rückkehr" (1992) war wesentlich überzeugender als die von Hally Berry rund 10 Jahre später - purer Sexappeal reicht dann halt doch nicht! (Nicht, dass Pfeiffer nicht auch verdammt sexy wäre). Während sie als Selina Kyle mit Bruce Wayne anbandelt, versucht sie als Catwoman Batman zu töten, da sie ihn auf ihrem Rachefeldzug als Hindernis betrachtet. Demnächst wird Pfeiffer Teil des MCU: Mit Laurence Fishburne stieß sie jüngst zum Cast von "Ant-Man 2", sie spielt Janet Van Dyne, die auf subatomare Größe geschrumpfte originale Wasp und verschollene Frau von Hank Pym.

Naja, ich hab als Kind alles mögliche an Comics konsumiert und mag die Filme, aber ich bin kein Fan.
Was ich oben beschrieb war nicht meine Argumentation, aber bei Kumpels in USA (mit Comicsammlungen wie man sie aus Filmen kennt, Schränke füllend und in Plastikschonern) hatte ich diese Art Diskussion öfters erlebt. ;)
Fachsimpeln und sticheln unter Freunden, und so etwa wie in meinem Post oben lief das halt.
Ich mag beides, viele andere nicht. Da können manche stundenlang diskutieren, oder gegenseitig sticheln. Das gehört bei vielen Fan-Lagern halt zum guten Ton. Oder auch unter Kumpels.
Die Helden von DC sind meist stereotyper Superheld gegen ebensolche Fieslinge. Perfekter als Superman geht wohl kaum. Die von Marvel sind dagegen oft kaputte Helden, oder zumindest welche mit Fehlern. Menschlicher, kein einfaches Gut gegen Böse. Wolverine? Batman?
DC hat sich seine Comics und Helden über die Jahre zusammengekauft. Marvel ist ein einziges, gewachsenes Studio.
Und als ob das nicht schon genügend Gründe für Diskussionen böte, gab es "DC vs. Marvel" sogar mal als Comicreihe. :D
Sollte das im ersten Block nicht SchauspielerinNEN heißen?
Die Überschrift liest sich wie harter Clickbait.