Amazon bricht mit Bond-Tradition - neuer 007 soll "realistischer" werden

5
News Tobias Tengler-Boehm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Amazon bricht mit Bond-Tradition - neuer 007 soll "realistischer" werden
Quelle: Amazon

Der Drehbuchautor des neuen Bonds kündigt deutliche Veränderungen an.

Der neue James Bond nimmt langsam aber sicher konkrete Formen an. Und er wird wohl mit Traditionen der Agenten-Reihe brechen. Nach Daniel Craig muss ein neuer Darsteller her. Der Online-Riese Amazon hält mittlerweile die Rechte an der äußerst populären Filmfigur. Das klingt nach weitreichenden Veränderungen. Der neue Drehbuchautor bestätigt diese Tendenz.

Neuer James Bond-Film: Wer ist dabei?

Welcher Schauspieler den neuen 007 spielt ist noch nicht bekannt, wobei sich angeblich (mal wieder) einige Favoriten herauskristallisieren. Regie wird niemand Geringeres als Denis Villeneuve führen. Der 59-jährige Kanadier gilt als einer der aktuell besten Filmemacher (Arrival, Blade Runner 2049, Dune). Das Drehbuch für Bond 26 wird ebenfalls kein Unbekannter verfassen.

Steven Knight machte sich unter anderem mit der gefeierten Serie Peaky Blinders (2013 - 2022) einen Namen. Für die Drehbücher von Tödliche Versprechen (2007), der Apple-Serie See - Reich der Blinden (2019) und den Peaky Blinders-Film The Immortal Man (2026) war er ebenfalls verantwortlich.

James Bond 26: So anders soll 007 werden

In einem Interview bestätigte Steven Knight, dass der neue James Bond sich stark von seinen Vorgängern unterscheiden soll. 007 wird offensichtlich deutlich realistischer werden und dadurch mit einer großen Tradition der Reihe brechen. Um das Drehbuch zu Bond 26 zu verfassen, beschäftigte sich der Brite eingehend mit moderner Spionage-Arbeit.

Ziel sei es, den neuen James Bond als modernen Geheimdienstmitarbeiter zu zeigen. Zwar auf Basis der Geschichten von Ian Fleming, aber so realistisch wie möglich. Das bedeutet wohl, dass sich Fans des Doppelnull-Agenten unter anderem von den ikonischen, teils etwas albern anmutenden Gadgets verabschieden müssen.

Das U-Boot-Auto (Der Spion der mich liebte, 1977), mit Klingen versehene Schuhspitzen (Liebesgrüße aus Moskau, 1963), Laser-Uhren (Leben und Sterben lassen, 1973) oder Raketenrucksäcke (Feuerball, 1965) passen wohl definitiv nicht in das neue Konzept eines realistischen Bonds. Auch der explosive Kugelschreiber (GoldenEye, 1995) dürfte der Vergangenheit angehören.

Quelle: Screen Daily

5
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von McDrake Mitglied
        Die heutige, reale Technik, ist ja im Prinzip schon voller Gadgets. Und vom Messer um Schuh zu Polonium im Regenschrim ists wahrlich auch kein grosser Schritt.
      • Von McDrake Mitglied
        Die heutige, reale Technik, ist ja im Prinzip schon voller Gadgets. Und vom Messer um Schuh zu Polonium im Regenschrim ists wahrlich auch kein grosser Schritt.
      • Von ichthys Gelegenheitsspieler/in
        Nun, bevor ich mir ein Urteil bilde, schaue ich es mir an. Anders bedeutet ja nicht zwangsläufig gleich schlecht. Vielleicht wird es ja doch gut, auch wenn ich Amazon nicht unbedingt mein Traum-Rechteinhaber ist.
      • Von Weedotastisch Hobby-Spieler/in
        Was soll ich sagen? Glaub die neuere Verfilmung von Dune hab ich so bis zur Ankunft auf Arrakis gesehen und dann ausgemacht, den Datenträger verschenkt. Das Buch lese ich alle Jahre wieder und das Hörspiel geht auch mindestens einmal im Jahr, dito die geniale Verfilmung aus den 80ern.

        Der Regisseur mag gut sein, ich kann es nicht beurteilen, weil ich nicht einen guten Film von dem kenne.

        Zu Bond, das hätte mich früher aufgeregt. Aber bei Bond gibt es bei mir keine Filme mehr ab den Brosnan-Teilen. :D Hier schaue ich auch von Connery bis Brosnan alle Teile alle Jahre wieder und freu mich. Das läuft doch, ist geil. :D

        Da macht jeder wie er kann.
      • Von Janick Anwärter/in
        Zitat von steel2000
        Das fände ich echt schade. Denn James Bond stand zumeist für jemanden, der stets mit einem Lächeln und auf lässige Weise die Bösewichte der Welt in die Schranken wies. Mittels spektakulärer Stunts und Ausrüstung.
        Habe mich dementsprechung schon etwas schwer mit Daniel Craig getan - weil dessen Version bereíts der trockene Humor abhanden und düsterer daherkam. Wenn jetzt auch noch die technischen Spielereien rationiert werden sollen...
        Der Kugelschreiber war schon gut.
      • Von steel2000 Mitglied
        Das fände ich echt schade. Denn James Bond stand zumeist für jemanden, der stets mit einem Lächeln und auf lässige Weise die Bösewichte der Welt in die Schranken wies. Mittels spektakulärer Stunts und Ausrüstung.
        Habe mich dementsprechung schon etwas schwer mit Daniel Craig getan - weil dessen Version bereíts der trockene Humor abhanden und düsterer daherkam. Wenn jetzt auch noch die technischen Spielereien rationiert werden sollen...
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk