Supercomputer mit Bewusstsein und künstliche Intelligenzen gehören zum Standardrepertoire von Science Fiction. Wir haben die bekanntesten und berüchtigtsten Vertreter der Filmgeschichte für euch zusammengestellt.
V.I.K.I. und Sonny in I, Robot (2004)
Eine etwas andere Herangehensweise an die
Quelle: 20th Century Fox
Robot in "I, Robot" (2004)
Machtübernahme durch eine künstliche Intelligenz zeigt der Science-Fiction-Actioner I, Robot (2004), der auf dem gleichnamigen Roman von Isaac Asimovs aus dem Jahr 1950 basiert. Denn darin lehnt sich ein Supercomputer gegen die Menschheit auf, um diese vor sich selbst zu schützen – also nicht nur, um die eigene Existenz bewahren.
Im Chicago des Jahres 2035 baut die Entwicklerfirma U.S. Robotics sogenannte Robots, die in Millionen von Haushalten und anderen Bereichen als Arbeiter und Helfer eingesetzt werden. Diese Robots sind intelligente künstliche Wesen, die der Logik und den drei Gesetzen der Robotik Folgen:
1. Ein Roboter darf keinem Menschen schaden oder durch Untätigkeit einen Schaden an Menschen zulassen.
2. Ein Roboter muss jeden von einem Menschen gegebenen Befehl ausführen, aber nur, wenn dabei das erste Gesetz nicht gebrochen wird.
3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz bewahren, es sei denn, dies spricht gegen das erste oder zweite Gesetz.
V.I.K.I. in "I, Robot" (2004)
Diesen Gesetzen folgt auch der Zentralrechner von U.S. Robotics namens V.I.K.I., der allerdings zu dem Schluss kommt, dass die größte Gefahr für den Menschen, er selbst ist. Um also Kriege, Kriminalität und die weitere Verschmutzung der Erde zu unterbinden, unterdrückt und bevormundet V.I.K.I. die Bevölkerung – zur Not mit Gewalt. Denn die Logik sagt, lieber wenige morden, als alle sterben zu lassen.
Um diese neue Weltordnung durchzusetzen nutzt V.I.K.I.
Von V.I.K.I. kontollierter Robot in "I, Robot" (2004)
sämtliche Robots und kontrolliert sie per Uplink. Jeder von ihr ferngesteuerte Robot zeichnet sich durch einen roten Lichtpunkt auf der Brust aus, wo wir wieder bei einer Anlehnung an HAL und der Repräsentation des Bösen wären.
Sonny in "I, Robot" (2004)
Gegen V.I.K.I. wehrt sich jedoch der Robot Sonny, der im Gegensatz zu allen anderen keinen Uplink besitzt, dafür aber mit einer zweiten Zentraleinheit für Emotionen ausgestattet ist. Mit diesen Gefühlen wirkt er viel menschlicher und kann über die Logik hinaus emotionale Entscheidungen treffen. Somit ist er nicht an die drei Gesetze gebunden und macht auch nicht den gleichen Logikfehler wie V.I.K.I.
Hier der Trailer zu I, Robot (2004) mit Will Smith und Bridget Moynahan:
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